Beiträge zum Thema Residenzstadt Wien
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Friedrich Ohmann, Sala Terrena im Oberen Belvedere, 1886, Wien Museum, Inv.-Nr. 106881
Eine Vorschau auf die große Friedrich Ohmann-Ausstellung 2027
Barocke Moderne
Das Glashaus im Burggarten, das Wienfluss-Portal im Stadtpark und das Denkmal für Kaiserin Elisabeth im Volksgarten zählen zu den bekanntesten Bauten Wiens. Der Name ihres Schöpfers, Friedrich Ohmann, ist dagegen weitgehend vergessen – zu Unrecht, wie eine große Ausstellung zeigen soll, die ab April 2027 im Wien Museum zu sehen sein wird.

Ansichtskarte Bildseite, 9,1 cm x 13,8 cm, Lichtdruck, Photographischer Kunstverlag Richard Karlmann, Wien. Privatbesitz
Eine Ansichtskarte mit kaiserlicher Überraschung
Elisabeths letzte Show
Auf den ersten Blick ist es eine unspektakuläre Ansichtskarte von einem „Kaisereinzug“ im August 1896. Auf den zweiten Blick entpuppt sie sich als überraschende Quelle zur Biografie der Kaiserin Elisabeth. Eine Spurensuche zwischen Repräsentation, Image, zeitgenössischer Berichterstattung und diplomatischer Mission.

Carl Michael Ziehrer, um 1870, Foto: Hermann Joop, Wien Museum
Zum 100. Todestag von Carl Michael Ziehrer
Der „wienerischste“ Kapellmeister
Er war der vierte und letzte k. k. Hofballmusikdirektor und stand zeit seines Lebens unter dem Konkurrenzdruck der Strauss-Dynastie. Franz Lehár pries ihn als ein „Wahrzeichen“ von Wien, seine letzten Lebensjahre verbrachte Carl Michael Ziehrer in bitterer Armut.

Detail aus einer „Situationskarte der stabilen Praterhütten“, 1854, Wien Museum. Nördlich der Hauptallee (unten) ist – sehr schematisch dargestellt – das Areal des Kaisergartens zu sehen.
Der Kaisergarten im Prater
„Im englischen Geschmacke“
Der Name der Kaiserwiese im Prater verweist auf deren Vorgeschichte: Hier war einst ein privater Garten der Familie Habsburg-Lothringen. Wie er genau ausgesehen hat, lässt sich aufgrund der eher spärlichen Quellen nur erahnen..