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Vom „Boulevard“ zum Europaplatz

Kreuzung Neubaugürtel–Mariahilferstraße mit Westbahnhof und Stadtbahnstation, um 1905, Foto: unbekannt, Wien Museum, Inv.-Nr. 57103

Vom „Boulevard“ zum Europaplatz

Zur Geschichte eines Gürtelabschnitts

Der Gürtel war nie ein klassischer Boulevard – selbst vor 120 Jahren nicht, als er noch als „Luftreservoir“ dienen sollte und nicht als bloße Verkehrsschneise. Nur der Abschnitt am Neubaugürtel beim Westbahnhof wurde repräsentativ ausgestaltet und erinnert heute als Europaplatz an die Internationalisierung Wiens nach dem Zweiten Weltkrieg.

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Arnold Bachwitz' Mode- und Zeitschriftenimperium

Der Modenverlag Bachwitz, Werbebroschüre, um 1930, Margarete Stickler

Arnold Bachwitz' Mode- und Zeitschriftenimperium

„Moderne Welt“ in der Löwengasse

Ein Unternehmer mit einem Spürsinn für Trends holte um 1900 Pariser Flair nach Wien und brachte Schwung in die heimische Modebranche: Arnold Bachwitz ließ nicht nur den Konsumtempel „Palais des Beaux Arts“ im 3. Bezirk bauen, sondern gründete auch die Zeitschrift „Moderne Welt“. Führende Journalist:innen begeisterten das bürgerliche Publikum über zwei Jahrzehnte mit Lifestyle- und Kulturbeiträgen – bis Bachwitz starb und sein Imperium langsam versiegte. 

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Die Fortuna-Figur aus dem Prater

Die Fortuna-Figur aus dem Prater

Neues Kleid, neues Glück

Sie ist über drei Meter hoch und dreht sich im neuen Pratermuseum endlich wieder im Kreis: Die Rede ist von der Fortuna-Figur aus einem Ringelspiel, das 1879 in Betrieb ging und später über die Sammlung des Hauptschullehrers Hans Pemmer ins Museum kam.

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Die Dossiers des Leo Alexander

Leo Alexander als wissenschaftlicher Berater beim sog. Nürnberger Ärzteprozess, 1946, Foto: Wikimedia Commons

Die Dossiers des Leo Alexander

Vergessener Jäger der NS-Medizinverbrecher

Von den Nationalsozialisten vertrieben, kam der aus Wien stammende Neurologe und Psychiater Leo Alexander mit den alliierten Befreiern zurück nach Deutschland und Österreich. Hier sammelte er akribisch Beweise gegen Berufskollegen, die an pseudomedizinischen Experimenten und systematischen Patientenmorden beteiligt waren – und fungierte als wissenschaftlicher Berater bei den Nürnberger Prozessen.

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Geschichte des Staubsaugers

Elin-Staubsauger, um 1950, Wien Museum, Inv.-Nr. 239723/17, Foto: TimTom

Geschichte des Staubsaugers

Mit Vampyren und Kobolden auf Bakterienjagd

Wohnungsreinigung oder Frühjahrsputz ohne Staubsauger? Lieber nicht, werden die meisten denken. Kaum jemand verzichtet heute auf so ein Gerät, es zählt zu den verbreitetsten Alltagsgegenständen. Seine Karriere begann vor gut 120 Jahren, in einer Zeit, in der vor allem in den großen Städten ein erbitterter Krieg gegen den Staub geführt wurde.

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Die Riesenorgel im Stephansdom

Die Kauffmann-Orgel mit provisorisch gesicherten Prinzipalpfeifen, Foto: C. Stadler, Bwag

Die Riesenorgel im Stephansdom

12.000 Pfeifen, 130 Register: 1 Instrument

Die Riesenorgel von St. Stephan wurde beim Brand im April 1945 zerstört. In den 1950er Jahren erfolgte ein Wiederaufbau, infolgedessen das Instrument allerdings lange Zeit gering geschätzt wurde. Mit der neuerlichen Restaurierung und Einweihung im Jahr 2020 begann allerdings eine neue Ära.

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Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an Helmut Qualtinger

Lillian Birnbaum: Helmut Qualtinger im Schweizerhaus, 1986

Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an Helmut Qualtinger

Der Quasi und sein Hilfssheriff

Der Schriftsteller und Filmemacher Peter Stephan Jungk hat zweimal längere Zeit in Wien gelebt: Als Kind und Jugendlicher in den 1950/60er Jahren, dann wieder in den 1980er Jahren. In einer losen Serie von Beiträgen erinnert er sich an diese biografisch-historischen Zeitfenster. Dieses Mal geht´s um Helmut Qualtinger.

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Karl Kraus und Georg Jahoda

Karl Kraus und Georg Jahoda

Drucker, Verleger, „Mitschöpfer“

Mit seiner Zeitschrift ´Die Fackel` hat Karl Kraus jahrzehntelang die österreichische Geschichte und Kultur maßgeblich geprägt. Doch nicht im Alleingang: Seinem Drucker und Verleger Georg Jahoda kam dabei eine tragende Rolle zu. Anlässlich des 150. Geburtstags von Kraus: Ein Auszug aus einem neuen Buch über den Schriftsteller und seinen Mitstreiter.

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Wiens erste Verkaufsautomaten

Automatenbuffet Quisisana in „Venedig in Wien“, in: Wiener Bilder, 22.8.1897, S. 11.
ÖNB/Anno

Wiens erste Verkaufsautomaten

Ware gegen Münzeinwurf

Vom Weihwasserautomaten in der Stephanskirche bis zum Automatensupermarkt – die Corona-Pandemie bescherte den Verkaufsautomaten einen starken Aufschwung. Einen ersten Boom erlebten die „selbsttätigen Warenverkäufer“ aber bereits im Wien des späten 19. Jahrhunderts.

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Restitutionsforschung im Wien Museum und der Wienbibliothek

Fächer und Modeaccessoires aus der Sammlung von Siegfried Fuchs, 19. Jahrhundert, Foto: TimTom, Wien Museum

Restitutionsforschung im Wien Museum und der Wienbibliothek

Verdichtete Indizienketten

Von den schamlosen „Arisierungen“ in der Zeit des Nationalsozialismus profitierten auch die Sammlungen der Stadt Wien. Seit 25 Jahren betreiben die Wienbibliothek im Rathaus und das Wien Museum systematisch Restitutionsforschung. Christian Mertens, Gerhard Milchram und Michael Wladika sind dafür zuständig. Im Interview erzählen sie, welche zutiefst persönlichen Objekte in Restitutionsfällen auftauchen und warum sie in ihrem Arbeitsalltag oft kreativ werden müssen. 

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