Website Suche (Nach dem Absenden werden Sie zur Suchergebnisseite weitergeleitet.)

Beiträge zum Thema Freizeitvergnügen

Hauptinhalt

Robert Kotas: Forum Kino, 1949-1950, Fassade, Nachtaufnahme (Ausschnitt), Foto: Lucca Chmel, 1950, Bildarchiv Austria/ÖNB

Robert Kotas: Forum Kino, 1949-1950, Fassade, Nachtaufnahme (Ausschnitt), Foto: Lucca Chmel, 1950, Bildarchiv Austria/ÖNB

Robert Kotas und die Wiener Kinos der Nachkriegszeit

Architektur für die Nacht

Nach 1945 erlebten Kinos in Wien einen wahren Bauboom, viele davon stammen von einem Architekten: Robert Kotas (1904-1973). Mit rund 40 Kino-Neu- und Umbauten, vorwiegend in Wien, prägte er die Kinolandschaft der Nachkriegszeit. Er verstand Kino als Erlebnisraum, bei dem neben dem Kinosaal auch alle öffentlich zugänglichen Nebenräume einem modernen Konzept im Sinne des Gesamtkunstwerks folgten.

Mehr zu: Robert Kotas und die Wiener Kinos der Nachkriegszeit
Christoph Scharff: Fotoserie Donauinsel (Ausschnitt), 1983, Wien Museum

Christoph Scharff: Fotoserie Donauinsel (Ausschnitt), 1983, Wien Museum

Impressionen von der Großbaustelle Donauinsel

Landschaft im Umbruch

Neun Monate lang streifte der Wiener Fotograf Christoph Scharff im Jahr 1983 durch das Areal des Überschwemmungsgebiets, das damals gerade zur Donauinsel und zur Neuen Donau umgebaut wurde. Seine Dokumentation einer neu entstehenden Landschaft ist nun als Schenkung ins Wien Museum gekommen.

Mehr zu: Impressionen von der Großbaustelle Donauinsel
Der rekonstruierte Donauturm auf dem Donauinselmodell, Foto: Christine Koblitz, Wien Museum

Der rekonstruierte Donauturm auf dem Donauinselmodell, Foto: Christine Koblitz, Wien Museum

Das Donauinselmodell und seine Restaurierung

Der Lido von Wien

Die Donauinsel war nicht sofort beliebt bei den Wiener:innen. Dazu brauchte es Überzeugungsarbeit seitens der Stadtregierung. Ein elf Meter langes Insel-Modell war eine der Werbemaßnahmen. Für die aktuelle Ausstellung im Wien Museum wurde es aus dem Depot geholt und restauriert!

Mehr zu: Das Donauinselmodell und seine Restaurierung
Karikatur aus „Neues Österreich“ (Ausschnitt), 3. August 1945, ANNO/ÖNB

Karikatur aus „Neues Österreich“ (Ausschnitt), 3. August 1945, ANNO/ÖNB

Spiral Bike meets Schlurfs und Schlurfinnen

Beswingt am Fahrrad

Spiral Bike nennt sich ein Kunstprojekt mit Radtouren quer durch die Stadt. Für das neue Programm hat sich das Team rund um Conny Zenk von der Jugendkultur der Schlurfs und Schlurfinnen inspirieren lassen, die sich in der NS-Zeit widerständig verhielten und deshalb verfolgt wurden.

Mehr zu: Spiral Bike meets Schlurfs und Schlurfinnen
Trude Lukacsek: Niederösterreich 1994

Trude Lukacsek: Niederösterreich 1994

Trude Lukacsek über vier verschwundene Wiener Freibäder

Noch vor Badeschluss

Freibäder gibt es viele in Wien, doch so manches musste schließen – für immer. Ein persönlicher Rückblick auf vier einzigartige Sommerorte, mit besonderem Augenmerk aufs Mobiliar.

Mehr zu: Trude Lukacsek über vier verschwundene Wiener Freibäder
Plakatsujet für das Städtische Luft-, Sonnen- und Strandbad Kuchelau und das Städtische Luft- und Sonnenband Krapfenwaldl, ca. 1924, Wienbibliothek im Rathaus, Plakatsammlung P-65100

Plakatsujet für das Städtische Luft-, Sonnen- und Strandbad Kuchelau und das Städtische Luft- und Sonnenband Krapfenwaldl, ca. 1924, Wienbibliothek im Rathaus, Plakatsammlung P-65100

Vom Reinigungsbad zum Erlebnisbad

Baden in Wien

Das erste Freibad Wiens entsteht bereits in den 1780er Jahren, doch erst im 20. Jahrhundert entwickelt sich eine Bäder-Infrastruktur, die den Bedürfnissen der Bevölkerung in der Millionenmetropole gerecht wird und vom kleinen Tröpferlbad bis zur städtischen Freibad-Großanlage reicht. Ein Überblick anlässlich der Ausstellung „Auch für Nichtschwimmer“ im Waschsalon.

Mehr zu: Vom Reinigungsbad zum Erlebnisbad
Sonntagsausflug ins Überschwem­mungsgebiet, 1928, Privatfoto, Matthias Marschik

Sonntagsausflug ins Überschwem­mungsgebiet, 1928, Privatfoto, Matthias Marschik

Das Inundationsgebiet in Wien

Wilde Wiese

Eine 20 Kilometer lange Freifläche, die sich quer durch die Stadt zog, und auf der zwischen Familienausflug, Schwarzmarkt und politischen Treffen so ziemlich alles stattfand, was erlaubt und nicht erlaubt war: Das Inundationsgebiet war ab 1875 die Vorgängerin der Donauinsel.

Mehr zu: Das Inundationsgebiet in Wien
Bergsteigerin im Ennstal (Ausschnitt), um 1920, APA-Images / brandstaetter images / Öst. Volkshochschularchiv

Bergsteigerin im Ennstal (Ausschnitt), um 1920, APA-Images / brandstaetter images / Öst. Volkshochschularchiv

Frühe Wiener Bergsteigerinnen

Radikal schwindelfrei

Als Bergsteigen im 19. Jahrhundert populär wurde, erklommen auch etliche Frauen Gipfel – allerdings mit Gegenwind. Emmy Eisenberg, Mizzi Langer-Kauba und Rose von Rosthorn-Friedmann zählten zu den heimischen Pionierinnen.

Mehr zu: Frühe Wiener Bergsteigerinnen
Eingang in den Augarten (Obere Augartenstraße). Foto: Christian Hlavac

Eingang in den Augarten (Obere Augartenstraße). Foto: Christian Hlavac

250 Jahre Öffnung des Augartens

Des Kaisers PR-Coup

Am 1. Mai 1775 – also vor 250 Jahren – ließ Kaiser Joseph II. den Augarten offiziell für die Allgemeinheit öffnen. Dass das Grünareal zuvor nur Angehörigen des Kaiserhauses und des höchsten Adels zugänglich gewesen sei, entpuppt sich bei näherer Betrachtung allerdings als Legende.

Mehr zu: 250 Jahre Öffnung des Augartens
Alle Illustrationen von Larissa Cerny, aus: „Für Schnee einmal schütteln. Ein Winterbuch aus Wien“

Alle Illustrationen von Larissa Cerny, aus: „Für Schnee einmal schütteln. Ein Winterbuch aus Wien“

Kinderbuch zu Winter in Wien

Für Schnee einmal schütteln

Zur Ausstellung „Winter in Wien“ hat Kuratorin Lisa Noggler gemeinsam mit der Grafikerin Larissa Cerny ein Kinderbuch gemacht, das auch Erwachsene begeistert. Wie es inhaltlich konzipiert ist, warum die Illustrationen Raum für eigene Bilder zulassen und was man auf einen Blick erkennen kann, erzählen die beiden im Gespräch.

Mehr zu: Kinderbuch zu Winter in Wien