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Beiträge zum Thema Wien zur NS-Zeit

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Robert Haas` Flucht 1938

Robert Haas: Praterszene, aus der Serie: Böhmischer Prater, Laaer Berg, Wien 7.6.1938, © Wien Museum/Sammlung Robert Haas

Robert Haas` Flucht 1938

„Nicht die Nerven verlieren! Sie kommen noch heraus!“

Der jüdische Fotograf Robert Haas dachte bereits im April 1938 an Flucht aus Österreich. Doch erst Ende September 1939 sollte es ihm gelingen, sich über England in die USA zu retten. Heftige Briefwechsel, Vorladungen von der Gestapo und unzählige weitere bange Momente.

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Homosexuelle in der NS-Zeit

Richard Grune: „Passion des XX. Jahrhunderts“, 10 Reproduktionen nach Lithographien von Richard Grune mit einem Geleitwort von Richard Blunck, Produktion Ernst Tessloff im Hans A. Krune-Verlag, Hamburg 1947, Schenkung Tobias G. Natter/ Sammlung Wien Museum

Homosexuelle in der NS-Zeit

Im Netz der Verfolgung

Fast neun Jahre seines Lebens war Richard Grune wegen seiner Homosexualität in NS-Konzentrationslagern inhaftiert. Den Terror verarbeitete er unmittelbar nach seiner Befreiung in seinem zehn Lithographien umfassenden Mappenwerk „Passion des XX. Jahrhunderts“, das nun als Schenkung von Tobias G. Natter in die Sammlung des Wien Museums kam.

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Der Wiener Fasching 1939 als NS-Propaganda-Ereignis

Mit einer „Marsüberfallsrakete“ wurde auf dem Wiener Faschingsumzug 1939 die Rüstungsindustrie der USA verspottet. Postkarte (Fotografie: H. Schuhmann), Sammlung Wien Museum

Der Wiener Fasching 1939 als NS-Propaganda-Ereignis

„Großkampftage im Vergnügen“

Am 19. Februar 1939 inszenierten die NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ und der Wiener Fremdenverkehrsverband den größten Faschingsumzug, den die Wiener Innenstadt je erlebt hat. Das propagandistisch hoch aufgeladene Massenereignis, das „Altreich“ und „Ostmark“ in der gemeinsamen Freude am Karneval verschmelzen sollte, hat auch Spuren in der Sammlung des Wien Museums hinterlassen.

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Ceija Stojka

Ceija Stojka: „Wo sind unsere Rom? Laaerberg 1938“, Öl auf Karton, 1995, Sammlung Wien Museum

Ceija Stojka

Wo sind unsere Rom?

Im Jahr 2014 kaufte das Wien Museum im Zuge der Vorbereitungen zur Ausstellung „Romane Thana. Orte der Roma und Sinti“ 18 Ölgemälde und 5 Tuschzeichnungen der Künstlerin Ceija Stojka (1933 – 2013) an. Seither besitzt das Museum den größten Bestand von Werken Stojkas in musealen Einrichtungen weltweit.

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Wiener Wohnungen 1938

Robert Haas: Wohnung von Gustav und Louise Stern, 1938, Sammlung Wien Museum

Wiener Wohnungen 1938

„Zum Andenken verewigt“

Im Herbst 2015 vertrauten die Töchter des österreichischen Exil-Fotografen Robert Haas dem Wien Museum dessen fotografischen Nachlass an. Darin fanden sich auch Aufnahmen von Wohnungen, die 1937/38 entstanden waren – im Auftrag der damaligen jüdischen Bewohner_innen. Ein Fallbeispiel.

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