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Beiträge zum Thema Nachkriegszeit

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70 Jahre Siedlung Siemensstraße

Siedlung Siemensstraße, Schrägluftaufnahme, 1956, Foto: Wiener Stadt- und Landesarchiv

70 Jahre Siedlung Siemensstraße

Terra Nova

Die Wohnungsnot nach 1945 erforderte schnelles Handeln. Eine Antwort darauf war eine große Wohnsiedlung in der Siemensstraße in Floridsdorf. Dem städtebaulichen Pionierprojekt am Stadtrand ist nun vor Ort eine Ausstellung in einer „Original-Duplexwohnung“ gewidmet, die in Kooperation mit dem Wien Museum entstand.

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Displaced Persons

Frühstückskakao von „The American Jewish Joint Distribution Committee“, der größten amerikanischen jüdischen Hilfsorganisation, die sich nach dem Krieg um jüdische Überlebende kümmerte, 1946-1950, Wien Museum

Displaced Persons

Ein Kakao für Leib und Seele

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges befanden sich in Österreich rund 45.000 jüdische „Displaced Persons“. Viele davon wurden vor allem in der amerikanischen Besatzungszone mit dem Notwendigsten versorgt. 

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Internationale Anstrengungen zur Linderung der Not in Wien

CARE-Paket, 1946-1955, Wien Museum

Internationale Anstrengungen zur Linderung der Not in Wien

Care for Austria

Ab September 1945 übernahmen die Westalliierten ihre Besatzungszonen in Wien. Dies hatte wesentliche Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung, die unter der katastrophalen Lage litt. So wurden etwa Lebensmittelpakete aus US-Armeebeständen verteilt, ab 1946 kamen auch die CARE-Pakete hinzu. Beide finden sich in der Sammlung des Wien Museums wieder.

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Österreichische Flüchtlingspolitik seit 1956

Auffanglager für CSSR-Bürger in der Wiener Stadthalle, August 1968, Foto: Votava / Imagno / picturedesk.com

Österreichische Flüchtlingspolitik seit 1956

Flüchtlinge, bitte weiterreisen!

In ihrem Dissertationsprojekt befasst sich die Zeithistorikerin Sarah Knoll mit Fluchtbewegungen aus kommunistischen Ländern nach Österreich. Der historische Vergleich ermöglicht ihr einen nüchternen Blick auf die gegenwärtige Lage in Europa und die Herausforderungen unserer Zeit. Ein Gespräch.

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Radiosender ab 1945

Erste Sendung der Reihe „Die 3 Musketiere“ von Radio „Rot-Weiß-Rot“ in Wien am 5. Oktober 1951 mit Karl Farkas, Heinz Rühmann und Heinz Conrads (v.l.). Foto: United States Information Service / ÖNB-Bildarchiv / picturedesk.com

Radiosender ab 1945

Der Kalte Krieg der Worte

Nach dem Kriegsende im Mai 1945 war politische Umerziehung für die Alliierten in Deutschland und Österreich das Gebot der Stunde. Radiosender spielten dabei eine zentrale Rolle - mit mehr oder weniger direkten ideologischen Botschaften.

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Kriegsverluste der Städtischen Sammlungen

Bericht über die Plünderungen im Schloss Thalheim bei St. Pölten, 1945

Kriegsverluste der Städtischen Sammlungen

„Kostbare Kisten“

Die Befreiung Wiens durch die Sowjettruppen im April 1945 bedeutete für die Städtischen Sammlungen, zu denen ein ganzes Konglomerat von Institutionen, wie das Historische Museum, das Römische Museum, das Uhrenmuseum, Musikergedenkstätten und noch vieles mehr gehörte, eine schmerzhafte Bestandsaufnahme.

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Die Hermesvilla nach 1918

Die Hermesvilla im Lainzer Tiergarten, Foto: Lisa Rastl, 2019

Die Hermesvilla nach 1918

Im kaputten Schloss der Träume

Mit dem Zusammenbruch der Monarchie verfiel auch die Hermesvilla, bis sie in den 50er Jahren abbruchreif war. Ein Walt Disney-Film und die Jagdleidenschaft des Wiener Bürgermeisters Bruno Marek retteten das Gebäude im Lainzer Tiergarten.

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Aufbruchsstimmung im Frühjahr und Sommer 1955

Erich Lessing: Jubelnde Menschen vor dem Schloss Belvedere, 15. Mai 1955, APA Picturedesk

Aufbruchsstimmung im Frühjahr und Sommer 1955

Die Welt zu Gast in Wien

Kaum ein Jahr in der österreichischen Geschichte des 20. Jahrhunderts wird so positiv erinnert wie 1955. Es gilt als ein Jahr der Freude, ein “Annus mirabilis“, eine Zeit des “österreichischen Wunders“.

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Franz Ruhm – Koch und Medienstar

Wiener Küche, Nr. 79, 1937, Seite 11 (Ausschnitt), Susanne Breuss

Franz Ruhm – Koch und Medienstar

Besessen von der Wiener Küche

Das häusliche Kochen erlebte in den letzten Wochen ein beachtliches Revival: Weil der Corona-Virus auch die Gastronomie lahm gelegt hat und man deutlich mehr Zeit daheim verbringt, greifen nun viele wieder selbst zum Kochlöffel – oft mit sachkundiger Hilfe aus dem Internet. Ein Meister und Pionier in der Vermittlung von Kochkenntnissen via moderne Medien war der Küchenchef Franz Ruhm: Ab 1928 trat er als Österreichs erster Radiokoch auf, ab 1955 als erster Fernsehkoch.

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Die Österreichische Unabhängigkeitserklärung 1945 und ihr Verfasser Karl Renner

Vom Bauernsohn zum Bundespräsidenten, Wandzeitung, Vorwärts Verlag, 1950, Wienbibliothek im Rathaus, Plakatsammlung AC10606660

Die Österreichische Unabhängigkeitserklärung 1945 und ihr Verfasser Karl Renner

Radikaler Pragmatismus

Am 27. April 1945, nur zwei Wochen nach der Befreiung Wiens, proklamierte die vom sowjetischen Oberkommando anerkannte provisorische Regierung Renner die Wiederherstellung und Unabhängigkeit Österreichs als demokratische Republik. Darin wird Österreich als erstes Opfer von Hitler-Deutschland dargestellt – Adressaten waren vor allem die westlichen Alliierten und die eigene Bevölkerung.

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