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Plateauslingpumps, um 1974, Foto: TimTom, Wien Museum
Farbenspiel – Mode aus vier Jahrhunderten
Farbe bekennen
Kleidung spricht, bevor wir es tun – durch Schnitt und Silhouette, Material und Textur. Vor allem aber durch Farbe. Sie wirkt auf unsere Sinne, signalisiert Zugehörigkeit und spiegelt gesellschaftliche Ordnungen. Ein Einblick in die neue Ausstellung „Farbenspiel“.

Kapperle Sammlung Gerri Geiger, Foto: Jürgen Glück
Die Kapperle-Sammlung von Gerri Geiger
„Schützt!“
25 Jahre lang verkaufte Gerri Geiger den Augustin auf den Straßen Wiens, bis er im Jänner diesen Jahres verstarb. Seine Stammroute führte ihn durch Lokale am Gürtel. Bekanntheit erlangte er nicht zuletzt durch seine auffälligen Kopfbedeckungen. Dass er eine Sammlung mit über 2.000 Kappen aufgebaut hatte, wussten allerdings die wenigsten. Ein neues Buch stellt nun Gerri und seine „Kapperle“ vor.

Anzeige aus: Der Bautechniker 1884, Seite 12, ANNO/ÖNB
Unter Strom – Elektropionier Bela Egger – Teil 2
In lichten Höhen
Die industrielle Erfolgsgeschichte von Bela Egger nahm in den 1880er Jahren nochmals an Fahrt auf. Neben der elektrischen Beleuchtung unzähliger Bauten in der Monarchie standen die Entwicklung und Produktion von Elektromobilen sowie moderner Glühlampen im Fokus.

Bela Egger vor einem Dynamo, 1901, Familienbesitz
Unter Strom – Elektropionier Bela Egger – Teil 1
Am seidenen Faden
Ob in Krankenhäusern, Theatern, Fabriken oder Verwaltungsbauten: Die Elektrifizierung Wiens in der Gründerzeit ist eng verbunden mit den Produktionsstätten von Bela Egger – und wurde ganz wesentlich von lokalen Mechanikern, Textilarbeiterinnen und Ingenieuren getragen. Teil 1 einer industriellen Erfolgsgeschichte mit Schattenseiten.

Landung eines Fallschirmspringers, um 1930, APA-Images / brandstaetter images / Austrian Archives
Die Anfänge des Fallschirmspringens in Wien
Aus allen Wolken
Die experimentelle Phase des Fallschirmspringens dauerte lange – und kostete viele Menschenleben. Erst in der Zwischenkriegszeit sorgten neue Modelle für mehr Sicherheit, darunter ein in Wien entwickelter Rollfallschirm. Getestet wurde er auch von einigen heimischen Pionierinnen der „Luftkunst“.

Christoph Scharff: Fotoserie Donauinsel (Ausschnitt), 1983, Wien Museum
Impressionen von der Großbaustelle Donauinsel
Landschaft im Umbruch
Neun Monate lang streifte der Wiener Fotograf Christoph Scharff im Jahr 1983 durch das Areal des Überschwemmungsgebiets, das damals gerade zur Donauinsel und zur Neuen Donau umgebaut wurde. Seine Dokumentation einer neu entstehenden Landschaft ist nun als Schenkung ins Wien Museum gekommen.

Plakate in der besetzten Arena, August 1976, Foto: Heinz Riedler, Wien Museum, Inv.-Nr. 301366/280
Coming Out: Die erste emanzipatorische Schwulengruppe Wiens
„Schwul ist schön“
Zwischen Strafrechtsreform, alternativem Milieu und inneren Konflikten bewegte sich die 1976 gegründete Wiener Schwulengruppe Coming Out. Wie dieser Aufbruch möglich wurde – und an welchen inneren Zerwürfnissen er letztlich scheiterte.

Frau im Ruderboot um 1910, Fotografie, Wien Museum, Inv.-Nr. MF 2825
Der Weg der Wienerinnen in die Ruderboote
Frau an Bord!
Schon vor Hunderten Jahren lockte das spiegelglatte Donauwasser Sportbegeisterte in die Boote. Obwohl das Rudern als ältester Vereinssport Österreichs gilt, blieb er lange Zeit eine exklusive Männerdomäne. Erst in den 1920er Jahren ergriffen auch Frauen das Ruder.

Grossmannhof, 20., Pappenheimgasse 4 / Denisgasse 39-41, um 1926, Wien Museum Inv.-Nr. 57962/451
Oskar Grossmann und 100 Jahre Grossmannhof
Kommunist und „Soldat am Mittelmeer“
Der Grossmannhof in der Brigittenau feiert seinen 100 Geburtstag. Eine Erinnerung an das Eröffnungsjahr des Gemeindebaus und dessen späteren Namensgeber, den kommunistischen Widerstandskämpfer Oskar Grossmann.

Ansichtskarte Bildseite, 9,1 cm x 13,8 cm, Lichtdruck, Photographischer Kunstverlag Richard Karlmann, Wien. Privatbesitz
Eine Ansichtskarte mit kaiserlicher Überraschung
Elisabeths letzte Show
Auf den ersten Blick ist es eine unspektakuläre Ansichtskarte von einem „Kaisereinzug“ im August 1896. Auf den zweiten Blick entpuppt sie sich als überraschende Quelle zur Biografie der Kaiserin Elisabeth. Eine Spurensuche zwischen Repräsentation, Image, zeitgenössischer Berichterstattung und diplomatischer Mission.