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Beiträge zum Thema Kinder

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Marie Neurath: The Wonder World of Birds, London 1953, Otto and Marie Neurath Isotype Collection, University of Reading (Ausschnitt)

Marie Neurath: The Wonder World of Birds, London 1953, Otto and Marie Neurath Isotype Collection, University of Reading (Ausschnitt)

Marie Neuraths Isotype-Kinderbücher

Bunte Bilder, große Themen

Mit der Bildsprache Isotype revolutionierte das Team rund um Otto Neurath die Visualisierung von Daten. Von denselben Prinzipien ausgehend, setzte die Grafikerin und Illustratorin Marie Neurath neue Maßstäbe bei Kinderbüchern: Ihre bunten Schautafeln erklärten Kindern rund um den Globus Menschheitsgeschichte und Wissenschaft.

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New City – Ingenius Baukasten, 1924 bis vermutlich 1929, Sammlung Claus Krieger

New City – Ingenius Baukasten, 1924 bis vermutlich 1929, Sammlung Claus Krieger

Historische Architektur-Baukästen

Als Frank bauen lernte

Im 18. Jahrhundert gab es in Europa die ersten Baukästen. Heute sind Bausteine in fast jedem Kinderzimmer in mehr oder weniger elaborierter Form zu finden – und beschäftigen auch Erwachsene oft stundenlang. Eine Spurensuche zwischen modularem Denken und Zerstörungslust, Bauhaus-Ästhetik und „Wiener Wundersteinen“.

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Wiener Kinder in Fairford, 1947, Foto: vermutlich Karla Zieger, Privatbesitz Familie Holmes

Wiener Kinder in Fairford, 1947, Foto: vermutlich Karla Zieger, Privatbesitz Familie Holmes

Erholungsaufenthalte für Wiener Kinder in England

Endlich satt

Es war ein Weg in die Fremde – aber gleichzeitig ein wahrer Luxus nach den entbehrungsreichen Kriegsjahren: Hundert Kinder aus Wien wurden im Sommer 1947 nach Großbritannien geschickt. Dort wurden sie nicht nur von Pflegefamilien mit Porridge und Co. aufgepäppelt, sondern es bildeten sich auch langanhaltende Verbindungen.

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Mary Burlingham: Fiegender Vogel beim Schaukeln, 1926/27, Wien Museum, CZ 95/16

Mary Burlingham: Fiegender Vogel beim Schaukeln, 1926/27, Wien Museum, CZ 95/16

Mary und Katrina Burlingham – Schülerinnen der Čižek-Jugendkunstklasse

Bunte Bilder des Aufbruchs

Das Wien Museum verwahrt in der Kinderkunstsammlung des Reformpädagogen Franz Čižek auch Zeichnungen von Mary und Katrina Burlingham. Sie waren die Töchter von Dorothy Tiffany Burlingham, die hier in Wien auf Anna Freud traf – eine Begegnung mit Folgen für die Geschichte der Psychoanalyse.

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Rudolf Steiners Wiener Jahre

Rudolf Steiner, 1905, Foto: Otto Rietmann, Wikimedia Commons

Rudolf Steiners Wiener Jahre

„Alles verknotet sich“

In der Hochphase seiner Popularität füllte er mit Vorträgen ganze Konzertsäle. Doch es war ein langer und wendungsreicher Weg, bis Rudolf Steiner Anfang des 20. Jahrhunderts seine umstrittene Anthroposophie gründete. Wesentlichen Einfluss darauf hatten die Wiener Jahre von 1879 bis 1890. Eine Spurensuche zum 100. Todestag.

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Alle Illustrationen von Larissa Cerny, aus: „Für Schnee einmal schütteln. Ein Winterbuch aus Wien“

Alle Illustrationen von Larissa Cerny, aus: „Für Schnee einmal schütteln. Ein Winterbuch aus Wien“

Kinderbuch zu Winter in Wien

Für Schnee einmal schütteln

Zur Ausstellung „Winter in Wien“ hat Kuratorin Lisa Noggler gemeinsam mit der Grafikerin Larissa Cerny ein Kinderbuch gemacht, das auch Erwachsene begeistert. Wie es inhaltlich konzipiert ist, warum die Illustrationen Raum für eigene Bilder zulassen und was man auf einen Blick erkennen kann, erzählen die beiden im Gespräch.

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„Beim Spiele“, Gouache-Federzeichnung von Hans Printz (Ausschnitt), 1911

„Beim Spiele“, Gouache-Federzeichnung von Hans Printz (Ausschnitt), 1911

Jugendbuch-Illustrationen aus der Zeit um 1900

Zwischen Kunst und Klischee

Rund 900 Illustrationen für Kinder- und Jugendbücher aus der Zeit um 1900 befinden sich in der Sammlung des Wien Museums. Ästhetisch durchaus reizvoll, zeigen sie ein konservatives pädagogisches Verständnis und traditionelle Rollenvorstellungen.

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Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis für Michael Hammerschmid

Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis für Michael Hammerschmid

„Ich sehe Wien jetzt als Stadt der Tiere“

Vor knapp zwei Jahren luden wir Michael Hammerschmid ein, sich lyrisch mit den Tierfiguren im Museum und in der Stadt auseinanderzusetzen. Entstanden ist daraus das Buch „stopptanzstill!“, das nicht nur Kinder und Erwachsene, sondern auch die Kritik begeistert. Nun erhält der Autor dafür den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis. Ein Interview.

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Johann Matthias Ranftl: Zwei Kinder mit Schwefelhölzern hausierend, 1852, Wien Museum

Johann Matthias Ranftl: Zwei Kinder mit Schwefelhölzern hausierend, 1852, Wien Museum

Kinderbewahranstalten im 19. Jahrhundert

Pädagogik in Kinderschuhen

Wohin mit den kleinen Kindern, wenn beide Eltern arbeiten? Eine Frage, die sich immer schon stellte und im 19. Jahrhundert die ersten sogenannten Kinderbewahranstalten entstehen ließ, die für die ärmere Bevölkerungsschicht gedacht waren. Es war ein langer Prozess, bis aus diesen reinen Aufbewahrungsstätten eine pädagogische Bildungsstätte in Richtung des heutigen Kindergartens wurde.

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Mandlbogen zum Stück „Der letzte Zwanziger“ von Josef Nikola, um 1850, Wien Museum

Mandlbogen zum Stück „Der letzte Zwanziger“ von Josef Nikola, um 1850, Wien Museum

Die Mandlbögen aus dem Verlag Trentsensky

Bühnenzauber im Kleinformat

Kindern die Welt begreifbar machen: Das war das pädagogische Ziel der sog. Mandlbögen, die im Biedermeier eine Hochblüte erlebten. Die Figuren auf den kostengünstigen Papierbögen konnten dabei ausgeschnitten, bemalt, auf einen Karton geklebt und mit Hölzchen aufgestellt werden. Besonders beliebt waren sie als „Papiertheater“.

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