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Beiträge zum Thema Frauen

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Caroline Unger, nach einer Lithographie von Joseph Kriehuber, Wikimedia Commons

Caroline Unger, nach einer Lithographie von Joseph Kriehuber, Wikimedia Commons

Die Opernsängerin Caroline Unger

Primadonna di Vienna

Mit 17 Jahren debütierte Caroline Unger am Kärntnertortheater, mit 22 ging sie nach Italien und eroberte das Publikum mit ihrer Stimme und ihrem schauspielerischen Talent. Ihre größten Erfolge feierte sie gemeinsam mit Gaetano Donizetti. Zur Biografie einer Frau, die dank neuester Forschung wieder ins Rampenlicht geraten ist.

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Foto: Susanna Hofer

Foto: Susanna Hofer

Die pessimistische Philosophin Helene von Druskowitz

Zauberreich

Sie lebte zwischen Wien, Zürich und Dresden. Ihre Biographie ist geprägt von philosophischen Studien, der Liebe zu Frauen und dem Ringen um ihre psychische Gesundheit: Eine Nachzeichnung von Helene von Druszkowitz' bewegtem Leben.

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Marie Langer, um 1930

Marie Langer, um 1930

Aus den Erinnerungen von Marie Langer

Kommunistin statt Dame

In Lateinamerika wurde Marie Langer (1910 - 1987) eine der wichtigsten Psychoanalytikerinnen, davor kämpfte sie als Kommunistin im Spanischen Bürgerkrieg. Aufgewachsen ist Langer in einer großbürgerlichen Wiener Familie. In ihren Erinnerungen, die nun wieder publiziert wurden, erzählt sie von jungen Jahren in Umbruchszeiten – u. a. von überkommenen Rollenbildern und Moralvorstellungen. Ein Auszug.

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Marie Neurath: The Wonder World of Birds, London 1953, Otto and Marie Neurath Isotype Collection, University of Reading (Ausschnitt)

Marie Neurath: The Wonder World of Birds, London 1953, Otto and Marie Neurath Isotype Collection, University of Reading (Ausschnitt)

Marie Neuraths Isotype-Kinderbücher

Bunte Bilder, große Themen

Mit der Bildsprache Isotype revolutionierte das Team rund um Otto Neurath die Visualisierung von Daten. Von denselben Prinzipien ausgehend, setzte die Grafikerin und Illustratorin Marie Neurath neue Maßstäbe bei Kinderbüchern: Ihre bunten Schautafeln erklärten Kindern rund um den Globus Menschheitsgeschichte und Wissenschaft.

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Marian Anderson gibt Autogramme in Wien, 1930er Jahre, Marian Anderson Collection of Photographs (Volume 6, Page 28, Item 1), Kislak Center for Special Collections, Rare Books and Manuscripts, University of Pennsylvania Libraries

Marian Anderson gibt Autogramme in Wien, 1930er Jahre, Marian Anderson Collection of Photographs (Volume 6, Page 28, Item 1), Kislak Center for Special Collections, Rare Books and Manuscripts, University of Pennsylvania Libraries

Marian Anderson im Wiener Konzerthaus

Erst Schubert, dann Spirituals

Eine Karriere als Schwarze Person zu machen war sowohl in den USA als auch in Europa kein Leichtes im frühen 20. Jahrhundert. Die klassische Sängerin Marian Anderson stellte sich gegen rassistische Vorurteile und erkämpfte sich Räume für ihre Kunst. Ihre Zeit auf Wiener Bühnen spielte dabei eine wesentliche Rolle.

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Catalog von Marianne Bendl,  K.U.K. Priv. Busenschützer-Fabrik Wien, 1893, Rückseite, Universitätsbibliothek der Universität Wien

Catalog von Marianne Bendl, K.U.K. Priv. Busenschützer-Fabrik Wien, 1893, Rückseite, Universitätsbibliothek der Universität Wien

Marianne Bendl und ihr Reform-BH

„...das Mieder ist der Feind der Gesundheit des Weibes“

Das Korsett war lange Zeit ein Must-have der Damenmode. Dem setzte sich erstmals eine in Wien ansässige Kleidermacherin und Unternehmerin entgegen: Marianne Bendl brachte den „Busenschützer“ auf den Markt und versuchte die Damenwelt so von ihrer Einschnürung zu befreien - nicht ohne gehörige Kontroversen auszulösen.

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Bergsteigerin im Ennstal (Ausschnitt), um 1920, APA-Images / brandstaetter images / Öst. Volkshochschularchiv

Bergsteigerin im Ennstal (Ausschnitt), um 1920, APA-Images / brandstaetter images / Öst. Volkshochschularchiv

Frühe Wiener Bergsteigerinnen

Radikal schwindelfrei

Als Bergsteigen im 19. Jahrhundert populär wurde, erklommen auch etliche Frauen Gipfel – allerdings mit Gegenwind. Emmy Eisenberg, Mizzi Langer-Kauba und Rose von Rosthorn-Friedmann zählten zu den heimischen Pionierinnen.

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Bau des Hauptsammelkanals (Ausschnitt): Kreuzung des Holzprovisoriums der Verbindungsbahn, 1898, Wiener Stadt- und Landesarchiv.

Bau des Hauptsammelkanals (Ausschnitt): Kreuzung des Holzprovisoriums der Verbindungsbahn, 1898, Wiener Stadt- und Landesarchiv.

Marianne Strobls Fotokampagnen um 1900

Nur die größten Baustellen

Marianne Strobl (1865–1917) verbrachte im Gegensatz zu den meisten ihrer Berufskolleginnen nicht viel Zeit im Atelier. Sie war vor allem auf Großbaustellen und in innovativen Betrieben unterwegs und wird daher wohl nicht zu Unrecht als „erste Industriefotografin“ der k. u. k. Monarchie bezeichnet.

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Aus dem „Montag mit dem Sport-Montag“ vom 4. März 1935: „Start zum 60-Meter Laufen bei Österreich gegen Italien. Von links nach rechts: Michiels (Italien), Gottlieb (Österreich), Coselli (Italien), Doppler (Österreich). Den Lauf gewann Frl. Gottlieb in 7,9 Sekunden.“ ANNO/ÖNB

Aus dem „Montag mit dem Sport-Montag“ vom 4. März 1935: „Start zum 60-Meter Laufen bei Österreich gegen Italien. Von links nach rechts: Michiels (Italien), Gottlieb (Österreich), Coselli (Italien), Doppler (Österreich). Den Lauf gewann Frl. Gottlieb in 7,9 Sekunden.“ ANNO/ÖNB

Frauenbilder in der Sportberichterstattung der Zwischenkriegszeit

Kochen oder Fußballspielen?

In der Zwischenkriegszeit entstand in den Medien ein neues Bild der sportlichen Frau – eines, das nicht überall auf Wohlwollen stieß. Die Berichterstattung war voller Häme oder Verniedlichung, doch es gab fallweise auch Zustimmung. Eine Rundschau zur Diskussion um „weibliche“ Eigenschaften und Sport.t.

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Anton von Maron: Marianna von Martinez, um 1773, Ölgemälde, Wien Museum, Inv.-Nr. 158809

Anton von Maron: Marianna von Martinez, um 1773, Ölgemälde, Wien Museum, Inv.-Nr. 158809

Wiederbegegnung mit der Wiener Komponistin Marianna Martines

Zwischen Salon und Sonaten

Sie erfuhr im Wien des 18. Jahrhunderts eine erstklassige musikalische Bildung, musizierte schon als Kind mit den Mozarts und komponierte später beeindruckende Orchesterstücke. Dennoch war Marianna Martines lange vergessen. Im Interview erklärt die Musikwissenschaftlerin Melanie Unseld, warum ihre Wiederentdeckung das Zeug dazu hat, unser Bild der Wiener Klassik zu verändern.

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