Website Suche (Nach dem Absenden werden Sie zur Suchergebnisseite weitergeleitet.)

Wien Museum / Magazin

Hauptinhalt

Die Cholera in Wien 1831/32

Ansicht vom Bau der „Cholera-Kanäle“ entlang des Wienflusses. Aquarell von Tobias Dyonis Raulino, 1831/32, Sammlung Wien Museum

Die Cholera in Wien 1831/32

Sauberes Wasser als Mangelware

1831/32 wurde Wien von einer Katastrophe erschüttert, die gleichzeitig die verheerenden Folgen des unzureichenden Wasserversorgungs- und Kanalisationssystems schmerzlich bewusstmachte: Im August dieses Jahres trat in der Stadt erstmals ein Fall von Cholera auf.

Mehr zu: Die Cholera in Wien 1831/32
Alltagsritual Grüßen

Abbildung aus: Gottfried Andreas (Hg.): Gesellschaftlicher Wegweiser für alle Lebenslagen, Weidlingau-Wien, 1930 (Zeichnungen von Fritz Schönpflug)

Alltagsritual Grüßen

Küss die Hand, Bussi, Baba – Grüßen mit und ohne Corona

Social Distancing ist das Gebot der Stunde. Seit der Virus SARS-CoV-2, vulgo Corona, die Welt in Atem hält (oder ihr vielmehr den Atem nimmt), haben viele unserer bisherigen Selbstverständlichkeiten ihre Gültigkeit verloren. Das betrifft auch unsere gewohnten Begrüßungs- und Verabschiedungsrituale: Vom sozialen Kitt sind sie zu einer potentiellen Gefahr für die Gesellschaft geworden.

Mehr zu: Alltagsritual Grüßen
Pest und Krisenmanagement im vormodernen Wien

Infektions-Ordnung vom 1. Oktober 1680, in: Codicis Austriaci, Wien 1704, S. 534-535.

Pest und Krisenmanagement im vormodernen Wien

Mehr zu: Pest und Krisenmanagement im vormodernen Wien

„Der Traum der Ordnung“

Die behördlichen Maßnahmen und Beschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus sind einschneidend. Schon die Pest bot der Obrigkeit die Möglichkeit, weitreichende Machtbefugnisse über das Volk zu erlangen, wie Michel Foucault vor mittlerweile 45 Jahren in seinem Buch „Überwachen und Strafen“ darlegte. Ein Interview mit dem Kurator Werner Michael Schwarz.

Mehr zu: Pest und Krisenmanagement im vormodernen Wien
„Hausapotheke“ um 1900

Neues Wiener Tagblatt, 2. August 1885, Quelle: Anno/ÖNB

„Hausapotheke“ um 1900

Kokain für Kinder

Die neue Netflix/ORF-Serie zeigt einen etwas reißerisch dargestellten jungen Sigmund Freud, wie er etwa an der Seite Arthur Schnitzlers Aufführungen „lebender Bilder“ besucht. Hauptsächlich geht es um Nackte, wie in Hans Makarts Gemälde „Triumph der Ariadne“. Freuds Wirtschafterin soll außerdem vor versammeltem Ärztekollegium eine „Hysterikerin“ darstellen und Freud fragt sie vor dem Auftritt: „Wollen’s auch ein bissl Kokain?“

Mehr zu: „Hausapotheke“ um 1900
Archäologische Grabungen in Hernals

Antefixe waren Massenprodukte, die in Holz- oder Tonmodeln seriell produziert wurden. Fotos: Mario Mosser

Archäologische Grabungen in Hernals

Die Antefixe von Vindobona

Im April 2017 kamen bei Grabungen in der Steinergasse 17 in Hernals Überreste der römischen Legionsziegelei zutage. Gefunden wurden dabei nicht nur die in Vindobona häufig auftretenden Ziegelformate, sondern auch eine erstaunliche Anzahl an Fragmenten von sog. Antefixen – dekorativen Stirnziegeln zur Abdeckung des Dachrandes.

Mehr zu: Archäologische Grabungen in Hernals
250 Jahre Hausnummern in Wien

Berggasse 19, 1090 Wien: Wohnadresse von Sigmund Freud. Foto: Anton Tantner

250 Jahre Hausnummern in Wien

Ordnung und Chaos in der Stadt

Selbst aus unserem digitalen Alltag sind sie nicht wegzudenken: Die Wiener Hausnummern feiern Geburtstag! So selbstverständlich sind sie geworden, dass man kaum glauben kann, dass auch sie eine Geschichte haben und dass an ihrem Ursprung nicht zuletzt militärische Beweggründe standen.

Mehr zu: 250 Jahre Hausnummern in Wien
Die Anfänge des Kinos in Wien

Die Simmeringer Lichtbildbühne (Simmeringer Hauptstraße 105) existierte von 1911 bis 1972. Foto: Wiener Bezirksmuseen

Die Anfänge des Kinos in Wien

„Lebende Bilder, ununterbrochen zu sehen“

Der diesjährige Tag der Wiener Bezirksmuseen steht ganz im Zeichen von Kino, Theater und Varieté in Wien. Die ersten „echten“ Kinos boomten ab 1900, in den späten 1920er Jahren gab es bereits 170 Kinos mit fast 70.000 Plätzen. Ein Überblick bis zum Beginn des Tonfilms.

Mehr zu: Die Anfänge des Kinos in Wien
Das römische Stadtrecht von Vindobona

Der Historiker Niklas Rafetseder mit dem Fragment einer Inschrift, die er als Stadtrecht identifizieren konnte. Gefunden wurde das Bronzestück in Vindobona - ein deutlicher Hinweis darauf, dass Vindobona Stadtrecht innehatte. Foto: Lisa Rastl

Das römische Stadtrecht von Vindobona

Mehr zu: Das römische Stadtrecht von Vindobona

Kleines Fragment, große Erkenntnis

Bei seinen Recherchen für eine Dissertation über das römische Stadtrecht stieß der junge Historiker Niklas Rafetseder auf ein Bronzefragment einer Inschrift, das sich in der Sammlung des Wien Museums befindet und bislang Rätsel aufgab. Rafetseder identifizierte es als Teil einer Tafel mit dem römischen Stadtrecht – eine kleine wissenschaftliche Sensation, weil daraus geschlossen werden kann, dass Vindobona ein eigenständiges Munizipium war.

Mehr zu: Das römische Stadtrecht von Vindobona