Wien Museum / Magazin
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Karikatur aus „Neues Österreich“ (Ausschnitt), 3. August 1945, ANNO/ÖNB
Spiral Bike meets Schlurfs und Schlurfinnen
Beswingt am Fahrrad
Spiral Bike nennt sich ein Kunstprojekt mit Radtouren quer durch die Stadt. Für das neue Programm hat sich das Team rund um Conny Zenk von der Jugendkultur der Schlurfs und Schlurfinnen inspirieren lassen, die sich in der NS-Zeit widerständig verhielten und deshalb verfolgt wurden.

Die Villa auf der Hohen Warte 29, um 1910, Atelier Julius Weiner, Wien, Quelle: Wikimedia Commons
Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an die Hohe Warte
Paradise Lost
Hohe Warte 29: An dieser Adresse stand bis in die 70er Jahre eine repräsentative Villa, in der unzählige prominente Personen gewohnt haben. Vom Turmzimmer aus blickte man bis zur Donau, und der parkähnliche Garten bot sich zum Verstecken an…

Perlmuttknöpfe, um 1850–1900, Wien Museum, Inv.-Nr. M 3167/1
Die Wiener Perlmuttdrechsler
Was uns ein Knopf erzählen kann
Ein Perlmuttknopf liegt in unserer Hand, schimmernd, glänzend, zwei oder vier kleine Löcher, der Rand glatt geschliffen, oft mit zusätzlicher Zierkante. Der Knopf erzählt die Geschichte einer kurzen Blüte des Perlmutthandwerks in Wien – und die des Arbeiterelends.

Hakoah-Fußballspieler und Funktionäre auf der Treppe eines Gebäudes in New York, JMW, Inv. Nr. 15620
Die USA-Tournee des SC Hakoah 1926
„Scheiberlspiel am Hudson River“
Vor hundert Jahren wurde der Wiener Fußball in den USA zum Exportschlager. Bei seiner Tournee sorgte der SC Hakoah für Besucherrekorde, selbst US-Präsident Calvin Coolidge ließ sich das Soccer-Spektakel nicht entgehen. Doch auf den sportlichen Triumphzug folgten leere Kassen und Abgänge von vielen Leistungsträgern.

Das Rosa-Winkel-Kostüm im Archiv von Qwien, Qwien
Der Rosa Winkel auf der Regenbogenparade
Zeichen setzen
Bei der zweiten Regenbogenparade Wiens 1997 steckte ein Mann in einem riesigen Rosa-Winkel-Kostüm. Aktivist:innen machten damit auf die Verfolgung homosexueller Männer in der NS-Zeit aufmerksam. Um 180 Grad gedreht wurde das Dreieck zeitgleich zum Zeichen der Aids-Solidarität. Von den Anfängen der Vienna Pride und den vielen Leben eines Symbols.

Mario Kempes bei seiner Ankunft am Flughafen Wien Schwechat, links der Bezirksvorsteher von Döbling Adolf Tiller. Flughafen Wien Schwechat, 29. Jänner 1986, APA-Images / brandstaetter images / Votava
Mario Kempes – ein Weltmeister in der 2. Liga
„El Matador“
Ein Weltmeister aus Argentinien spielt beim First Vienna FC. Der Transfer von Mario Kempes 1986 war eine absolute Sensation und zog tausende Fußballfans ins Stadion auf der Hohen Warte. Eine Geschichte zwischen Stardom, Sponsoring und Sportverletzungen.



