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Kunst

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Schriftkunst im öffentlichen Raum

Fotomontage eines bisher nicht realisierten Leerstandsanagramms, Natalie Deewan

Schriftkunst im öffentlichen Raum

FLEISCH WURST dringend gesucht

Plakate, Geschäftsschilder, Graffiti – die Künstlerin Natalie Deewan experimentiert seit Jahrzehnten mit Schrift im öffentlichen Raum. Mit unerwarteten Eingriffen lädt sie Fußgänger:innen ein, den Blick auf die unmittelbare Umgebung zu richten. Im Interview erklärt sie ihre Arbeitsweise und warum so manches Projekt bisher unvollendet bleiben musste. 

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Ein lange verschollenes Meisterwerk von Carlo Maratta

Carlo Maratta: Bathseba im Bade (Ausschnitt), 1693–1695, Öl auf Leinwand, Wien Museum, Inv.-Nr. 231904

Ein lange verschollenes Meisterwerk von Carlo Maratta

Bathsebas Comeback

Bis vor wenigen Jahren galt Carlo Marattas Gemälde „Bathseba im Bade“ als verschollen. Dann tauchte das Meisterwerk des römischen Barockmalers anlässlich der Übersiedelung der Sammlung des Wien Museums ins neue Depot auf. Zur Geschichte eines Sensationsfundes, der noch bis 28. April in der Fischer von Erlach-Ausstellung zu sehen ist.

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In memoriam Lieselott Beschorner

Lieselott Beschorner, ca. 1982, Foto: Hansi Hubmer

In memoriam Lieselott Beschorner

„Hinüberreichen ins Jenseits“

Mit Lieselott Beschorner (24.9.1927-31.3.2024) verliert die Wiener Kunstszene eine ihrer eigenwilligsten Protagonistinnen. Beschorner hatte in ihren letzten Lebensjahren mit ihren Puppas, den Groteskerien und Virenzeichnungen erneut viel Erfolg. Ihr Werk wurde in mehreren Einzelausstellungen präsentiert, nachdem sie über Jahrzehnte in Vergessenheit geraten war.

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Elfriede Mejchar als Pionierin der österreichischen Fotografie

Elfriede Mejchar: Im Hotel (Ausschnitt), um 1980, Wien Museum © Bildrecht, Wien 2024

Elfriede Mejchar als Pionierin der österreichischen Fotografie

Avantgardistische Heimatforscherin

„Im Alleingang“: Unter diesem Titel wird erstmals das umfangreiche Gesamtwerk Elfriede Mejchars parallel an drei Orten gezeigt – im Wien Museum MUSA, in der Landesgalerie Niederösterreich und im Museum der Moderne Salzburg. Die Fotografin wäre heuer 100 Jahre alt geworden. Mit ihren Serien zu urbanen Landschaften schlug sie völlig neue Wege in der österreichischen Fotografie ein – inspiriert von zeitgenössischen amerikanischen Strömungen.

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Großgemälde im Museum

Großgemälde im Museum

Gerollt, nicht geschüttelt

Großformate bedeuten oft auch großen Aufwand: Für den Transport müssen sie abgespannt werden, ehe sie vor Ort wieder auf einem Rahmen befestigt werden – restauratorisch ein heikles Unterfangen. Zwei „Riesengemälde“ sind derzeit im Wien Museum zu sehen. 

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Drucktechnik und Produktion der Postkarten der Wiener Werkstätte

Wenzel Oswald: Ansichtskarte Nr. 146, 1908, Wien Museum, Inv.-Nr. 311011

Drucktechnik und Produktion der Postkarten der Wiener Werkstätte

Die Kunst der Drucktechnik

Die Wiener Werkstätte ließ Anfang des 20. Jahrhunderts in ausgelagerten Druckereien weitum bekannte Bildpostkarten produzieren. Dieser Beitrag widmet sich den meist unterschätzten Akteur:innen der externen Produktionsstätten sowie dem (druck)technischen Herstellungsprozess dieser Kleinkunstwerke.

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Elfriede Mejchar-Preis für die Fotografin Lisa Rastl

Homage to the (...) square, after Josef Albers, 2020-2023

Elfriede Mejchar-Preis für die Fotografin Lisa Rastl

Zonen des Übergangs

In Erinnerung an die große österreichische Fotografin Elfriede Mejchar wurde heuer erstmals ein nach ihr benannter Preis vergeben – an Lisa Rastl, die seit vielen Jahren mit der Museumsszene aufs Engste verbunden ist. Ein Interview.

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Barockfürst Johann Adam Andreas I. von Liechtenstein

Andrea Pozzo: Deckenfresko Herkulessaal (Detail), © LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz-Vienna

Barockfürst Johann Adam Andreas I. von Liechtenstein

Herkules in der Rossau

Zum dritten Mal „Frühling im Palais“ Liechtenstein: Die aktuelle Sonderausstellung zeigt Johann Adam Andreas I. von Liechtenstein (1657 - 1712) als umtriebigen Barockfürsten, der sich als Sammler und Auftraggeber in die Kunstgeschichte eingeschrieben hat. Ein Rundgang zu den malerischen Highlights der Schau und des Palais.

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Abschied von analog

Petignat + Scholz: Labor 1, aus: Das letzte Labor, 2008, C-Print, Bildrecht, Wien 2024

Abschied von analog

Was haben die 2000er Jahre mit der Fotografie gemacht?

Das Ende der analogen Fotografie führte zu unterschiedlichsten künstlerischen Reaktionen: Von Liebeserklärungen an die Fotografien über klassische Bildreportagen bis zum Reenactment von Bildikonen. Ein Rückblick.

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Belinda Kazeem-Kamiński im Interview

Belinda Kazeem-Kamiński, Still aus Unearthing: In Conversation, 2017

Belinda Kazeem-Kamiński im Interview

Koloniales Posieren

Belinda Kazeem-Kamiński entnimmt historischen Fotos eine Pose, hebt sie hervor und lässt ihr Publikum dadurch über Kolonialismus in der Vergangenheit und seine Konsequenzen im Heute nachdenken. Die Künstlerin wurde 2023 mit dem Msgr. Otto Mauer Preis ausgezeichnet. Aus diesem Anlass zeigt das Jesuitenfoyer ihre Ausstellung „Strike a Pose“. Im Interview erzählt sie über ihren Umgang mit gewaltvoller Geschichte, was sie sich von Museen wünscht und wie sie koloniale Poser ins Wanken bringt.

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