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Beiträge zum Thema Wien um 1900

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Konservierung und Restaurierung eines Schiele-Bildes

Egon Schiele: „Junge Mutter“, 1914, Öl auf Leinwand, Wien Museum

Konservierung und Restaurierung eines Schiele-Bildes

Vielschichtig, rätselhaft: Schieles „Junge Mutter“

Das Bild „Junge Mutter“ von Egon Schiele hing seit 1985 im Wien Museum. Aufgrund des fragilen Zustandes mussten die Malschichten des Meisterwerks vor dessen Transport ins Depot gefestigt werden. Röntgen- und Infrarot-Untersuchungen ließen Schieles Malweise sichtbar werden – und offenbarten außerdem ein Rätsel. Der Filmemacher Pavel Cuzuioc hat für uns das Projekt mit der Kamera begleitet.

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Heiraten im Jahr 1910

Album der Verlobten (Ausschnitt). Geschenk hervorragender Kaufleute, Wien 1909, Susanne Breuss

Heiraten im Jahr 1910

Ein Album für Verlobte

Verliebt, verlobt, verheiratet – diese sprichwörtlich gewordene Abfolge ist heute nicht mehr die Norm. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war sie es noch. Ein „Album für Verlobte“ aus dieser Zeit ermöglicht einen Einblick in die damaligen Rituale und Abläufe rund um eine Hochzeit.

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Zum 70. Todestag von Lina Loos

Porträt Lina Loos, um 1920, Wien Museum

Zum 70. Todestag von Lina Loos

Los von Loos!

Seit 70 Jahren ist Carolina „Lina“ Loos (1882-1950) tot und ihr eigenständiges mutiges Leben noch immer überschattet vom „Geist“ ihres Ehemannes Adolf Loos, des heute weltweit berühmten Architekten. Lina Loos war jedoch nur drei Jahre mit Adolf Loos verheiratet. Als Tochter eines Kaffeehausbesitzers in der Mariahilferstraße und stadtbekannte Schönheit war sie zu Beginn der Ehe außerdem bekannter als ihr Mann.

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Die Anfänge des Kinos in Wien

Die Simmeringer Lichtbildbühne (Simmeringer Hauptstraße 105) existierte von 1911 bis 1972. Foto: Wiener Bezirksmuseen

Die Anfänge des Kinos in Wien

„Lebende Bilder, ununterbrochen zu sehen“

Der diesjährige Tag der Wiener Bezirksmuseen steht ganz im Zeichen von Kino, Theater und Varieté in Wien. Die ersten „echten“ Kinos boomten ab 1900, in den späten 1920er Jahren gab es bereits 170 Kinos mit fast 70.000 Plätzen. Ein Überblick bis zum Beginn des Tonfilms.

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Archäologische Grabung am Matzleinsdorfer Platz

Das Gasthaus „Zum Auge Gottes“, um 1900, Foto: Wien Museum

Archäologische Grabung am Matzleinsdorfer Platz

„Wahrzeichen des lustigen Wien“

Das Gasthaus „Zum Auge Gottes“ vor dem Linienwall war einst ein beliebter Treffpunkt an einer verkehrsreichen Schnittstelle. 1903 wurde es demoliert. Nun konnten bei Grabungen anlässlich des U-Bahn-Baues am Matzleinsdorfer Platz Mauerreste identifiziert werden.

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Otto Wagner-Ausstellung in Paris

Cité de l’architecture et du patrimoine im Palais de Chaillot, Paris

Otto Wagner-Ausstellung in Paris

Weltstadtarchitekt aus Wien

Die erfolgreiche Otto Wagner-Ausstellung wird ab dieser Woche in der Pariser Cité de l'architecture et du patrimoine gezeigt. Der österreichische Architekt wird dem französischen Publikum vor allem auch als Städteplaner und internationaler Wegbereiter der Moderne vorgestellt. Ein Interview mit den beiden Wiener Kuratoren.

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120 Jahre Gasometer Simmering

Blick gegen Gasometer aus der Oberleitengasse, ca. 1906, Ansichtskarte Sammlung Wien Museum

120 Jahre Gasometer Simmering

Selbstversorgung aus Simmering

Vor 120 Jahren ging das Gaswerk Simmering in Betrieb. Die vier Gasometer, in denen das aus Kohle gewonnene Stadtgas gespeichert wurde, sind bis heute ein weithin sichtbares Baudenkmal für den Beginn der kommunalen Infrastruktur in Wien.

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175. Geburtstag von Karl Lueger

Der Prater- oder Blumencorso war eine jährlich im Mai veranstaltete Auffahrt geschmückter Pferdewagen entlang der Prater Hauptallee. Maler Wilhelm Gause zeigt Lueger gemeinsam mit seiner Schwester in einem der Wagen. Zahlreiche Blicke sind ihm zugewandt, ein Mädchen im Vordergrund überreicht ihm einen Blumenstrauß, Sammlung Wien Museum

175. Geburtstag von Karl Lueger

Wortgewalt und Bildermacht

Dreizehn Jahre lang leitete Bürgermeister Karl Lueger die Geschicke Wiens. Der antisemitische Populist setzte in dieser Zeit nicht nur kommunale Großprojekte um, sondern war vor allem auch ein Propagandist in eigener Sache.

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Das Erinnerungsbuch des Richard Grünfeld

Erinnerungsbuch des Richard Grünfeld, © Wien Museum

Das Erinnerungsbuch des Richard Grünfeld

Verzettelte Spuren einer Biografie

Schülerkarten für das Städtische Donaubad, Stehplatzkarten für das Burgtheater, Sitzungskarten für die Galerie des Reichsrats – diese und unzählige weitere Dokumente finden sich eingeklebt in einem rund 200 Seiten dicken Buch, das der Wiener Mediziner Richard Grünfeld (1875 – 1914) um 1900 angelegt hat.

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Wiens einziges Fachgeschäft für Insektenkunde

Besonders prachtvolle Exemplare sind in dutzenden Schaukästen ausgestellt.
© Klaus Pichler/Wien Museum

Wiens einziges Fachgeschäft für Insektenkunde

Im Reich der Schmetterlinge und Käfer

Im Hochparterre eines Altbaus im 18. Bezirk befindet sich Österreichs letztes Fachgeschäft für Insektenkunde. Seit 113 Jahren wird dort alles verkauft, was Käferspezialistinnen oder Hobby-Entomologen begeistert. Das Wien Museum begab sich auf Lokalaugenschein, um eine einst populäre, heute im Verschwinden begriffene Sammelkultur zu dokumentieren.

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