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Kunst

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Abschied von analog

Petignat + Scholz: Labor 1, aus: Das letzte Labor, 2008, C-Print, Bildrecht, Wien 2024

Abschied von analog

Was haben die 2000er Jahre mit der Fotografie gemacht?

Es ist das letzte Jahrzehnt, bevor alle ständig fotografieren, bevor die Fotografie immateriell wird, vor WhatsApp (2009), vor Instagram (2010) und lange vor einer AI-Fotografie (2020), die noch einiges ins Wanken bringen wird.

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Belinda Kazeem-Kamiński im Interview

Belinda Kazeem-Kamiński, Still aus Unearthing: In Conversation, 2017

Belinda Kazeem-Kamiński im Interview

Koloniales Posieren

Belinda Kazeem-Kamiński entnimmt historischen Fotos eine Pose, hebt sie hervor und lässt ihr Publikum dadurch über Kolonialismus in der Vergangenheit und seine Konsequenzen im Heute nachdenken. Die Künstlerin wurde 2023 mit dem Msgr. Otto Mauer Preis ausgezeichnet. Aus diesem Anlass zeigt das Jesuitenfoyer ihre Ausstellung „Strike a Pose“. Im Interview erzählt sie über ihren Umgang mit gewaltvoller Geschichte, was sie sich von Museen wünscht und wie sie koloniale Poser ins Wanken bringt.

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Otto Kallir und die Neue Galerie 1923–1954

Neue Galerie, Ausstellungsansicht der Eröffnungsausstellung Egon Schiele, 1923, Courtesy Kallir Research Institute, NY

Otto Kallir und die Neue Galerie 1923–1954

Mut und ein Blick für die Avantgarde

Der Kunsthändler Otto Kallir bereitete in New York den Weg für Künstler der Wiener Moderne wie Klimt, Schiele und Gerstl. Eine aktuelle Ausstellung in der Galerie nächst St. Stephan beleuchtet nun seine Tätigkeiten in Wien und rollt die Geschichte seiner Neuen Galerie in der Grünangergasse 1 auf.

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Die neue Dauerausstellung des Wien Museums

Anton Hanaks Skulptur „Der letzte Mensch“ ist der Auftakt des Kapitels zum Roten Wien, Foto: Lisa Rastl

Die neue Dauerausstellung des Wien Museums

Menschen, Themen, Leitobjekte

Sie ist das Herzstück des neuen Wien Museums: die Dauerausstellung. Ein Parcours vom Naturraum Wiens vor der Besiedelung bis ins 21. Jahrhundert. Elke Doppler und Michaela Kronberger haben sie – in enger Abstimmung mit vielen Kolleg:innen – kuratiert. Ein Interview mit ersten Einblicken.

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Hexe bei der Toilette für die Walpurgisnacht

© TimTom/Wien Museum

Hexe bei der Toilette für die Walpurgisnacht

Rekonstruktion eines feministischen Meisterwerks

Mit ihrer Skulptur „Hexe bei der Toilette für die Walpurgisnacht“ wurde Teresa Feodorowna Ries in Wien 1896 schlagartig berühmt. Das zwischenzeitlich beschädigte Meisterwerk wurde nun für die Dauerausstellung rekonstruiert.

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Weltausstellung 1873 – Wien als Bühne

Weltausstellung 1873: Kunsthalle, westliches Vestibül, Foto: Josef Löwy, Wien Museum

Weltausstellung 1873 – Wien als Bühne

Die feinen Unterschiede

Erstmals wurden in Paris 1867 Kunst und Kultur neben Industrie und Gewerbe ins Rampenlicht einer Weltausstellung gerückt. In Wien wurde dieses breite Verständnis von „moderner Zivilisation“ noch einmal deutlich akzentuiert. Von den 26 Abteilungen der Weltausstellung waren allein vier ausschließlich Kunst und Kunstgewerbe gewidmet.

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Zum 100. Geburtstag von Oswald Stimm

Oswald Stimm, Begegnung, 1966

Zum 100. Geburtstag von Oswald Stimm

Eigentlich begann alles in Buenos Aires

Auf drei seiner Plastiken können aufmerksame Spaziergänger:innen in Wien stoßen, seine restlichen Werke sind kaum öffentlich sichtbar: Oswald Stimm sammelte international Inspiration und bereicherte die Wiener Kunstszene seit den 1950er Jahren mit seiner experimentellen Bildhauerei – heute findet er jedoch wenig Beachtung. Eine kunsthistorisch Betrachtung zeigt die vielfältigen Facetten seines Schaffens.

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Secessionen im Vergleich

Thomas Theodor Heine, Plakat für die 3. Ausstellung der Berliner Secession, 1901, Lithografie, Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Secessionen im Vergleich

Mehr als Klimt

Beim Begriff „Secession“ denken wir in Wien an Gold, Blätterranken und Klimt. Doch es gab auch Secessionen in München und Berlin – mit ganz anderen Ausprägungen. Eine große Ausstellung erlaubt nun erstmals den direkten Vergleich zwischen den künstlerischen Protestbewegungen. Als Kooperationsprojekt zwischen Wien Museum und Alter Nationalgalerie Berlin ist die Schau seit kurzem in der deutschen Hauptstadt zu sehen, 2024 kommt sie nach Wien. Ein Interview mit der Kuratorin Ursula Storch.

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Das zerkratzte Porträt der Dora Gabillon

Das zerkratzte Porträt der Dora Gabillon

Werk und Wut

Hans Makarts meisterhaftes Porträt von Dora Gabillon wurde für die neue Dauerausstellung untersucht und restauriert. Im UV-Licht zeigen sich deutliche Spuren der Geschichte: Denn das Kunstwerk wurde einst massiv zerkratzt - möglicherweise von Makart selbst.

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H.A.P.P.Y – Queere Avantgarde in Wien

Schild von der Regenbogenparade 2009 / H.A.P.P.Y-Archiv / Christopher Wurmdobler und Orlando Pescatore / Wien Museum

H.A.P.P.Y – Queere Avantgarde in Wien

Trashig, spaßig, politisch

H.A.P.P.Y queerte seiner Zeit voraus, als „queer“ selbst noch kein Begriff war. Seit den Anfängen in der Wiener Clubszene der 1990er Jahre vervielfältigte sich das Schaffen des Kollektivs in alle Richtungen. Weit über ein Jahrzehnt wurde in zahllosen Partys, Fernsehsendungen, Umzügen und Bühnenshows gefeiert, persifliert, irritiert und Kritik geübt. Als oberste Prinzipien galten der Ulk sowie der „schlechte Geschmack“. Der Nachlass des H.A.P.P.Y-Gründers Thomas „Tomtschek“ Seidl (1968 – 2011) befindet sich in Teilen im Wien Museum.

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