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Beiträge zum Thema Literatur

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Zu Gerhard Roth

Gerhard Roth, 1994, Foto: Martin Vukovits

Zu Gerhard Roth

Der Jenseitsreisende

Das Kraftfeld Gerhard Roth, das uns allen, die ihm nahe waren, Lebenselixier bedeutete, hat sich in Nichts aufgelöst. In Nichts! In Asche, die eine Urne füllt. Als hätte diesen Bären von einem Mann mit den blauen Augen ein Nebel verschluckt, ähnlich jenem unbegreiflichen Naturereignis, das in des Dichters zuletzt erschienenem Werk, ‚Die Imker‘, große Teile der Menschheit verschwinden lässt.

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Gerhard Roths Bibliothek

Foto: Martin Behr, Johanna Hierzegger

Gerhard Roths Bibliothek

Wo Bücher jetzt ihr Eigenleben führen

Sie waren immer da, wurden aber von Gästen so gut wie nie betreten, zu undurchdringlich erschienen sie auf den ersten – und auch auf den zweiten Blick: die Buchlandschaften im Bibliotheksraum von Gerhard Roth in dessen südweststeirischer Heimat.

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Gerhard Roth über Bienen

Eine Königin. Die Arbeitsbienen, die mit dem Kopf zu ihr stehen, bilden den „Hofstaat“. Foto: Franz Killmeyer, 1989

Gerhard Roth über Bienen

Wie ein Astronaut auf einem fremden Planeten

Bienen spielten im Leben und Werk von Gerhard Roth eine wichtige Rolle: Nicht zufällig heißt dessen posthum erschienener Roman „Die Imker“. Im Juni 2020 hat Othmar Behr für eine Radiosendung den Schriftsteller gebeten, über Bienen zu sprechen. Die hier folgenden Auszüge aus dem Gespräch werden von Fotos begleitet, die Franz Killmeyer 1989 für das gemeinsam mit Gerhard Roth herausgegebene Buch „Über Bienen“ gemacht hat.

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Die Schriftstellerin Else Feldmann

Else Feldmann, undatierte Fotografie, Archiv Adolf Opel

Die Schriftstellerin Else Feldmann

Über die Wege menschlicher Not

Die Schriftstellerin und Journalistin Else Feldmann gab in ihrem Werk unerbittlich Einblick ins Leben von Menschen am Rand der Gesellschaft. Im Roten Wien als Intellektuelle äußerst präsent, ist sie heute kaum bekannt. Vor 80 Jahren wurde Feldmann im Vernichtungslager Sobibor ermordet.

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Stefan Zweigs Abschied von Europa

Stefan Zweig auf seiner ersten Brasilienreise, 1936 (Ausschnitt eines Fotos), © Stefan Zweig Zentrum Salzburg

Stefan Zweigs Abschied von Europa

„Der Sieg der Gewalt macht mich heimatlos“

Stefan Zweig verließ schon 1933/34 – also einige Jahre vor dem „Anschluss“ – seine Heimat Österreich. Im Exil entstanden bedeutende Werke wie „Die Welt von gestern“ oder „Schachnovelle“. Nach Jahren in London versuchte der Schriftsteller ab 1941 einen Neuanfang in Brasilien. Vor 80 Jahren, in der Nacht vom 22. Februar auf den 23. Februar 1942, nahm er sich dort, gemeinsam mit seiner Frau Lotte, das Leben.

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Zum Tod von Gerhard Roth

Gerhard Roth am jüdischen Friedhof Seegasse im 9. Bezirk, 1991. Foto: Martin Vukovits

Zum Tod von Gerhard Roth

Geschichten der Dunkelheit

Am vergangenen Dienstag verstarb Gerhard Roth im Alter von 79 Jahren. Damit verlieren wir nicht nur einen der wichtigsten österreichischen Schriftsteller, sondern einen Wien-Kenner, der wie kein anderer seiner Generation die dunklen Schichten der Stadt bloßgelegt hat. Eine Hommage, mit Porträts des Fotografen Martin Vukovits.

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Friedrich Glauser in Wien

Friedrich Glauser mit seinen Eltern, ca. 1899, Schweizerisches Literaturarchiv (Nachlass Glauser-D-32-a)

Friedrich Glauser in Wien

Ein atonales Kinderlied

Friedrich Glauser, einer der bedeutendsten Schweizer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, wurde 1896 in Wien geboren und verbrachte hier die ersten 13 Jahre seines Lebens. Seine Kindheit im 4. Bezirk prägte den Dichter bis zu seinem Lebensende. Eine Spurensuche.

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H.C. Artmann und ein Plakatskandal

Zensurkonformes und zensuriertes Plakat für Palmers-Strümpfe, 1953, Palmers-Archiv

H.C. Artmann und ein Plakatskandal

Artmann und Palmers? Palmers und Artmann!

Artmann und Palmers? Palmers und Artmann! Wie geht das zusammen? Med ana schwoazzn Dintn beschrieb H.C. Artmann u.a. ein Plakat, das 1953 für Skandal und Geldsegen gesorgt hatte.

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Porträt Elfriede Jelinek

Xenia Hausner: Oh Wildnis (Detail), 1999, Wien Museum, © Studio Xenia Hausner / Bildrecht, Wien, 2021, Foto: Stefan Liewehr

Porträt Elfriede Jelinek

„Das Bild ist etwas Anderes, es hat eine eigene Identität“

Elfriede Jelinek, porträtiert von Xenia Hausner: Ein Meisterwerk in unserer Sammlung. Wie es dazu kam, verrät Xenia Hausner, von der zurzeit eine Personale in der Albertina zu sehen ist, im Interview. Dazu als toller Bonus-Track: ein Text der Literatur-Nobelpreisträgerin über das Porträtiert werden!

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Der Lyriker und Kunstsammler Max Roden

Aus dem Ausfuhransuchen von Alexandrine Roden, 1939, (c) Archiv des Bundesdenkmalamts

Der Lyriker und Kunstsammler Max Roden

Die Tiefe des Gefühls

Ob Oskar Kokoschka, Franz Probst oder Egon Schiele: Max Roden, Lyriker und Journalist, hatte sie alle in seiner Kunstsammlung. Wie viele andere Juden und Jüdinnen wurde er im Zuge des „Anschlusses“ 1938 enteignet. Ein Porträt anlässlich des 140. Geburtstages.

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