Beiträge zum Thema Literatur
Hauptinhalt

Ludwig Hohl mit Katze, 1931, Schweizerischen Nationalbibliothek, Nachlass Ludwig Hohl, C-4-F-31
Der Schweizer Schriftsteller Ludwig Hohl in Wien 1930
Irrfahrten zwischen Ring und Prater
Ludwig Hohl (1904-1980) war ein Außenseiter der Schweizer Literatur und wurde als Suhrkamp-Autor erst spät bekannt. Eine Lebenskrise führte ihn 1930 zu einem Freund nach Wien. Hier lernte er das Biertrinken, zog ruhelos durch die Stadt, erlebte die sozialen Spannungen der Zeit – und erwachte politisch.

Ausschnitt aus einer Originalzeichnung von Nando von Arb zu Glauser „Damals in Wien“, © Litar / Nando von Arb 2026
Friedrich Glauser-Nando von Arb-Ausstellung in der Zürcher Galerie Litar
„Hat der Bub wieder Angst?“
Mit der Wiener Kindheit des Schriftstellers Friedrich Glauser beschäftigte sich vor zwei Jahren ein Symposium im Wien Museum. Kooperationspartnerin war die Zürcher Stiftung Litar, die nun in einer Ausstellung das Thema Kindheitsängste ins Zentrum rückt – im Dialog mit dem Künstler Nando von Arb. Dazu gibt´s eine kompakte Publikation mit der Essenz der beiden Projekte.

Die Villa auf der Hohen Warte 29, um 1910, Atelier Julius Weiner, Wien, Quelle: Wikimedia Commons
Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an die Hohe Warte
Paradise Lost
Hohe Warte 29: An dieser Adresse stand bis in die 70er Jahre eine repräsentative Villa, in der unzählige prominente Personen gewohnt haben. Vom Turmzimmer aus blickte man bis zur Donau, und der parkähnliche Garten bot sich zum Verstecken an…

Foto: Susanna Hofer
Die pessimistische Philosophin Helene von Druskowitz
Zauberreich
Sie lebte zwischen Wien, Zürich und Dresden. Ihre Biographie ist geprägt von philosophischen Studien, der Liebe zu Frauen und dem Ringen um ihre psychische Gesundheit: Eine Nachzeichnung von Helene von Druszkowitz' bewegtem Leben.

Der österreichische Journalist und Schriftsteller Raoul Auernheimer (Ausschnitt), 1921,
APA-Images / brandstaetter images / Archiv Setzer-Tschiedel
Zum 150. Geburtstag des Schriftstellers Raoul Auernheimer
Wien und die leere Weite
Er war der erste Präsident des österreichischen PEN-Clubs, zählte zum Kreis der Literatengruppe Jung Wien, war mit Arthur Schnitzler befreundet und den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge. Nach seiner Flucht in die USA konnte Raoul Auernheimer nicht mehr an seine literarischen Erfolge anschließen, blieb innerlich aber seiner Heimatstadt Wien eng verbunden.

Am Modenapark, Herbst 2025, Foto: Stuiber
Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an den Modenapark
„Hier bleiben wir!“
Endlich ein fester Wohnsitz nach Jahren der Heimatlosigkeit: Damit verbindet der Schriftsteller und Filmemacher Peter Stephan Jungk die Wohnung der Eltern am Modenapark, die sie Ende des Jahres 1960 bezogen. Der Park wurde zum Freiraum für den Heranwachsenden – inklusive neuer Bekanntschaften.

Otto Breicha: Erich Fried auf der Pawlatschen der Österreichischen Gesellschaft für Literatur, 1968. brandstaetter images / picturedesk.com
Otto Breicha als Porträtist der jungen Kunstszene der 1960er Jahre
„Ich fotografierte das Benötigte selbst“
Kritiker, Museumsleiter, Publizist: Otto Breicha (1932-2003) war in vielen Bereichen aktiv. Aus „Notwendigkeit“ porträtierte er fotografisch die österreichische Kunst- und Literaturszene der 1960er Jahre – von Kiki Kogelnik bis Ernst Jandl: Ein vergleichsweise schmales Werk, das unser Bild dieser Zeit mitprägte.

Erica Fischer (Bildmitte) bei einer gemeinsamen Demonstration linker Gruppen auf der Ringstraße, 1. Mai 1976. Foto: Peter Hirsch, Burgi Hirsch, Wien Museum, Inv.-Nr. 300244/117
Erica Fischer im Interview über Feminismus
„Frauen haben mehr Rückgrat als Männer“
Mit „Aimée & Jaguar“, einer Liebesgeschichte zwischen einer Jüdin und der Frau eines Nationalsozialisten, landete Erica Fischer 1994 einen Welterfolg. Seit den 1970er Jahren war sie eine der prägenden Feministinnen Österreichs. Was aus den einstigen Forderungen und Idealen geworden ist? Und welchen Feminismus es heute braucht? Ein Gespräch mit Zündstoff.

Brigitte Schwaiger in ihrer Wohnung, 1972, Foto: Votava / brandstaetter images / picturedesk.com
Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an Brigitte Schwaiger
„Ich brauche es, dass Du mich brauchst“
Der Schriftsteller und Filmemacher Peter Stephan Jungk hat zweimal längere Zeit in Wien gelebt und ist hier regelmäßig zu Besuch. In einer losen Serie von Beiträgen erinnert er sich an biografisch-historische Wiener Zeitfenster. Dieses Mal geht´s um das Hochhaus Herrengasse und seine illustren Bewohner und Bewohnerinnen.

Hochhaus Herrengasse, Ansichtskarte, um 1935, Wien Museum, Inv.-Nr. 315712
Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an das Hochhaus Herrengasse
„Liebe, Leid und Lust!“
Der Schriftsteller und Filmemacher Peter Stephan Jungk hat zweimal längere Zeit in Wien gelebt und ist hier regelmäßig zu Besuch. In einer losen Serie von Beiträgen erinnert er sich an biografisch-historische Wiener Zeitfenster. Dieses Mal geht´s um das Hochhaus Herrengasse und seine illustren Bewohner und Bewohnerinnen.