Wien Museum / Magazin
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Das Rosa-Winkel-Kostüm im Archiv von Qwien, Qwien
Der Rosa Winkel auf der Regenbogenparade
Zeichen setzen
Bei der zweiten Regenbogenparade Wiens 1997 steckte ein Mann in einem riesigen Rosa-Winkel-Kostüm. Aktivist:innen machten damit auf die Verfolgung homosexueller Männer in der NS-Zeit aufmerksam. Um 180 Grad gedreht wurde das Dreieck zeitgleich zum Zeichen der Aids-Solidarität. Von den Anfängen der Vienna Pride und den vielen Leben eines Symbols.

Mario Kempes bei seiner Ankunft am Flughafen Wien Schwechat, links der Bezirksvorsteher von Döbling Adolf Tiller. Flughafen Wien Schwechat, 29. Jänner 1986, APA-Images / brandstaetter images / Votava
Mario Kempes – ein Weltmeister in der 2. Liga
„El Matador“
Ein Weltmeister aus Argentinien spielt beim First Vienna FC. Der Transfer von Mario Kempes 1986 war eine absolute Sensation und zog tausende Fußballfans ins Stadion auf der Hohen Warte. Eine Geschichte zwischen Stardom, Sponsoring und Sportverletzungen.

Stadionbad 10-Meter-Sprungturm, 2019
Der Künstler Andi Dvořák über das Stadionbad
Freischwimmer
Vor 95 Jahren wurde – nebst dem Praterstadion – das Stadionbad anlässlich der zweiten Arbeiterolympiade eröffnet. Der Musiker, Musiklabel-Betreiber und Künstler Andi Dvořák beschäftigt sich seit langem mit der Architektur und der Geschichte der Anlage.

Kollektives textiles Kunstwerkt in der Ausstellung Viena Latina, 2026, Wien Museum
Das partizipative Projekt Viena Latina
Wie schreibt man Mikrogeschichte?
Die Ausstellung Viena Latina bildet individuelle Erfahrungen von hunderten Menschen ab, die aus Lateinamerika und der Karibik nach Wien gekommen sind. Wie das gelingen kann, was Community Arbeit bedeutet und warum nicht alle mit dem Begriff „Latina“ einverstanden sind, erzählen Russel Altamirano und Berthold Molden.

Plakatsujet für das Städtische Luft-, Sonnen- und Strandbad Kuchelau und das Städtische Luft- und Sonnenband Krapfenwaldl, ca. 1924, Wienbibliothek im Rathaus, Plakatsammlung P-65100
Vom Reinigungsbad zum Erlebnisbad
Baden in Wien
Das erste Freibad Wiens entsteht bereits in den 1780er Jahren, doch erst im 20. Jahrhundert entwickelt sich eine Bäder-Infrastruktur, die den Bedürfnissen der Bevölkerung in der Millionenmetropole gerecht wird und vom kleinen Tröpferlbad bis zur städtischen Freibad-Großanlage reicht. Ein Überblick anlässlich der Ausstellung „Auch für Nichtschwimmer“ im Waschsalon.

Aids-Memorial der Maria Grün Kirche, 2026, Foto: Redaktion, Wien Museum
Der Aids Memorial Day in Wien
Namen gegen das Vergessen
Die Geschichte der Aids-Epidemie und der Kampf gegen die Krankheit sind von Leid und Verlust geprägt. Die schwule Community im Wien der 1980er und -90er Jahre setzte auf Aktivismus und bemühte sich, das Thema sichtbar zu machen – rechtlichen Hürden und gesellschaftlichen Vorurteilen zum Trotz.



