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Beiträge zum Thema Nachkriegszeit

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Der Fotograf Heinrich Steinfest

Heinrich Steinfest: Motiv aus dem Wiener Volksleben (Zuschauerinnen beim Pferderennen), 1956, Wien Museum

Der Fotograf Heinrich Steinfest

Frühe Meisterschaft, späte Anerkennung

Heinrich Steinfest? Ist das nicht ein Schriftsteller? Stimmt schon. Doch dessen Vater, der ebenfalls Heinrich Steinfest hieß, war als junger Mann in den 1950er Jahren als Fotograf tätig: Einige seiner kaum bekannten Aufnahmen von Wiener Straßenszenen sind nun in der Ausstellung „Augenblick!“ zu sehen. Im Interview spricht der Autor Heinrich Steinfest über die späte Entdeckung dieses Oeuvres, sein schwieriges Verhältnis zum Vater und den Unterschied zwischen dessen Frühwerk und der späteren Hobbyfotografie.

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Willi Resetarits über den Bruckhaufen in Floridsdorf

Bruckhaufen, 1954, Fotostudio Karoly/ ÖNB-Bildarchiv / picturedesk.com

Willi Resetarits über den Bruckhaufen in Floridsdorf

„Der Ruf des Bruckhaufens hat mich stark gemacht“

Stinatz und Favoriten: Damit verbindet man den Namen von Willi Resetarits (1948 – 2022). Dass der vor kurzem tödlich verunglückte Sänger und Aktivist seine Jugend am Bruckhaufen in Floridsdorf verbracht und ab 2002 wieder dort gewohnt hat, ist weniger bekannt. Aus Anlass der Ausstellung „WIG 64“ im Jahr 2014 haben wir ihn und zwei weitere Bewohner der Siedlung zum Interview gebeten. Ein Archiv-Beitrag als Hommage.

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Ausstellung Mid-Century Vienna

Aula der Hans Radl Schule, Architekt Viktor Adler, 1959, Foto: Stephan Doleschal

Ausstellung Mid-Century Vienna

Das Bunt der grauen Orte

Wiener Architektur und Design der 1950er- und 1960er Jahre stärker ins Bewusstsein zu rücken, war das Ziel des Grafikers Tom Koch. Gemeinsam mit dem Fotografen Stephan Doleschal hat er Gebäude, Interieurs und „Stadtmöbel“ aus dieser Zeit aufgespürt und dokumentiert. Ein Interview zur kommenden Bauzaun-Ausstellung.

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Wiens Bewerbung um die Sommerspiele 1964

Abbildung aus dem Buch „Wien meldet seine Kandidatur für die Olympischen Spiele 1964“, 1958, Foto: Stephan Doleschal

Wiens Bewerbung um die Sommerspiele 1964

Olympische Träume

In ein paar Tagen werden in Tokio die Spiele der XXXII. Olympiade eröffnet. Schon im Jahr 1964 fand das globale Event in der japanischen Metropole statt. Doch fast wäre es anders gekommen: Denn für die Sommerspiele 1964 hatte sich auch Wien beworben!

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Mid Century Vienna

Die Bar des Grand Cafe am Alsergrund, Foto: Stephan Doleschal

Mid Century Vienna

Zurück in die Zukunft

Jugendstil, Gründerzeit oder die Gemeindebauten der Zwischenkriegszeit werden gemeinhin als das Wiener Stadtbild prägende Stilrichtungen assoziiert. Architektur, Design und Interieurs der 1950er bis 1960er Jahre dagegen haben in der kollektiven Wahrnehmung bislang weit weniger Beachtung gefunden. Dabei sind die Wiener Repräsentanten des „Mid Century Modern“ allgegenwertig. Ein neues Projekt will sie nun ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.

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70 Jahre Siedlung Siemensstraße

Siedlung Siemensstraße, Schrägluftaufnahme, 1956, Foto: Wiener Stadt- und Landesarchiv

70 Jahre Siedlung Siemensstraße

Terra Nova

Die Wohnungsnot nach 1945 erforderte schnelles Handeln. Eine Antwort darauf war eine große Wohnsiedlung in der Siemensstraße in Floridsdorf. Dem städtebaulichen Pionierprojekt am Stadtrand ist nun vor Ort eine Ausstellung in einer „Original-Duplexwohnung“ gewidmet, die in Kooperation mit dem Wien Museum entstand.

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Displaced Persons

Frühstückskakao von „The American Jewish Joint Distribution Committee“, der größten amerikanischen jüdischen Hilfsorganisation, die sich nach dem Krieg um jüdische Überlebende kümmerte, 1946-1950, Wien Museum

Displaced Persons

Ein Kakao für Leib und Seele

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges befanden sich in Österreich rund 45.000 jüdische „Displaced Persons“. Viele davon wurden vor allem in der amerikanischen Besatzungszone mit dem Notwendigsten versorgt. 

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Internationale Anstrengungen zur Linderung der Not in Wien

CARE-Paket, 1946-1955, Wien Museum

Internationale Anstrengungen zur Linderung der Not in Wien

Care for Austria

Ab September 1945 übernahmen die Westalliierten ihre Besatzungszonen in Wien. Dies hatte wesentliche Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung, die unter der katastrophalen Lage litt. So wurden etwa Lebensmittelpakete aus US-Armeebeständen verteilt, ab 1946 kamen auch die CARE-Pakete hinzu. Beide finden sich in der Sammlung des Wien Museums wieder.

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Österreichische Flüchtlingspolitik seit 1956

Auffanglager für CSSR-Bürger in der Wiener Stadthalle, August 1968, Foto: Votava / Imagno / picturedesk.com

Österreichische Flüchtlingspolitik seit 1956

Flüchtlinge, bitte weiterreisen!

In ihrem Dissertationsprojekt befasst sich die Zeithistorikerin Sarah Knoll mit Fluchtbewegungen aus kommunistischen Ländern nach Österreich. Der historische Vergleich ermöglicht ihr einen nüchternen Blick auf die gegenwärtige Lage in Europa und die Herausforderungen unserer Zeit. Ein Gespräch.

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Radiosender ab 1945

Erste Sendung der Reihe „Die 3 Musketiere“ von Radio „Rot-Weiß-Rot“ in Wien am 5. Oktober 1951 mit Karl Farkas, Heinz Rühmann und Heinz Conrads (v.l.). Foto: United States Information Service / ÖNB-Bildarchiv / picturedesk.com

Radiosender ab 1945

Der Kalte Krieg der Worte

Nach dem Kriegsende im Mai 1945 war politische Umerziehung für die Alliierten in Deutschland und Österreich das Gebot der Stunde. Radiosender spielten dabei eine zentrale Rolle - mit mehr oder weniger direkten ideologischen Botschaften.

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