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Archäologische Grabungen in Hernals

Antefixe waren Massenprodukte, die in Holz- oder Tonmodeln seriell produziert wurden. Fotos: Mario Mosser

Archäologische Grabungen in Hernals

Die Antefixe von Vindobona

Im April 2017 kamen bei Grabungen in der Steinergasse 17 in Hernals Überreste der römischen Legionsziegelei zutage. Gefunden wurden dabei nicht nur die in Vindobona häufig auftretenden Ziegelformate, sondern auch eine erstaunliche Anzahl an Fragmenten von sog. Antefixen – dekorativen Stirnziegeln zur Abdeckung des Dachrandes.

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Die Anfänge des Kinos in Wien

Die Simmeringer Lichtbildbühne (Simmeringer Hauptstraße 105) existierte von 1911 bis 1972. Foto: Wiener Bezirksmuseen

Die Anfänge des Kinos in Wien

„Lebende Bilder, ununterbrochen zu sehen“

Der diesjährige Tag der Wiener Bezirksmuseen steht ganz im Zeichen von Kino, Theater und Varieté in Wien. Die ersten „echten“ Kinos boomten ab 1900, in den späten 1920er Jahren gab es bereits 170 Kinos mit fast 70.000 Plätzen. Ein Überblick bis zum Beginn des Tonfilms.

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Praterlieder aus 140 Jahren

„Venedig in Wien“ bei abendlicher Beleuchtung, Illustrierte Ansichtskarte nach einem Entwurf von Franz Witt, um 1903, Sammlung Wien Museum

Praterlieder aus 140 Jahren

„Im Prater gilt: Alles ist möglich“

In Liedern wird der Prater zum Ort der ewigen Sehnsucht und der Verklärung der Kindheit. Es geht um Liebe und Lust, um Heimweh und große Gefühle. Die Musikhistorikerin Susana Zapke und der Zeithistoriker Wolfgang Fichna untersuchten 300 Musikstücke von 1880 bis in die Gegenwart, in denen der Prater besungen wird und in denen sich die tiefe Liebe der Wiener zu diesem urbanen Begegnungsraum offenbart. Fündig wurden die beiden Wissenschaftler vor allem auch im Wien Museum.

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Das römische Stadtrecht von Vindobona

Der Historiker Niklas Rafetseder mit dem Fragment einer Inschrift, die er als Stadtrecht identifizieren konnte. Gefunden wurde das Bronzestück in Vindobona - ein deutlicher Hinweis darauf, dass Vindobona Stadtrecht innehatte. Foto: Lisa Rastl

Das römische Stadtrecht von Vindobona

Kleines Fragment, große Erkenntnis

Bei seinen Recherchen für eine Dissertation über das römische Stadtrecht stieß der junge Historiker Niklas Rafetseder auf ein Bronzefragment einer Inschrift, das sich in der Sammlung des Wien Museums befindet und bislang Rätsel aufgab. Rafetseder identifizierte es als Teil einer Tafel mit dem römischen Stadtrecht – eine kleine wissenschaftliche Sensation, weil daraus geschlossen werden kann, dass Vindobona ein eigenständiges Munizipium war.

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Die Siedlerinnen vom Rosenhügel

Josef Derbolav: Siedlerarbeit, 1921, Sammlung Wien Museum

Die Siedlerinnen vom Rosenhügel

Ziegelschupfen und Emanzipation

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs besetzten tausende „wilde“ Siedler- und Siedlerinnen Land am Stadtrand von Wien. 100 Jahre danach: Eine Hommage an die „Ziegelschupferinnen“ vom Rosenhügel anlässlich des internationalen Frauentages.

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Archäologische Grabung am Matzleinsdorfer Platz

Das Gasthaus „Zum Auge Gottes“, um 1900, Foto: Wien Museum

Archäologische Grabung am Matzleinsdorfer Platz

„Wahrzeichen des lustigen Wien“

Das Gasthaus „Zum Auge Gottes“ vor dem Linienwall war einst ein beliebter Treffpunkt an einer verkehrsreichen Schnittstelle. 1903 wurde es demoliert. Nun konnten bei Grabungen anlässlich des U-Bahn-Baues am Matzleinsdorfer Platz Mauerreste identifiziert werden.

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Richard Neutras Oyler House

Richard Neutra: Oyler House, Lone Pine, Kalifornien, 1959. Foto © David Schreyer

Richard Neutras Oyler House

„In eine universale Landschaft eingebettet”

Richard Neutras „Oyler House” zeigt exemplarisch, wie der Architekt mit sparsamen Mitteln offene, moderne Räume schuf, die in einen Dialog mit der sie umgebenden Landschaft treten. Ein Einblick anlässlich der bevorstehenden Neutra-Ausstellung im Wien Museum MUSA.

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Entkernung Wien Museum Karlsplatz

Erdgeschoß Wien Museum Karlsplatz (ehemalige Dauerausstellung). Foto: Lisa Rastl

Entkernung Wien Museum Karlsplatz

Fast alles muss raus!

Das Wien Museum wird derzeit ratzeputz bis zu seiner Grundsubstanz „entkernt“. Warum diese vorgezogene Baumaßnahme sinnvoll ist und wieviel Arbeit dahintersteckt, erklärt Heribert Fruhauf, Leiter des Facility Managements und Interne Services & Projektleitung Wien Museum Neu.

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Letzter Betriebstag Südbahnhof

Foto © Ernest Pointner/Sammlung Wien Museum

Letzter Betriebstag Südbahnhof

„Der Südbahnhof hat sich in viele Biografien eingeschrieben“

Am 12. Dezember 2009 – also vor zehn Jahren – war der letzte Betriebstag des Südbahnhofes. Danach kamen ausgewählte Teile davon in die Sammlung des Wien Museums, allen voran der große Schriftzug. Kurator Sándor Békési erzählt im Interview, wie es damals zur Auswahl kam, warum der Abriss viele Emotionen weckte und das Gebäude ursprünglich Südostbahnhof genannt wurde.

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Eislaufen in Wien

Georg Emanuel Opitz: Eislaufen im zugefrorenen Hafen des Wiener Neustädter Kanals vor dem Stubentor, Aquarell, 1805, Sammlung Wien Museum

Eislaufen in Wien

Ice, Ice, Lady!

Die Menschen in Wien eroberten früh die Eisflächen der Stadt für sich. Dank moderater Eintrittspreise entwickelte sich das Schlittschuhlaufen ab dem Ende des 19. Jahrhunderts rasch zu einem Massensport, der auch von Frauen ausgeübt wurde – wettsportmäßig und zum Vergnügen.

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