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Gertrud Bodenwiesers Tanz „Dämon Maschine“

Gertrud Bodenwiesers Tanz „Dämon Maschine“

Schreckliche Schönheit

„Dämon Maschine“, das bekannteste Werk der österreichischen Avantgarde-Tänzerin Gertrud Bodenwieser, wurde vor hundert Jahren im Wiener Konzerthaus uraufgeführt – und wurde auch in Australien zum Hit, wohin Bodenwieser mit ihrem Ensemble vor den Nazis fliehen musste. Die Choreografin Silke Grabinger, die auch mit Robotik arbeitet, hat das überlieferte Tanzdrama mit aktuellen Fragestellungen und zeitgenössischer Bewegung weitergeführt.

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Wien Museum / Magazin

Hauptinhalt

Der Literat Karl Maria Kertbeny und die Erfindung des Begriffes „Homosexuell“

Karl Maria Kertbeny, Stahlstich von A. Weger nach Wilhelm von Kaulbach (Ausschnitt), um 1859, Archiv Dino Heicker

Der Literat Karl Maria Kertbeny und die Erfindung des Begriffes „Homosexuell“

Fremdling in der Muttersprache

Eine Google-Suche nach „homosexuell“ bringt aktuell ungefähr 14.800.000 Ergebnisse, eine nach „heterosexuell“ immerhin 6.200.000 Treffer. Aber kaum jemand kennt den Namen oder die Biografie von Karl Maria Kertbeny, dem Erfinder dieser Begriffe, der vor 200 Jahren in Wien geboren wurde. Eine Spurensuche von Budapest bis Paris.

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Die Sammlung Online feiert 100.000 Objekte

Foto: Victoria Nazarova

Die Sammlung Online feiert 100.000 Objekte

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Wer steckt im Museum dahinter, dass mittlerweile über 100.000 Objekte digital zugänglich sind? Und wie funktioniert Digitalisierung eigentlich? Ein Blick hinter die Kulissen – aus Kolleg:innen-Sicht.

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Hugo von Hofmannsthals Refugium in Rodaun

Hugo von Hofmannsthal mit seiner Tochter Christiane auf der Freitreppe seines Wohnhauses in Rodaun, 1920er Jahre, Nachlass Hofmannsthal, Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt a.M.

Hugo von Hofmannsthals Refugium in Rodaun

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Das „ganz unbegreifliche Aufeinmal-da-sein“

Hugo von Hofmannsthal sehnte sich nach einem Landhaus, um in Ruhe schreiben zu können: Ab 1900 bis zu seinem Tod 1929 wohnte er im sogenannten Fuchs-Schlössel in Rodaun, das er mit modernen und historischen Möbeln, Kunstwerken und ausgewählten Objekten einrichtete. Doch der Charme des Hauses hielt der Realität nicht stand.

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Die Geschichte der Afrikanerin Machbuba

Moritz Michael Daffinger: Die Nubierin des Fürsten Pückler-Muskau, Aquarell, undatiert, in: Gilhofer & Ranschburg (Hg.), Aquarelle, Ölgemälde und farbige Kupferstiche aus dem Besitze eines österreichischen Erzherzogs und aus der Sammlung Dr. August Heymann, Wien, 1933.

Die Geschichte der Afrikanerin Machbuba

Versklavt, verschleppt – befreit?

1840 erscheint ein preußischer Fürst in Begleitung eines Mädchens aus Nordost-Afrika auf Wiener Bällen und in Salons und sorgt für reichlich Aufsehen. Dabei handelt es sich nur um eine späte Episode aus dem bewegten, kurzen Leben der Machbuba (ca. 1825–1840). Im Interview erzählt Ethnologin Kerstin Volker-Saad, was die Forschung über Machbubas Herkunft, ihre Versklavung und über ihre Zeit in Europa herausfinden konnte.

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Zum 100. Geburtstag von Elfi Dassanowsky

Elfi Dassanowsky in Los Angeles, 1999, mptv / picturedesk.com

Zum 100. Geburtstag von Elfi Dassanowsky

In Eigenregie

Sie spielte ausgezeichnet Klavier, trat als Sängerin und Schauspielerin auf und verweigerte dem NS-Regime die Zusammenarbeit. Nach dem Krieg wurde die vieltalentierte Elfi Dassanowsky als Produzentin eine der treibenden Kräfte des österreichischen Films, ehe sie nach Hollywood ging.

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Der Hormonforscher Eugen Steinach

Der Sexualforscher Eugen Steinach (Ausschnitt), um 1940, Austrian Archives / brandstaetter images / picturedesk.com

Der Hormonforscher Eugen Steinach

Weltberühmt – aber für das Falsche

„Jung, jung kann ich wieder werden, Jung, jung kann ich wieder sein!“ Dieser Refrain aus dem beschwingten Foxtrott ‚Steinach-Rummel‘ von 1920 beschreibt den weltweiten Hype, der durch die Verjüngungsbehandlungen des Hormon-Forschers Eugen Steinach (1861-1944) ausgelöst wurde.

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Belinda Kazeem-Kamiński im Interview

Belinda Kazeem-Kamiński, Still aus Unearthing: In Conversation, 2017

Belinda Kazeem-Kamiński im Interview

Koloniales Posieren

Belinda Kazeem-Kamiński entnimmt historischen Fotos eine Pose, hebt sie hervor und lässt ihr Publikum dadurch über Kolonialismus in der Vergangenheit und seine Konsequenzen im Heute nachdenken. Die Künstlerin wurde 2023 mit dem Msgr. Otto Mauer Preis ausgezeichnet. Aus diesem Anlass zeigt das Jesuitenfoyer ihre Ausstellung „Strike a Pose“. Im Interview erzählt sie über ihren Umgang mit gewaltvoller Geschichte, was sie sich von Museen wünscht und wie sie koloniale Poser ins Wanken bringt.

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Der Karlsplatz um 1900

Blick auf den Karlsplatz von der Lothringerstraße, um 1905, Foto: Martin Gerlach jun., Wien Museum, Inv.-Nr. 242.796

Der Karlsplatz um 1900

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Rückblick auf eine urbane Gegend

Von der Terrasse des umgebauten Wien Museums eröffnet sich ein neuer und kostenloser Blick auf die Stadt. Für viele wird von hier aus die „unklare Gegend“ namens Karlsplatz erstmals visuell halbwegs erfahrbar. Ein Anlaß, historisch nachzuzeichnen, wie diese Raumfigur einst Gestalt anzunehmen begann.

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