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Fotoserie aufgenommen von Josef Strof über das Shanghai Speisehaus, für die Zeitschrift „Radio Wien“, 1948, Wien Museum, Inv.-Nr. 194523

Fotoserie aufgenommen von Josef Strof über das Shanghai Speisehaus, für die Zeitschrift „Radio Wien“, 1948, Wien Museum, Inv.-Nr. 194523

Geschichte der China-Restaurants in Wien – Teil 1

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Chinesisches Erdäpfelgulasch

Keine europäische Stadt kommt heute ohne China-Restaurants aus. Auch aus dem Wiener Stadtbild sind sie nicht wegzudenken. Doch seit wann gibt es sie eigentlich und was wissen wir über die Leute, die sie betrieben? Eine Spurensuche zwischen Geopolitik und Familiengeschichte, Erdäpfelgulasch und Seeschwalbennestern.

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Wien Museum / Magazin

Hauptinhalt

Radfahrerdemonstration auf der Ringstraße, 9. Juni 1979, Foto: Peter und Walpurga Hirsch / Wien Museum Inv.-Nr. 300277/9/16A

Radfahrerdemonstration auf der Ringstraße, 9. Juni 1979, Foto: Peter und Walpurga Hirsch / Wien Museum Inv.-Nr. 300277/9/16A

Geschichte des ersten Ring-Radwegs

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Der lange Marsch zur „Radfahrallee“

Die ersten Überlegungen für einen Radweg an der Wiener Ringstraße gab es bereits um die Jahrhundertwende. Aber selbst in den 1980er Jahren musste seine Realisierung noch gegen einigen Widerstand durchgesetzt werden. Und sie ging vor allem zu Lasten von Fußgeher:innen, bei gleichzeitiger Schonung des Autoverkehrs. Die aktuellen Planungen könnten hier einen Wendepunkt einläuten.

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Der österreichische Journalist und Schriftsteller Raoul Auernheimer (Ausschnitt), 1921, APA-Images / brandstaetter images / Archiv Setzer-Tschiedel

Der österreichische Journalist und Schriftsteller Raoul Auernheimer (Ausschnitt), 1921,
APA-Images / brandstaetter images / Archiv Setzer-Tschiedel

Zum 150. Geburtstag des Schriftstellers Raoul Auernheimer

Wien und die leere Weite

Er war der erste Präsident des österreichischen PEN-Clubs, zählte zum Kreis der Literatengruppe Jung Wien, war mit Arthur Schnitzler befreundet und den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge. Nach seiner Flucht in die USA konnte Raoul Auernheimer nicht mehr an seine literarischen Erfolge anschließen, blieb innerlich aber seiner Heimatstadt Wien eng verbunden.

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Kehrichtsammelhalle im Sandleitenhof, 1928, Foto: Theo Bauer, Wien Museum, Inv.-Nr. 59241/999

Kehrichtsammelhalle im Sandleitenhof, 1928, Foto: Theo Bauer, Wien Museum, Inv.-Nr. 59241/999

Stadtreinigung im „Roten Wien“

Triumph der Technik

Das Image Wiens, eine der saubersten Metropolen der Welt zu sein, begann sich erstmals in der Zwischenkriegszeit zu etablieren. Damals wurde das Rote Wien nicht nur für seine fortschrittliche Sozial- und Wohnungspolitik bekannt, auch seine moderne Entsorgungspolitik erregte europaweit Aufsehen. Auf höchstem Niveau gelang in jenen Jahren eine organisatorische, bauliche und technische Neuordnung.

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Sonntagsausflug ins Überschwem­mungsgebiet, 1928, Privatfoto, Matthias Marschik

Sonntagsausflug ins Überschwem­mungsgebiet, 1928, Privatfoto, Matthias Marschik

Das Inundationsgebiet in Wien

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Wilde Wiese

Eine 20 Kilometer lange Freifläche, die sich quer durch die Stadt zog, und auf der zwischen Familienausflug, Schwarzmarkt und politischen Treffen so ziemlich alles stattfand, was erlaubt und nicht erlaubt war: Das Inundationsgebiet war ab 1875 die Vorgängerin der Donauinsel.

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Ensemblefoto (Ausschnitt) in der Josefstädter Straße 17, ca 1965, Fotoarchiv K & A. Theiner

Ensemblefoto (Ausschnitt) in der Josefstädter Straße 17, ca 1965, Fotoarchiv K & A. Theiner

Die Harnoncourts und die Gründerjahre des Concentus Musicus in der Josefstadt

„Wir als Veränderte bleiben“

Wie fängt man etwas an, das zu einer weltweiten Bewegung werden wird? Anlässlich des 10. Todestages von Nikolaus Harnoncourt am 5. März widmet das Bezirksmuseum Josefstadt den Gründerjahren des Concentus Musicus eine Ausstellung. Im Mittelpunkt stehen die Pionierzeit dieser „Entdeckergemeinschaft" von 1953 bis 1972 und die enge Verbindung des Ensembles zur Josefstadt.

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Marie Langer, um 1930

Marie Langer, um 1930

Aus den Erinnerungen von Marie Langer

Kommunistin statt Dame

In Lateinamerika wurde Marie Langer (1910 - 1987) eine der wichtigsten Psychoanalytikerinnen, davor kämpfte sie als Kommunistin im Spanischen Bürgerkrieg. Aufgewachsen ist Langer in einer großbürgerlichen Wiener Familie. In ihren Erinnerungen, die nun wieder publiziert wurden, erzählt sie von jungen Jahren in Umbruchszeiten – u. a. von überkommenen Rollenbildern und Moralvorstellungen. Ein Auszug.

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Solidarität auf dem Volksstimmefest im Prater, 1975, Foto: privat, Verein zur Förderung der österreichisch-chilenischen Erinnerungskultur

Solidarität auf dem Volksstimmefest im Prater, 1975, Foto: privat, Verein zur Förderung der österreichisch-chilenischen Erinnerungskultur

Flucht von Chile nach Wien

„Macondo-City“

Nach dem Militärputsch in Chile 1973 mussten zehntausende Menschen fliehen. Nicht wenige wählten Wien als Zufluchtsort. Im Interview erzählt Marcela Torres, wie der Sozialismus die beiden weit entfernten Orte verband und welche surrealen Assoziationen Simmering bei den Ankommenden weckte.

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Gartenansicht der Villa Beer, 1930, Foto: Julius Scherb

Gartenansicht der Villa Beer, 1930, Foto: Julius Scherb

Die Menschen der Villa Beer

„Es hat alles so gut ausgesehen …“

Ab dem 8. März 2026 ist die Villa Beer in Hietzing, ein Schlüsselwerk der zweiten Wiener Moderne, für das Publikum zugänglich. Dank der Sanierung und Öffnung durch die Villa Beer Foundation werden die Qualitäten der Architektur von Josef Frank und Oskar Wlach erfahrbar. Ein Einblick in die Lebenswelt und das Schicksal seiner jüdischen Bauherrschaft sowie weiterer Bewohnerinnen und Bewohner.

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Mauterner Tauschvertrag, Detail, München, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Hochstift Passau Urkunden (802-1808) 39, in: Monasterium.net

Mauterner Tauschvertrag, Detail, München, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Hochstift Passau Urkunden (802-1808) 39, in: Monasterium.net

Der Mauterner Tauschvertrag von 1137

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Entscheidung zum Aufbruch

Jüngste Forschungen zu einer Urkunde von 1137 ermöglichen neue Einblicke in die Anfänge des hochmittelalterlichen Wien. Der Konsens der beiden maßgeblichen Herrschaftsträger stellte die Weichen für die Entwicklung des Ortes zum überregional bedeutenden Handels- und Herrschaftsmittelpunkt.

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