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Michaela Lindinger, 21.4.2021

Routenplaner: Vom Vergnügungspark zur Gartensiedlung

„Am Tivoli“

Unser Spaziergang führt in weniger bekannte Teile des 12. Bezirks, hauptsächlich ins Grüne, aber auch an einen ehemals eher verrufenen Ort.

Schönbrunner Straße 309

Wir starten beim Meidlinger Tor, das in den Schönbrunner Schlosspark führt, genauer gesagt beim Haus Schönbrunner Straße 309: In der Villa Chaire wohnt der chinesische Botschafter in Österreich. „Willkommen“ oder „Sei gegrüßt“ – XAIPE – steht in griechischen Lettern groß auf der Fassade. Die Villa wurde Ende des 18. Jahrhunderts von einem unbekannten Architekten errichtet. Sie ist ein gutes Beispiel für die Epoche des Barockklassizismus in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Garten befindet sich das sogenannte Schubert-Stöckl, ein zweigeschossiges Gartenhaus, dessen Fassaden aber aus dem 19. Jahrhundert stammen.

Zu Beginn gehörte die Villa Raimund Wetzlar, Freiherr von Plankenstern, der musikalisch interessiert war und häufig Gäste einlud. So spielten um 1800 Ludwig van Beethoven und der Pianist Joseph Woelfl: „Dort verschaffte der höchst interessante Wettstreit der beiden Athleten nicht selten der zahlreichen, durchaus gewählten Versammlung einen unbeschreiblichen Kunstgenuß“, hielt ein Chronist fest. Um 1848, als ungarische Adelige das Haus besaßen, versammelten sich freiheitlich Gesinnte in der Villa, die auf eine Abtrennung Ungarns von der Monarchie hofften. Später wohnte die Besitzerin des nahe gelegenen Vergnügungsetablissements „Weigls Dreherpark“ dort und noch später, Anfang des 20. Jahrhunderts, lebte hier der k.u.k. Unterrichtsminister Graf Richard von Bienerth-Schmerling. Danach gehörte das Haus dem Adjutanten des Kaisers Karl, Graf Erwein Nostitz-Rieneck.

Besonders erwähnenswert ist das in der Zwischenkriegszeit in ganz Wien bekannte Café Schlössl, das sich ebenerdig in der Villa befand. Es hatte einen schönen Gastgarten, in dem sich Schauspieler vom nicht weit entfernt gelegenen Reinhardt-Seminar trafen, aber auch Richard Strauss, Arthur Schnitzler und Josef Hoffmann zählten zu den Stammgästen. Da die Pächter jüdischer Abstammung waren, wurde das Café nach dem „Anschluss“ 1938 geschlossen. Das Gebäude hatte in den Kriegs- und Besatzungsjahren stark gelitten und musste mehrmals saniert werden, zuletzt 2011, bevor der chinesische Botschafter die Villa als Privatresidenz nutzen konnte.

Tivoligasse 73

Wir überqueren die Grünbergstraße, gehen durch die Zenogasse weiter und erreichen unsere zweite Station: Tivoligasse 73. Dort werfen wir einen Blick auf den Park und das Springer-Schlössl. Leider ist das Areal üblicherweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Das 1887 im historistischen „Landhausstil“ errichtete Springer-Schlössl beherbergt ein Seminarhotel und verschiedene ÖVP-nahe Institutionen. Es steht in einem großen Park, denn das Grundstück gehörte einst dem obersten Gärtner von Schönbrunn, der auch den benachbarten kaiserlichen Schlosspark zur selben Zeit anlegte. 170 Naturdenkmäler (zum Beispiel die Schwarzkiefern) zeugen im Park des Seminarhotels vom großen Können des Gärtnermeisters Carl von Hügel. Später kaufte der Wiener Großindustrielle und „Rennbaron“ Gustav von Springer (1842-1920) das Areal der Familie Hügel ab. Springer eilte der Ruf eines einflussreichen Pferdezüchters und Rennstallbesitzers voraus. Die Wände des Springer-Schlössls waren einst voller Pferdeporträts, die teure Rennpferde wie „Palmyra“ oder den legendären „Kisbér“ zeigten. Letzterer befand sich im Eigentum der Baltazzi-Brüder, waghalsiger Reiter und Spieler, mit denen sich Springer oft im „Jockey-Club“ traf, einer Art Nebenregierung, die sich aus Mitgliedern des hohen Adels sowie Geldgebern und „Society-Löwen“ zusammensetzte. Eine Nichte der Baltazzi-Brüder hieß Mary Vetsera. Gustav von Springer verfügte europaweit über erstklassige Kontakte: Er war verwandtschaftlich mit den Familien Rothschild und Ephrussi verbunden.

Springer ließ von den Theaterarchitekten Fellner & Helmer das nach ihm benannte Springer-Schlössl errichten. Ein Landschaftsgarten im englischen Stil umgab die „Landvilla“, Gruppen- und Einzelbepflanzungen bestanden aus Silberpappel, Robinie, Winter- und Sommerlinde, Trompetenbaum und vielen mehr. Eine prächtige Terrasse mit einem Springbrunnenbecken schloss das Haus ab, das Becken ist weiterhin vorhanden. Die „altdeutsche Villa“ des jüdischen Inhabers fungierte als Treffpunkt der Kulturszene: Max Reinhardt, der französische Komponist Reynaldo Hahn oder der britische Dramatiker William Somerset Maugham gingen hier ein und aus. Eine Nachfahrin der Familie Springer ist die heute vor allem als „Bellatrix Lestrange“ („Harry Potter“) weltberühmte britische Schauspielerin Helena Bonham Carter.

Glashaus, Kegelbahn, Laubenhaus und einige Wirtschaftsbauten sind heute verschwunden. Die Nationalsozialisten beschlagnahmten den Besitz als „jüdisches Eigentum“ und richteten ein „Gau-Schulungshaus“ ein. Gegen Kriegsende trafen Bomben den Park, der dadurch schwer beschädigt wurde. Die Springer-Erbin Marie Springer erhielt ihr devastiertes Heim zwar nach 1945 zurück, doch entschied sie sich 1953 für einen Verkauf an den Verein „Wiener Volksheime“. 1975 erfolgte der Beschluss zum Umbau des Springer-Schlössls in ein Seminarhotel der ÖVP.

Schwenkgasse 29

Unsere Tour führt uns nun weiter durch die Schwenkgasse. Hier passiert man bei den Hausnummern 29 bis 33 die bis heute (nicht offiziell) „Indianerhof“ genannte Wohnhausanlage der Gemeinde Wien. Der Haupteingang befindet sich in der Aichholzgasse 54-56, doch erstreckt sich die große, um 1930 errichtete Anlage auch noch über Spittelbreitengasse, Ratschkygasse und Hohenbergstraße bis zum Portal in der Rothenmühlgasse 64, wo die sogenannte Indianerskulptur zu sehen ist. Die Straßenfassade in der Schwenkgase zeigt die für diesen Gebäudekomplex charakteristische Verbindung von romantisierenden und eher sachlich gestalteten Elementen. Dies geht auf die gegensätzlich arbeitenden Architekten der Anlage zurück: Camillo Discher, ein Schüler von Otto Wagner, bevorzugte gartenstadtähnliche Elemente, während der konstruktivistisch beeinflusste Stil den progressiveren Karl Dirnhuber als Urheber ausweist.

Während der Jahre des Austrofaschismus hieß der Bau nach dem Heimwehrführer Emil Fey „Fey-Hof“. Heute farblich lebhaft akzentuiert waren die verschachtelten und durch Treppenaufgänge verbundenen Gebäudeteile im Februar 1934 heftig umkämpfte Schauplätze des Bürgerkriegs. Angehörige des sozialdemokratischen Schutzbundes verteidigten den Hof am 14. Februar 1934 gegen ein starkes Polizeiaufgebot, das den neuen Gemeindebau erstürmen wollte. Gegen das Panzerauto und die Maschinengewehre, die schließlich gegen die Verteidiger eingesetzt wurden, hatten die Sozialdemokraten jedoch keine Chance und mussten kapitulieren.

Hohenbergstraße 42

An der Ecke Schwenkgasse/Hohenbergstraße befindet sich zu rechter Hand die Kirche am Gatterhölzl, die dem ziemlich reaktionären Wiener Stadtpatron Clemens Maria Hofbauer geweiht ist. Es handelt sich um einen flachen Kuppelbau aus den 1950er-Jahren, erbaut nach Plänen von Ladislaus Hruska. Die Gestaltung folgte dem Vorgängerbau, einer hauptsächlich von russischen Kriegsgefangenen errichteten Notkirche aus dem ersten Weltkrieg, die sich gegenüber befunden hatte. 

Die alte Gegend Gatterhölzl war übrigens nach einer „Chattermühle“ benannt, die seit dem 13. Jahrhundert bezeugt ist. Diese Bezeichnung dürfte sich später mit dem Namen eines Besitzers namens Gattermeyer verbunden haben. Eine benachbarte Siedlung lag nordöstlich gegen den Wienfluss zu und führte den Ortsnamen „Maewlin“, aus dem der Name Meidling entstand. Das Gatterhölzl blieb ein entlegener, wilder Wald, der vor allem von armen Holzklaubern aufgesucht wurde. Bären und Wölfe hausten hier und als Kaiser Joseph II. erfuhr, dass sich dort, so nahe an Schönbrunn, auch Räuber und Diebe versteckten, ließ er Teile des Waldes roden und Wege anlegen. Zur Zeit des Wiener Kongresses wurde im Jänner 1815 eine glamouröse Schlittenfahrt veranstaltet. Wo heute alles verbaut ist, gab es da noch Wiesen und Äcker genug. Etwa hundert Jahre später soll sich der legendäre „Einbrecherkönig“ Johann Breitwieser im Umfeld herumgetrieben haben, bevor er 1919 von der Polizei erschossen wurde. Von den „Umtrieben“ in der Gegend Gatterhölzl nach 1918 berichtet auch die Vorarlberger Autorin Alex Beer in ihrem Krimi „Das schwarze Band“.

Nach der Besichtigung der Kirche gehen wir die Hohenbergstraße entlang auf den Schlosspark Schönbrunn zu, bis wir das kleine, nach links in die die Arnsburggasse weisende Schild „Moldauerkreuz“ sehen. Wir sind nun bereits mitten in der Tivolisiedlung.

Der Name der Siedlung erinnert an einen der berühmtesten Wiener Vergnügungsparks, das 1830 eröffnete „Tivoli“. Gegründet von zwei Berlinern gehörte dieses Etablissement bald zu den europäischen Sensationen im Bereich der Unterhaltungs- und Belustigungsindustrie. 500 Wachskerzen sollen einen riesigen Säulensaal mit Büffeträumen und einem Terrassengarten erleuchtet haben. Am beliebtesten war die Rutschbahn auf einem Hang vor den Gebäuden. 16 elegante Wagen mit je zwei Sitzen rollten auf vier Gleisen bergab. Musik ertönte in der gesamten Anlage und schon am ersten Tag beehrten 2000 Leute die Attraktion. Auch Franz Karl, der Vater Franz Josephs, gab dort ein glanzvolles Diner für das Kaiserhaus. Johann Strauss (Vater) komponierte einen „Tivoli-Rutsch-Walzer“ und gab eine Sammlung „Wiener Tivoli-Musik“ für das Pianoforte heraus.

Überhaupt verdiente er glänzend am Meidlinger Grünen Berg, denn wo „Johann Strauss“ draufstand, strömte das Volk in Scharen hin und das Geld saß locker bei einem solchen Ausflug… Doch wie so oft gehen Hypes dieser Art rasch vorbei und schon 1834 notierte der Schriftsteller Adalbert Stifter in seinen Skizzen „Aus dem alten Wien“: „Ebenso wurde vor mehreren Jahren (…) eine Rutschbahn unter dem Namen ‚Tivoli‘ angelegt, wo es eine förmliche Schande war, noch nicht dort gewesen zu sein. Jetzt spricht niemand mehr davon.“

Moldauer Kreuz, Betty-Roose-Weg

Zu dieser Zeit ragte der kleine Bau mit dem Moldauer Kreuz, das wir nun besichtigen, noch mitten aus einem Feld. Heute steht die Kapelle malerisch auf einem Plätzchen vor einem Lindenbaum. Schon seit den 1920er-Jahren findet man die Kapelle hier am Tivoli, durch eine Glasscheibe blickt man ins Innere und erkennt ein Holzkreuz, umgeben von zahlreichen rumänischen Fahnenschleifen. Neben der Kapelle befindet sich eine Büste des Walachenfürsten Serban I. Cantacuzino, die die rumänische Community Wiens 1983 aufstellen ließ. Denn um ihn geht es hier, um den einzigen christlichen Vasallen im Gefolge des osmanischen Großwesirs Kara Mustafa, der 1683 mit einer großen Streitmacht Wien belagerte. Der Walache aus dem heutigen Rumänien war selbst nicht ganz freiwillig hier und errichtete an ungefähr dieser Stelle ein Kreuz, um unbeobachtet seiner Religionsausübung nachgehen zu können. An diesem abgelegenen Ort dürfte er wohl auch „Spione“ der Stadt Wien getroffen haben, die ihm seine Informationen über die osmanischen Belagerer gegen bare Münze abkauften.

Das Holzkreuz in der Kapelle ist eine Nachbildung des Originals, das Serban I. vor dem Abzug der besiegten Osmanen vergraben hatte. Es wurde aufgefunden und in eine Kapelle gebracht, bis es 1785 von einem Dieb gestohlen wurde. Möglicherweise handelt es sich um jenes Kreuz, das sich heute im Schloss Dvorec Lisičje in der Nähe von Ljubljana (Slowenien) befindet und von dem behauptet wird, es sei jenes, das Serban I. während der Belagerung in Wien verwendet hat.

Bei der Errichtung der Wohnanlage „Am Tivoli“ wurde die Kapelle 1929 ein wenig versetzt und auch restauriert. Im zweiten Weltkrieg schwer in Mitleidenschaft gezogen, geht ihr heutiges Aussehen auf eine neuerliche Renovierung im Jahr 1961 zurück.

Die mitten in der „Gartenstadt Tivoli“ gelegene Kapelle bietet uns einen guten Rundumblick über eine der erstaunlichsten Wohnanlagen der an sozialen Wohnbauten so reichen Stadt Wien. Geplant wurde das zwischen 1928 und 1930 errichtete Areal vom Architekten Wilhelm Peterle. Der Siedlungstypus folgt dem Ideal der Gartenstadt, zu dessen Verfechtern Peterle gehörte. Mansardengeschoße, Pyramidendächer und zahlreiche Türmchen weisen auf eine eher konservative Gestaltung der Gebäude hin, was auf die Nähe zur ehemaligen Kaiserresidenz Schloss Schönbrunn zurückzuführen ist. Die nähere Umgebung war flach und aufgelockert verbaut und die barocke Ausstrahlung des kaiserlichen Schlosses musste – wie später beim turmlosen Kirchenbau am Gatterhölzl – berücksichtigt werden. Ein Gartengrundstück gehört zu jeweils zwei Häusern, in denen zwei bis vier Familien wohnen können. Man nennt diese Wohnhäuser daher „Vierlingshäuser“.

Stranitzkygasse 4 / Krastelgasse

Wir biegen nun nach rechts in den Betty Roose-Weg ein und passieren die frei stehende alte Waschküche (Schild). Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass der Waschsalon weiterhin seiner Bestimmung gemäß genutzt wird. Wir überqueren die Stranitzkygasse und biegen in die Krastelgasse ein. Rechts liegt der ebenfalls bis heute aktive Städtische Kindergarten und -hort mit seiner typischen Architektur: Einem Stiegenaufgang mit zwei Kinderskulpturen. Durch die hübsch bogenförmig verlaufende Pechegasse vis-a-vis gelangen wir auf den großen Dorfplatz.

Weißenthurngasse 23

Wir setzen unseren Weg durch die Pechegasse zur Weißenthurngasse fort, die im April für wenige Tage ihre schönste Seite zeigt: Sie ist auf beiden Straßenseiten mit rosa blühenden japanischen Zierkirschen bepflanzt. Weiter geht es nach links in die Weißenthurngasse bis zur Kreuzung bei Hausnummer 23. Hier sehen wir eine Lemniskatensonnenuhr, die sich der Maler und Grafiker Otto Rudolf Schatz (1900-1961) ausgedacht hat. Er gilt als wichtiger Vertreter der Kunstrichtung „Neue Sachlichkeit“. In der Nachkriegszeit entwarf er zahlreiche Fassadengestaltungen für Gemeindebauten in Wien, meist Fresken und Mosaike.

Auf diesem Mehrparteienhaus zeigt eine ganz besondere Sonnenuhr Sonne und Mond sowie die 12 Tierkreiszeichen, darunter eine ungewöhnliche Art der Zeitablesung. Man kann damit nicht nur die Uhrzeit ablesen, sondern auch die Tag- und Nachtgleiche im Frühling und im Herbst sowie die Winter- und Sommersonnenwende.

Wie das funktioniert? Nun, ganz einfach ist es nicht. Man nennt die Konstruktion eine Lemniskaten-Sonnenuhr. Als Lemniskate bezeichnet man eine schleifenförmige geometrische Kurve in Form einer liegenden Acht. In unserem Fall erkennt man diese auf der erklärenden Tafel unterhalb der Sonnenuhr. Die Zeitablesung erfolgt somit nicht wie üblich an der geraden Stundenlinie, sondern an den entsprechenden Achterschleifen, und zwar von Dezember bis Juni auf der roten und von Juli bis Dezember auf der schwarzen Schleifenhälfte. Der Vorteil dieser Sichtweise gegenüber der Zeitablesung von der geraden Stundenlinie liegt in der Genauigkeit: Die Achterschleifen weichen von der geraden Stundenlinie ab und erlauben somit eine Einbeziehung der Unregelmäßigkeiten des scheinbaren Sonnenlaufs, um Ungenauigkeiten in der Zeitablesung zu vermeiden. Diese könnten sonst bis zu 15 Minuten betragen.

Lucasweg

Danach gehen wir zurück zur Pechegasse und zum Dorfplatz, biegen anschließend nach links in die Lucasweg ein und sehen die besonderen Vierlingshäuser dieser Gartenstadtsiedlung. Wie setzen unseren Spaziergang nach rechts in der Wildauergasse fort. Bei der Überquerung der Krastelgasse ist eine Erinnerungstafel an den Wiener Bürgermeister Karl Seitz zu sehen, unter dem die Gartensiedlung Tivoli errichtet wurde. Wir gehen die Wildauergasse zurück, biegen dann rechts in den Krügerweg ein und erreichen nach links durch die Ludwig-Martinelli-Gasse wieder die Hohenbergstraße mit dem kleinen Espresso „Am Tivoli“ (rechter Hand).

Hohenbergstraße 13

Hier ist die alte Ladenzeile mit ihren Geschäftslokalen noch sichtbar.

Hohenbergstraße 23

Wir folgen der Hohenbergstraße in Richtung Schönbrunn und erreichen das Maria-Theresien-Tor mit seinen Sphingen und einem schönen Blick auf die Gloriette. Zum Verschnaufen lädt nun der „Wiener Würstelstand Zum Imperator“ (8) mit einem Konterfei des Kaisers Franz Joseph samt Jägerhut ein.  

Zurück geht es oberhalb der Grünbergstraße den Steinweisweg hinunter zur U4-Station Schönbrunn.

Ziel: Schönbrunner Straße 309

Über diese Tour

Start/Ziel:
1130, Schönbrunner Straße 309

Länge:
4 km

Dauer: ca. 1,5 Stunden 

Öffentliche
Verkehrsmnittel:

keine Öffis benötigt
 
Google Maps:
Route online 

Route und Beschreibung
PDF zum Ausdrucken 

Michaela Lindinger, Kuratorin, Autorin. Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, Ägyptologie und Ur- und Frühgeschichte an der Universität Wien. Seit 1995 kuratorische Assistentin, seit 2004 Kuratorin im Wien Museum. Ausstellungen und Publikationen zu biografischen und gesellschaftlichen Themen, Frauen- und Gender-Geschichte, Porträts, Wien-Geschichte, Tod und Memoria, Mode.
 

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Kommentare

Redaktion

Sehr geehrte Frau Ludwig! Vielen Dank für das Feedback, es freut uns sehr, dass Ihnen die Stadttouren gefallen. Was den Ausdruck betrifft: Am Ende des Artikels haben wir in dem Infokasten einen Link zu einem PDF, das Sie ausdrucken können: Alle Texte, Plan - aber ohne Fotos, also insgesamt 6 Seiten. Wahrscheinlich haben Sie irrtümlich die gesamte Seite ausgedruckt. Hier nochmal zur Sicherheit der Link:
https://magazin.wienmuseum.at/fileadmin/content/2021/Wien_Museum_Routenplaner/Am_Tivoli/Wien_Museum_Routenplaner-Am_Tivoli_Tour.pdf
Mit besten Grüßen, Peter Stuiber (Wien Museum Magazin)

Christa Schubert

Ich finde die Idee der Spaziergänge fantastisch und sehr einladend, gerade in Zeiten, wo ich das nicht mit der ViennaGuide meines Vertrauens machen kann. Danke vielmals dafür !
Aber beim versuch des Ausdrucks stellte ich fest,
dass es mehr als 20 Seiten benötigte, weil alle Fotos groß ausgedruckt wurden,
gerade der "Stadtplan" nicht mit gedruckt wurde,
und die Nummern, die im Stadtplan angegeben sind, im Text leider nicht aufscheinen.
Ich bin sicher, dass Sie da etwas verbessern können und freue mich auf den nächsten Spaziergangs-Vorschlag!

Wolfgang J. Kraus

Der im Text genannte Unterrichtsminister Bienert-Schmerling war nicht k.u.k. Minister, denn das Ministerium war kein gemeinsames von Altösterreich und Altungarn. Es war einfach ein k.k. Ministerium Altösterreichs.

Redaktion

Lieber Sergey, liebe Frau Kogert! Vielen Dank für Ihr freundliches Feedback - das freut uns sehr! Wir geben es gern auch an die Autorin des Beitrages weiter! Herzliche Grüße, Peter Stuiber (Wien Museum Magazin)

Sergey

Ich finde die Route fantastisch. Die Graffitis im 15. auch.
Freue mich auf jede Empfehlung, vielen Dank!

Hilde Kogert

Bin gestern die Route abgegangen, zum Abschluß noch durch Schönbrunn zur U4.
Sehr beeindruckend, WAS alles man in Wien nebenan nicht kennt und weiß!
Danke.

Redaktion

Hallo Anton - die Route ist ein Vorschlag zum Selbergehen, da wir derzeit keine Gruppenführungen anbieten können! Daher steht auch kein Datum. Herzliche Grüße, Peter Stuiber (Wien Museum Magazin)

Anton

Das ist eine schöne und interessante Route.
Aber schreibt doch bitte das Datum dazu, wann der Spaziergang beginnt.