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Laurenz Janscha (Zeichner), Johann Andreas Ziegler (Kupferstecher): „Die Ruine in dem Garten des K. K. Lustschlosses von Schönbrunn“ / „Ruine; placée dans le Iardin. I. R. de Schoenbrunn“ (2. Etat, Ausschnitt), um 1800, Wien Museum, Inv.-Nr. 19175

Laurenz Janscha (Zeichner), Johann Andreas Ziegler (Kupferstecher): „Die Ruine in dem Garten des K. K. Lustschlosses von Schönbrunn“ / „Ruine; placée dans le Iardin. I. R. de Schoenbrunn“ (2. Etat, Ausschnitt), um 1800, Wien Museum, Inv.-Nr. 19175

Künstliche Ruinen in Wien

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Trümmer mit Absicht

Künstliche Ruinen galten in der Zeit um 1800 als unverzichtbare architektonische Accessoires in Landschaftsgärten. Manche von ihnen stehen noch heute – wie frisch verfallen. Ein Rückblick auf einen Trend, der von Großbritannien ausging und auch den Wiener Raum prägte.

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Wien Museum / Magazin

Hauptinhalt

Streuzettel der Revolutionären Sozialisten, 1938, Quelle: WStLA

Streuzettel der Revolutionären Sozialisten, 1938, Quelle: WStLA

Streuzettel zwischen 1933 und 1938

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Kampf im Kleinformat

Im März 1933 nutzte Engelbert Dollfuß eine Geschäftsordnungskrise des Nationalrats, um die demokratische Ordnung Österreichs zu demontieren. In der Folge wurden die Kommunistische Partei, die NSDAP und nach den Februarkämpfen 1934 auch die Sozialdemokratische Arbeiterpartei verboten. Mit Streuzetteln meldeten sich die Parteien aus dem Untergrund.

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Franz West: o. T., 1970, Kugelschreiber auf Papier, Sammlung Ph. Konzett

Franz West: o. T., 1970, Kugelschreiber auf Papier, Sammlung Ph. Konzett

Frühe Ausstellungsplakate von Franz West

„The splendid world of F Z West“

Denkt man an Franz Wests Werk in Wien, kommen einem wohl zuerst seine riesigen Lemurenköpfe in den Sinn, die über Jahre an der Stubenbrücke angebracht waren. Doch schon Wests Frühwerk war stark mit der Stadt, ihrer Kunstszene und auch der Wiener Moderne verstrickt.

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Ausschnitt aus: Wiener Schachzeitung, Jänner 1898, ANNO/ÖNB

Ausschnitt aus: Wiener Schachzeitung, Jänner 1898, ANNO/ÖNB

Unternehmerfamilie Trebitsch

Seide, Schach, Pferde – und „geistige Umnachtung“

Die Unternehmer der Familie Trebitsch betrieben einst die größte Seidenwarenproduktion der Donaumonarchie. Und auch sonst taucht der Name immer wieder in Österreichs Geschichte auf – bis 1938.

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Gert Voss am Dach des Burgtheaters, 2006, Foto: Martin Vukovits

Gert Voss am Dach des Burgtheaters, 2006, Foto: Martin Vukovits

Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an Gert Voss

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Ein König mit vielen Kronen

Als dämonischer Richard III. eroberte Gert Voss die Herzen des Wiener Theaterpublikums. Privat erwies er sich als leidenschaftlicher Koch, Gärtner, Stimmenimitator und Filmbesessener. Dieser Tage wäre der Burgschauspieler 85 geworden.

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Jeannie Ebner, 1978: Foto: Barbara Pflaum (Ausschnitt) / APA-Images / brandstaetter images

Jeannie Ebner, 1978: Foto: Barbara Pflaum (Ausschnitt) / APA-Images / brandstaetter images

Schriftstellerin Jeannie Ebner

Die Literaturnetzwerkerin

Ihre eigenen frühen Gedichte schrieb sie in einer Autowerkstatt, für ihre literarischen Kolleginnen und Kollegen kämpfte sie mit größtem Einsatz. Heute ist sie weitgehend vergessen. Nun werden ausgewählte Werke der Schriftstellerin Jeannie Ebner wieder aufgelegt.

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Der Regulator am Haustor als wichtiger öffentlicher Zeitmesser auch nach dem Zweiten Weltkrieg. Foto (Ausschnitt) von Foto-Atelier Dorothea Broessler, 2. November 1958

Der Regulator am Haustor als wichtiger öffentlicher Zeitmesser auch nach dem Zweiten
Weltkrieg. Foto (Ausschnitt) von Foto-Atelier Dorothea Broessler, 2. November 1958

Der Rapf-Regulator des Wiener Uhrenmuseums

Präzision im Stresstest

Jahrzehntelang zeigte der „Rapf Regulator“ am Eingang des Uhrenmuseums die Zeit punktgenau an – wenn er nicht gerade außer Betrieb war und repariert werden musste. Das passierte immer wieder, denn die Pendeluhr war relativ ungeschützt und wetteranfällig.

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Plättchen einer unvollständigen Musterkollektion der Wiener Porzellanmanufaktur, um 1800, aus der Sammlung Siegfried Fuchs. Das Objekt wurde 2002 als eines von über 200 Objekten an die Erb:innen von Fuchs restituiert und in der Folge vom Museum wieder angekauft. Foto: Birgit und Peter Kainz, Wien Museum

Plättchen einer unvollständigen Musterkollektion der Wiener Porzellanmanufaktur, um 1800, aus der Sammlung Siegfried Fuchs. Das Objekt wurde 2002 als eines von über 200 Objekten an die Erb:innen von Fuchs restituiert und in der Folge vom Museum wieder angekauft. Foto: Birgit und Peter Kainz, Wien Museum

Provenienzforscher Michael Wladika im Interview

„Man kann nie einen Schlussstrich ziehen“

Im Jahr 1999 begann Michael Wladika als Provenienzforscher im Historischen Museum der Stadt Wien (Wien Museum). Anlässlich seiner Pensionierung blickt er im Gespräch zurück auf die schwierigen Anfangsjahre der Provenienzforschung und erklärt, warum sie im Wien Museum statt der ursprünglich veranschlagten zwei Jahre auch nach 27 Jahren nicht abgeschlossen werden kann.

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Autogrammkarte Miss Electra, um 1970, Circus- und Clownmuseum Wien

Autogrammkarte Miss Electra, um 1970, Circus- und Clownmuseum Wien

Artistin Miss Electra

15 Minuten Hochspannung

Bei Miss Electra sprang der Funke im wahrsten Sinne des Wortes über, wenn sie ab den 70er Jahren in Varietés unter Starkstrom gesetzt wurde und zum Glühen brachte, was ihr in die Hand gegeben wurde. Gemeinsam mit ihrem Mann Teddy Horn, der die Kunststücke technisch konzipierte, brachte sie in ganz Europa das Publikum zum Staunen. „Wir haben nie Pause gemacht“, erinnert sich die Artistin im Ruhestand.

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Hotel Astoria, Ansichtskarte (Ausschnitt), um 1930, Wien Museum, Inv.-Nr. 309759

Hotel Astoria, Ansichtskarte (Ausschnitt), um 1930, Wien Museum, Inv.-Nr. 309759

Die Pionierjahre des Hotels Astoria

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Inklusive Ozonanlage und Zentralstaubsauger

Nachdem die Zahl der Hotels in Wien viele Jahre lang stagniert hatte, setzte um 1900 ein spürbarer Aufschwung ein. Die k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt suchte auch im touristischen Sinne den Anschluss an die weite Welt. Bestehende Hotelbetriebe wurden erweitert und modernisiert, zahlreiche neue entstanden mit teils exklusivster Ausstattung. Beispielgebend dafür war das Hotel Astoria in der Wiener Innenstadt.

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