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Beiträge zum Thema Wien um 1900

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Semmering-Buch von Wolfgang Kos

Rückseite des 20-Schilling-Scheins (eingeführt 1967) mit dem berühmten Viadukt der Semmeringbahn über die „Kalte Rinne“, Design: Roman Hellmann, Wien Museum

Semmering-Buch von Wolfgang Kos

Steil bergauf und schnell bergab

Wolfgang Kos, ehemaliger Direktor des Wien Museums, hat ein umfassendes Buch über den Semmering vorgelegt. Darin beschreibt er nicht nur den wichtigsten Naherholungsort von Wien um 1900, sondern auch das „Making-of“ einer exemplarischen Tourismusdestination – inklusive Antennen in die Zukunft.

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Der Stadtfotograf August Stauda

August Stauda: 6., Barnabitengasse 11-13, um 1904, Wien Museum

Der Stadtfotograf August Stauda

Dem Charakteristischen auf der Spur

Wie kein anderer Fotograf dokumentierte August Stauda (1861-1928) das verschwindende Wien um 1900. Zum 160. Geburtstag am 19. Juli: Porträt eines Meisters in seinem Metier.

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Carl Colbert und seine Zeit

Carl Colbert, 1926, Privatarchiv Alexander Emanuely

Carl Colbert und seine Zeit

Medienmacher und Menschenfreund

Er gründete einflussreiche Zeitungen und Zeitschriften, engagierte sich für Demokratie und Chancengleichheit und schrieb im Alter Romane: Carl Colbert (1855-1929) war eine schillernde Figur in Wien um 1900 und wurde später dennoch vergessen. Alexander Emanuely würdigt nun mit einem Buch Colbert – und die Anfänge der Zivilgesellschaft in Österreich. Ein Interview.

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Routenplaner: historische Werbeschriften in drei Bezirken

Routenplaner: historische Werbeschriften in drei Bezirken

Wien, vergoldet

Pallas Athene, Secession, Pestsäule – in Wien wurde bei Vergoldungen an Gebäuden seit jeher nicht gespart. Weniger Beachtung finden aber die vergoldeten Ladenfronten und Geschäftsportale, die um die Jahrhundertwende en vogue wurden und Wiens Ruf als Zentrum der Schildermalerkunst begründeten. Unsere Tour führt uns zu den zu den verbliebenen Vergoldungen in den Bezirken VI bis VIII.

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Ferdinand Schmutzer

Ferdinand Schmutzer

Ein Starporträtist der Wiener Gesellschaft

Ob Sigmund Freud, Pablo Casals, Arthur Schnitzler oder Albert Einstein: Von Ferdinand Schmutzer ließen sich viele Prominente porträtieren. Während der Künstler zu seiner Zeit vor allem für seine Radierungen berühmt war, wurde er in jüngster Zeit auch als Fotograf „entdeckt“.

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Sabine Pollak über Adolf Loos

Rekonstruktion des Schlafzimmers für Lina Loos für die MAK-Ausstellung „Wege zur Moderne“ durch Hubmann und Vass Architekturbüro, Foto: Robert Newald/picturedesk.com

Sabine Pollak über Adolf Loos

Ein schneeweißer Horizont

Die Architektin und Architekturtheoretikerin Sabine Pollak hat sich intensiv mit der Moderne aus Gender-Perspektive auseinandergesetzt. Zum 150. Geburtstag von Adolf Loos erläutert sie ihre Sicht auf die Aktualität von Loos, das berühmte Schlafzimmer für Lina Loos und die Inszenierung in der Architektur.

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Adolf Loos 1870 – 1930 – 2020

Adolf Loos als Jubilar, Fotografie von Trude Fleischmann, Der Wiener Tag, 10. Dezember 1930 (Ausschnitt), ÖNB (Anno)

Adolf Loos 1870 – 1930 – 2020

Anstelle einer Ausstellung

Wenn zutrifft, dass Adolf Loos schon die Feier seines 60. Geburtstags als unnötiges „Ornament“ betrachtet hätte, wie Ludwig Ullmanns Beitrag für die Wiener Allgemeine Zeitung von 1930 nahelegt, dann mag auch der Hinweis auf den 150. Geburtstag des ebenso legendären wie häufig missverstandenen Vordenkers der modernen Architektur am 10. Dezember 2020 als überflüssig erscheinen.

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Restaurierung eines Gemäldes von Richard Gerstl

Richard Gerstl: Mutter und Tochter (Ausschnitt), 1906, Öl auf textilem Bildträger, 145,7 x 120,5 cm, Wien Museum

Restaurierung eines Gemäldes von Richard Gerstl

Eine Frage des Kontrasts

Der Wiener Maler Richard Gerstl (1883 - 1908), der mit 25 freiwillig aus dem Leben schied, wird heute als „erster österreichischer Expressionist“ gefeiert. Über seinen künstlerischen Prozess wissen wir wenig. Einen Einblick geben restauratorische Herausforderungen, wie sie beim Gemälde „Mutter und Tochter“ aufgetreten sind.

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Felix Salten über Karl Lueger

Karl Friedrich Gsur: Porträt von Dr. Karl Lueger, 1898, Öl auf Leinwand (Ausschnitt), Wien Museum

Felix Salten über Karl Lueger

Trump? Lueger!

Karl Lueger (1844-1910) erfand den Populismus als politisches Programm. Im Oktober 1904 veröffentlichte der Schriftsteller Felix Salten in der Wochenschrift „Die Zeit“ eine messerscharfe Analyse von Luegers demagogischem Auftreten – Anlass dazu war der 60. Geburtstag des Bürgermeisters. Wir bringen hier ungekürzt diesen frühen Schlüsseltext, dessen Aktualität ebenso frappant wie bestürzend ist. 

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Ausstellung über Felix Salten

Felix Saltens Presselegitimation, 1933, Wienbibliothek im Rathaus

Ausstellung über Felix Salten

Das Sprach-Chamäleon

In Kooperation mit der Wienbibliothek im Rathaus zeigt das Wien Museum im MUSA ab 15. Oktober eine Ausstellung über den Schriftsteller Felix Salten (1869-1945). Heute ist er meist nur noch als Autor des Welterfolgs „Bambi“ bekannt, dabei war Salten eine der zentralen Figuren im Wiener Kulturbetrieb von den 1890er Jahren bis 1938. Ein Interview mit der Kuratorin Ursula Storch.

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