Beiträge zum Thema Technik
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Anzeige aus: Der Bautechniker 1884, Seite 12, ANNO/ÖNB
Unter Strom – Elektropionier Bela Egger – Teil 2
In lichten Höhen
Die industrielle Erfolgsgeschichte von Bela Egger nahm in den 1880er Jahren nochmals an Fahrt auf. Neben der elektrischen Beleuchtung unzähliger Bauten in der Monarchie standen die Entwicklung und Produktion von Elektromobilen sowie moderner Glühlampen im Fokus.

Bela Egger vor einem Dynamo, 1901, Familienbesitz
Unter Strom – Elektropionier Bela Egger – Teil 1
Am seidenen Faden
Ob in Krankenhäusern, Theatern, Fabriken oder Verwaltungsbauten: Die Elektrifizierung Wiens in der Gründerzeit ist eng verbunden mit den Produktionsstätten von Bela Egger – und wurde ganz wesentlich von lokalen Mechanikern, Textilarbeiterinnen und Ingenieuren getragen. Teil 1 einer industriellen Erfolgsgeschichte mit Schattenseiten.

Landung eines Fallschirmspringers, um 1930, APA-Images / brandstaetter images / Austrian Archives
Die Anfänge des Fallschirmspringens in Wien
Aus allen Wolken
Die experimentelle Phase des Fallschirmspringens dauerte lange – und kostete viele Menschenleben. Erst in der Zwischenkriegszeit sorgten neue Modelle für mehr Sicherheit, darunter ein in Wien entwickelter Rollfallschirm. Getestet wurde er auch von einigen heimischen Pionierinnen der „Luftkunst“.

Werbung für den „Universal-Robot“ der Wiener Firma Beran, 1936
Erinnerungsfunktion bei historischen Uhren
Vergiss den Knoten im Taschentuch!
Als Gedächtnisstütze hat der einst vielzitierte Knoten im Taschentuch längst ausgedient: Denn vor etwa hundert Jahren kamen die Papiertaschentücher auf. Uhren mit Erinnerungsfunktion gab es zwar schon länger, doch ab den 1950er Jahren erlebten sie einen Boom.

Windfahne, Foto: Hertha Hurnaus
Zur Technikgeschichte der Ringstraßenbauten
Frischluft für die „Burg“
„Maschinenräume“: So lautet der Titel eines neuen Foto-Textbandes von Hertha Hurnaus, Gabriele Kaiser und Maik Novotny, der hinter die Kulisse der Ringstraße blickt. Hier geht es nicht um Repräsentation, sondern um technische Regulierung der Prachtbauten – und die innovativen Leistungen, die das 19. Jahrhundert dabei zu bieten hatte. Ein Beispiel: das Belüftungssystem des Wiener Burgtheaters, vorgestellt vom Bauforscher Friedrich Idam.

Blick in das Dachgeschoß des Wiener Bankvereins im Rohbau, um 1911, Privatsammlung, Foto: TimTom
Eisenbeton in Wien um 1900 und heute
Schlagworte, Hintergründe, Ambivalenzen
Durch die Verbundwirkung Beton-Stahl kann der Mensch Dinge herstellen, die in keinem anderen Material möglich sind. Doch die Nachteile des Werkstoffes und des „Zubetonierens“ sind hinlänglich bekannt. Korrekturen sind daher in großem Maßstab dringend nötig, undogmatische Kooperationen und Vielseitigkeit gefragt. Ein Nachtrag zu sieben Jahren Beschäftigung mit historischen Wiener Betonbaustrukturen.

Mitteilung der Gestapo an das Zentralmeldungsamt vom 6. Mai 1944, Wiener Stadt- und Landesarchiv
Erinnerung an die Elektropioniere Egger
Letzter Wohnort: Mommsengasse 25
Kein Denkmal, kein Straßenname verweist auf Bela Egger oder Ernst Egger und deren bahnbrechenden Innovationen auf dem Gebiet der Elektrizitätsversorgung. Nur eine einfache Hausfassade und ein historischer Fries im Innenhof in der Mommsengasse 25 erinnern an eine der bedeutendsten jüdischen Familien Wiens.

Das Elektrizitätswerk Simmering mit gemauerten Ringöfen der Wiener Firma Gussenbauer & Sohn, eine der renommiertesten Firmen im Schornsteinbau. Quelle: Das neue Wien. Städtewerk. Band 3. Wien, 1927, S. 335
Schornsteine in Wien – Teil 1
Ausgeraucht
Meist funktionslos geworden, sind im Wiener Stadtgebiet heute noch etliche Schornsteine erhalten: Hoch aufragende, aber oft auch versteckte Zeugen der Industrialisierung und der Großstadtwerdung Wiens. Ein erster Rundgang vom Parlament bis zur Peripherie.

Modell der zweiten Springziffernuhr des Stephansdoms in Wien, Wien Museum, U 1195
Die „Digitalisierung“ der Uhrenanzeige
Wandern, springen, klappen, fallen
Die Digitalanzeige der Uhrzeit verbinden wir oft mit dem Computerzeitalter – und mit Präzision. Doch schon in früheren Jahrhunderten wurde die Zeit fallweise mit Ziffern (und ohne Zeiger) angezeigt. Ein historischer Überblick über Methoden, Techniken, Modelle und Moden.

Aspern: Flugfeld, mit Flugzeug, Ansichtskarte, ca. 1934, Wien Museum, Inv.-Nr. 235180
Flugfeld Aspern
„Internationalster Flughafen der Welt“
Das Flugfeld Aspern lockte in seiner Anfangsphase mit todesmutigen Flugveranstaltungen die Massen an. In den 20er Jahren erfolgte der Ausbau zu einem Knotenpunkt der zivilen Luftfahrt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab´s neuerlich Spektakel: Sportfliegerei und Autorennen.