Wien Museum / Magazin
Hauptinhalt

Der Regulator am Haustor als wichtiger öffentlicher Zeitmesser auch nach dem Zweiten
Weltkrieg. Foto (Ausschnitt) von Foto-Atelier Dorothea Broessler, 2. November 1958
Der Rapf-Regulator des Wiener Uhrenmuseums
Präzision im Stresstest
Jahrzehntelang zeigte der „Rapf Regulator“ am Eingang des Uhrenmuseums die Zeit punktgenau an – wenn er nicht gerade außer Betrieb war und repariert werden musste. Das passierte immer wieder, denn die Pendeluhr war relativ ungeschützt und wetteranfällig.

Plättchen einer unvollständigen Musterkollektion der Wiener Porzellanmanufaktur, um 1800, aus der Sammlung Siegfried Fuchs. Das Objekt wurde 2002 als eines von über 200 Objekten an die Erb:innen von Fuchs restituiert und in der Folge vom Museum wieder angekauft. Foto: Birgit und Peter Kainz, Wien Museum
Provenienzforscher Michael Wladika im Interview
„Man kann nie einen Schlussstrich ziehen“
Im Jahr 1999 begann Michael Wladika als Provenienzforscher im Historischen Museum der Stadt Wien (Wien Museum). Anlässlich seiner Pensionierung blickt er im Gespräch zurück auf die schwierigen Anfangsjahre der Provenienzforschung und erklärt, warum sie im Wien Museum statt der ursprünglich veranschlagten zwei Jahre auch nach 27 Jahren nicht abgeschlossen werden kann.

Autogrammkarte Miss Electra, um 1970, Circus- und Clownmuseum Wien
Artistin Miss Electra
15 Minuten Hochspannung
Bei Miss Electra sprang der Funke im wahrsten Sinne des Wortes über, wenn sie ab den 70er Jahren in Varietés unter Starkstrom gesetzt wurde und zum Glühen brachte, was ihr in die Hand gegeben wurde. Gemeinsam mit ihrem Mann Teddy Horn, der die Kunststücke technisch konzipierte, brachte sie in ganz Europa das Publikum zum Staunen. „Wir haben nie Pause gemacht“, erinnert sich die Artistin im Ruhestand.

Ludwig Hohl mit Katze, 1931, Schweizerischen Nationalbibliothek, Nachlass Ludwig Hohl, C-4-F-31
Der Schweizer Schriftsteller Ludwig Hohl in Wien 1930
Irrfahrten zwischen Ring und Prater
Ludwig Hohl (1904-1980) war ein Außenseiter der Schweizer Literatur und wurde als Suhrkamp-Autor erst spät bekannt. Eine Lebenskrise führte ihn 1930 zu einem Freund nach Wien. Hier lernte er das Biertrinken, zog ruhelos durch die Stadt, erlebte die sozialen Spannungen der Zeit – und erwachte politisch.

Studierende der Akademie der bildenden Künste Wien bei der Begutachtung in der Hermesvilla, Foto: Robert Vanis, Akademie der bildenden Künste Wien
Die Hermesvilla aus restauratorischer Sicht
Traumschloss auf dem Prüfstand
Die Hermesvilla bildet verschiedene Zeitschichten ab: von Elisabeths Nutzung ab 1886 über den Verfall nach 1918 bis hin zur Widmung als Museum. Erstmals wurden nun die verwendeten Materialien und Techniken der Innenarchitektur- und Ausstattung restauratorisch dokumentiert. Ein Interview mit der Projektleiterin Monika Kammer von der Akademie der bildenden Künste Wien.

Ausschnitt aus einer Originalzeichnung von Nando von Arb zu Glauser „Damals in Wien“, © Litar / Nando von Arb 2026
Friedrich Glauser-Nando von Arb-Ausstellung in der Zürcher Galerie Litar
„Hat der Bub wieder Angst?“
Mit der Wiener Kindheit des Schriftstellers Friedrich Glauser beschäftigte sich vor zwei Jahren ein Symposium im Wien Museum. Kooperationspartnerin war die Zürcher Stiftung Litar, die nun in einer Ausstellung das Thema Kindheitsängste ins Zentrum rückt – im Dialog mit dem Künstler Nando von Arb. Dazu gibt´s eine kompakte Publikation mit der Essenz der beiden Projekte.



