Website Suche (Nach dem Absenden werden Sie zur Suchergebnisseite weitergeleitet.)

Beiträge zum Thema Mode

Hauptinhalt

Arnold Bachwitz' Mode- und Zeitschriftenimperium

Der Modenverlag Bachwitz, Werbebroschüre, um 1930, Margarete Stickler

Arnold Bachwitz' Mode- und Zeitschriftenimperium

„Moderne Welt“ in der Löwengasse

Ein Unternehmer mit einem Spürsinn für Trends holte um 1900 Pariser Flair nach Wien und brachte Schwung in die heimische Modebranche: Arnold Bachwitz ließ nicht nur den Konsumtempel „Palais des Beaux Arts“ im 3. Bezirk bauen, sondern gründete auch die Zeitschrift „Moderne Welt“. Führende Journalist:innen begeisterten das bürgerliche Publikum über zwei Jahrzehnte mit Lifestyle- und Kulturbeiträgen – bis Bachwitz starb und sein Imperium langsam versiegte. 

Mehr zu: Arnold Bachwitz' Mode- und Zeitschriftenimperium
Ganz schön revolutionär – der Bubikopf

Die Stunde, 7. September 1924 (Titelblatt, Ausschnitt), ANNÖ/ÖNB

Ganz schön revolutionär – der Bubikopf

Hauptsache Emanzipation

Vor 100 Jahren wurde der Bubikopf in Wien populär. Die neue Kurzhaarfrisur für Frauen sorgte für große Aufregung, denn sie war sehr viel mehr als eine bloß oberflächliche Modeerscheinung.

Mehr zu: Ganz schön revolutionär – der Bubikopf
Lästeralleen im Wien des Fin de Siècle

Die Prater Hauptallee vor dem Dritten Kaffeehaus, koloriertes Foto von Emil Mayer (Ausschnitt), um 1910, Österreichisches Volkshochschularchiv / brandstaetter images / picturedesk.com

Lästeralleen im Wien des Fin de Siècle

Unterwegs mit den bösesten Zungen der Stadt

Der beste Ort zum Tratschen und Lästern? Im Wien des Fin de Siècle gab es viele Plätze dafür. Dennoch etablierten sich im ausgehenden 19. Jahrhundert einige Treffpunkte, die besonders beliebt waren, um eigene Angelegenheiten und die von Bekannten zu besprechen und dabei Vorübergehende zu mustern und zu kritisieren. Als sogenannte Lästeralleen waren sie Tummelorte für Klatsch und Tratsch und zugleich angesagte „places to be“.

Mehr zu: Lästeralleen im Wien des Fin de Siècle
Michaela Lindinger über Marie Antoinette

Ausschnitt des Gemäldes "Marie-Antoinette im Musselinkleid" von Élisabeth Vigée-Lebrun, Öl auf Leinwand, 1783. Hessische Hausstiftung, Quelle: Wikimedia Commons

Michaela Lindinger über Marie Antoinette

Eine Zahnspange für die Königin

In ihrer neuen Biografie über Marie Antoinette beschreibt Michaela Lindinger, Kuratorin im Wien Museum, die ikonische Habsburgerin aus überraschenden Blickwinkeln. Im Interview erklärt sie, welche Unterschiede es zwischen den Höfen in Wien und Versailles gab, warum Marie Antoinette in französischen Adelskreisen aneckte und wer den schlechten Ruf der „Ausländerin“ befeuerte.

Mehr zu: Michaela Lindinger über Marie Antoinette
Afrohaar in Wien

Adrian Hall (r.) beim Hairstyling, Foto: Ina Aydogan

Afrohaar in Wien

Kunstwerk am Kopf

Adrian Hall arbeitet als Model und Haarkünstlerin in Wien. Im Interview spricht sie über die konfliktreiche Beziehung Schwarzer Frauen zu ihrem natürlichen Haar, erklärt die historischen Hintergründe und stellt ihr „Good Bush Project“ vor.

Mehr zu: Afrohaar in Wien
Section N im Wien Museum

Auslagen 1979, Gestaltung: Georg Resetschnig, Foto: © Peter Strobl/Wien Museum

Section N im Wien Museum

„Warenhandlung für Umweltgestaltung“

2012 übernahm das Wien Museum die Modesammlung von Katarina Noever, Top-Model der 1960er Jahre. Heuer holte sich das Museum das Archiv der Section N(oever). Über einen legendären Designladen in Wien, der vor 50 Jahren am 1. Dezember 1971 eröffnete.

Mehr zu: Section N im Wien Museum
Ilse Helbichs Wien der Zwischenkriegszeit – Teil 15

Links: Damen-Trauerhut aus Paris, 1912/13, Wien Museum, Rechts: Ilse Helbich, Foto: Privat

Ilse Helbichs Wien der Zwischenkriegszeit – Teil 15

Schwarze Witwen

In dem Buch „Vineta“ erinnert sich die Schriftstellerin Ilse Helbich an ihre Kindheit in den 1920er und 1930er Jahren. Das Kapitel über Trauermode hat sie fürs Wien Museum Magazin ergänzt.

Mehr zu: Ilse Helbichs Wien der Zwischenkriegszeit – Teil 15
Das Haus der Mode in der NS-Zeit

Haus der Mode – Palais Lobkowitz, in: Wiener Mode, Heft 4, 1939, Wien Museum, Foto: Paul Bauer

Das Haus der Mode in der NS-Zeit

Wien als „Reichsmodestadt“

Ein Schwerpunkt des nationalsozialistischen Wirtschaftsplans lag auf der Stärkung der Textilindustrie und der Förderung der „Wiener Mode“. Bereits vor 1938 zählte die Ausfuhr von Textilien zu den wichtigsten Exportprodukten von Fertigwaren. Ein Einblick in ein Kapitel des Forschungsprojekts zur NS-Kunstpolitik in Wien, dem aktuell im Wien Museum MUSA eine Ausstellung gewidmet ist.

Mehr zu: Das Haus der Mode in der NS-Zeit
Die Designerin Eva Riedl

Bluse, 1990, Wien Museum

Die Designerin Eva Riedl

„Ich will nicht Mode machen“

Vor genau dreißig Jahren zeigte das Historische Museum der Stadt Wien (Wien Museum) eine Ausstellung der Wiener Designerin Eva Riedl: „Zeitlos. Eva Riedl. Entwürfe und Objekte. 1976-1991“ bot einen Querschnitt durch das Werk der Autodidaktin. Erinnerung an eine Künstlerin mit bewegter Biografie.

Mehr zu: Die Designerin Eva Riedl
Geschichte des Pyjamas

Damenpyjamas, aus: Wiener Perfekt Mode, H. 137/1934, Quelle: Anno/ÖNB

Geschichte des Pyjamas

Ausgezogen und angezogen zugleich

Die Corona-Pandemie und Home Office haben Loungewear, Jogginghosen oder Sweatshirts in den Fokus der Mode gerückt. Nun erlebt auch der Pyjama ein glanzvolles Comeback. Zur Geschichte eines intimen Kleidungsstückes, das viel zur Modernisierung der Frauenkleidung beigetragen hat.

Mehr zu: Geschichte des Pyjamas