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Beiträge zum Thema Reisen

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Zum 170. Geburtstag des Forschungsreisenden Charles Wiener

Vasen aus Chavín de Huántar (Peru), Abbildung aus dem Buch „Péru et Bolivie" von Charles Wiener, Paris 1880, Quelle: ÖNB

Zum 170. Geburtstag des Forschungsreisenden Charles Wiener

Wien – Paris – Peru

Charles Wiener leitete in den 1870er Jahren eine Expedition durch Peru und Bolivien – und sammelte tausende Artefakte der indigenen Bevölkerung. Ein Großteil gehört heute dem Pariser Musée du Quai Branly, über 130 Objekte befinden sich in der Sammlung des Weltmuseum Wien. Geboren wurde Karl/Charles Wiener am 25. August 1851 in Wien, umstritten war er schon zu Lebzeiten.

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Semmering-Buch von Wolfgang Kos

Rückseite des 20-Schilling-Scheins (eingeführt 1967) mit dem berühmten Viadukt der Semmeringbahn über die „Kalte Rinne“, Design: Roman Hellmann, Wien Museum

Semmering-Buch von Wolfgang Kos

Steil bergauf und schnell bergab

Wolfgang Kos, ehemaliger Direktor des Wien Museums, hat ein umfassendes Buch über den Semmering vorgelegt. Darin beschreibt er nicht nur den wichtigsten Naherholungsort von Wien um 1900, sondern auch das „Making-of“ einer exemplarischen Tourismusdestination – inklusive Antennen in die Zukunft.

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Von der Instagram-Challenge zum Buch

Almost Orient in Simmering @zvitlo

Von der Instagram-Challenge zum Buch

#AlmostWeltreise: Gleicher Ort, andere Wahrnehmung

Seit fünf Jahren ist Instagram unsere Plattform für den visuellen Austausch mit den Bewohner*innen der Stadt. Mit der Frage „Wo sieht Wien nicht aus wie Wien?“ starteten wir den bislang anspruchsvollsten Fotowettbewerb nach dem „Almost“-Prinzip von Wojciech Czaja und wurden mit 635 Einreichungen belohnt. Die besten kommen im Herbst ins zweite „Almost“-Buch.

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„Almost“ Ausstellung am Bauzaun

Ausstellungsansicht, Foto: Klaus Pichler

„Almost“ Ausstellung am Bauzaun

„In Floridsdorf habe ich Pittsburgh gefunden“

In Wien Weltreisen unternehmen: Der Architekturjournalist Wojciech Czaja tröstet mit seiner „Almost“-Fotoserie über die Lockdown-Zeit hinweg. Zu sehen sind die Bilder nun am Bauzaun – im Dialog mit Souvenirfotos der Wiener Weltausstellung 1873. Anna Soucek hat mit Czaja über seine Wien-Touren gesprochen.

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Der Neusiedlersee - fragile Natur aus zweiter Hand

Ansichtskarte aus dem Seebad in Neusiedl, um 1930 (Hersteller: Viktor Horvath / Sammlung des Autors)

Der Neusiedlersee - fragile Natur aus zweiter Hand

„Meer der Wiener“ adé?

Erst entfremdeten manche Corona-Maßnahmen die Wiener und Wienerinnen vom nahe gelegenen größten See Österreichs. Nun befürchtet man seine Austrocknung. Doch das wäre in der Geschichte dieses Gewässers nichts Neues – und machte letztlich nur seine natürliche Dynamik wieder sichtbar.

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Reisen ins Innere der Stadt

Wojciech Czaja: Almost Rio de Janeiro, Simmeringer Hauptstraße

Reisen ins Innere der Stadt

Almost

Der Wiener Architekturjournalist Wojciech Czaja ließ sich von Corona nicht aufhalten und verlegte das ihm liebgewonnene Reisen kurzerhand ins Innere seiner 400 Quadratkilometer großen Heimatstadt. Dabei entdeckte er viele fremde Städte im vermeintlich bekannten Wien. Dies ist der Beginn seiner Fotoserie Almost.

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Das fotografische Erinnerungsalbum von Catja Rauschenbach

In der Graphischen, © Catja Rauschenbach, Sammlung Wien Museum

Das fotografische Erinnerungsalbum von Catja Rauschenbach

Wien 1972: „Charme und Noblesse“

1972 kommt die junge Fotografin Catja Rauschenbach aus Liechtenstein nach Wien, um an der Grafischen Versuchs- und Bundeslehranstalt ihre Meisterprüfung zu machen. Ein Wienbesuch knapp 20 Jahre später weckt Erinnerungen und sie beginnt, Tagebucheinträge und Fotografien aus dem Wiener Studienjahr in einem Album zusammenzustellen, das sie 2016 dem Wien Museum als Schenkung übergibt.

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Reiseillusionen

Georg Daniel Heumann: Die Stadt Colombo auf Ceylon, Guckkastenbild (kolorierter Kupferstich), um 1800, Wien Museum

Reiseillusionen

„Spazierfahrt durch Italien in einer halben Stunde“

Urlaubsreisen werden heuer nur in eingeschränktem Maße möglich sein. Wer früher aus finanziellen Gründen zuhause bleiben musste, der konnte sich ab dem 19. Jahrhundert zumindest gedanklich und sinnlich in nahe und ferne Länder versetzen lassen - dank Guckkasten, Laterna Magica, Panoramen oder Vergnügungsparks wie „Venedig in Wien“.

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