Website Suche (Nach dem Absenden werden Sie zur Suchergebnisseite weitergeleitet.)

Beiträge zum Thema Freizeitvergnügen

Hauptinhalt

Die Mandlbögen aus dem Verlag Trentsensky

Mandlbogen zum Stück „Der letzte Zwanziger“ von Josef Nikola, um 1850, Wien Museum

Die Mandlbögen aus dem Verlag Trentsensky

Bühnenzauber im Kleinformat

Kindern die Welt begreifbar machen: Das war das pädagogische Ziel der sog. Mandlbögen, die im Biedermeier eine Hochblüte erlebten. Die Figuren auf den kostengünstigen Papierbögen konnten dabei ausgeschnitten, bemalt, auf einen Karton geklebt und mit Hölzchen aufgestellt werden. Besonders beliebt waren sie als „Papiertheater“.

Mehr zu: Die Mandlbögen aus dem Verlag Trentsensky
Historische Schlaglichter auf das Wiener Radwegenetz

Ausschnitt aus dem Radfahrplan von 1897, Wienbibliothek im Rathaus

Historische Schlaglichter auf das Wiener Radwegenetz

„Separierte Bankette“

Je mehr Radwege vorhanden sind, desto mehr Menschen fahren mit dem Rad. Der Kampf um entsprechende Verkehrsflächen prägte daher die Geschichte des Radfahrens in Wien von den Anfängen an. In historischen Zeitungen und Zeitschriften findet man dafür zahlreiche Quellen: Eine kurze Radtour vom späten 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

Mehr zu: Historische Schlaglichter auf das Wiener Radwegenetz
Der Kaisergarten im Prater

Detail aus einer „Situationskarte der stabilen Praterhütten“, 1854, Wien Museum. Nördlich der Hauptallee (unten) ist – sehr schematisch dargestellt – das Areal des Kaisergartens zu sehen.

Der Kaisergarten im Prater

„Im englischen Geschmacke“

Der Name der Kaiserwiese im Prater verweist auf deren Vorgeschichte: Hier war einst ein privater Garten der Familie Habsburg-Lothringen. Wie er genau ausgesehen hat, lässt sich aufgrund der eher spärlichen Quellen nur erahnen..

Mehr zu: Der Kaisergarten im Prater
Die erste Giraffe in Wien

Eduard Gurk: Bewegungsstudien Giraffen im Käfig, Aquarell, 1828, Wien Museum

Die erste Giraffe in Wien

Eine Stadt im giraffösen Delirium

Die Ankunft der ersten lebenden Giraffe in Wien löste im Sommer 1828 eine Modewelle aus: Kaffee wurde à la Giraffe serviert, „Schürauftorten“ gebacken, Stoffe im Giraffenlook gedruckt, Musikstücke komponiert. Das aus Ägypten stammende Tier war allerdings nach dem strapaziösen Transport bzw. Fußweg so geschwächt, dass es knapp ein Jahr später in Schönbrunn verstarb.

Mehr zu: Die erste Giraffe in Wien
Der Donaukanal in den 80ern

Matthias Cremer: Donaukanal-Fotostudien, um 1985, Wien Museum

Der Donaukanal in den 80ern

An der schönen kleinen Donau

Der Fotograf Matthias Cremer hat Mitte der 80er Jahre den Donaukanal dokumentiert: Einige der Fotos sind derzeit in unserer Ausstellung zur Straßenfotografie zu sehen. Cremer kennt den Donaukanal seit seiner Kindheit: Im Interview erzählt er über dessen Charme, Fußbälle im Wasser, den abgerissenen Fischmarkt und den verschwundenen Park am Franz-Josefs-Kai.

Mehr zu: Der Donaukanal in den 80ern
Mobile Dinge für das Camping

Mobile Dinge für das Camping

Zur Läuterung nervöser Städter

Als Freizeitaktivität kam Camping um 1900 auf, die Corona-Pandemie hat ihm zu neuem Aufschwung verholfen. Mobile Ausrüstungsgegenstände für diese Form des Tourismus finden sich auch in den Sammlungen des Wien Museums. Vor allem die Stadtbevölkerung war es nämlich, die sich nach dieser temporären Freiheit im Grünen sehnte.

Mehr zu: Mobile Dinge für das Camping
Anbandeln im Biedermeier

Alexander Franz Bensa der Ältere: Szenen aus dem Wiener Volksleben und Wiener Örtlichkeiten - Eingang in den Volksgarten, undatierter Kupferstich, Wien Museum

Anbandeln im Biedermeier

Auf den Spuren des „Volksgarten-Lion“

Orte der Begegnung, des Vergnügens und des Anbandelns gab es in der Biedermeierzeit viele. Die Basteien, das Paradeisgartel, der Volksgarten oder das Wasserglacis zählten zu den bevorzugten Flaniermeilen des Bürgertums. Als besonders schillernde Figur präsentierte sich in diesem Umfeld der sogenannte Volksgarten-Lion auf der Suche nach einem verheißungsvollen Stelldichein.

Mehr zu: Anbandeln im Biedermeier
Kurze Geschichte des Lainzer Tiergartens

Vorzeichnung für eine Schultafel: Wildschwein, um 1900, Wien Museum

Kurze Geschichte des Lainzer Tiergartens

Jagdgebiet mit Chinesischer Mauer

Die Hermesvilla ist unter den Standorten des Wien Museums einzigartig: Nicht zuletzt weil Kaiserin Elisabeths Schloss inmitten eines Naturschutzgebietes liegt, das erst nach 1918 öffentlich zugänglich gemacht wurde. In dem kaiserlichen Jagdgebiet wurden einst nicht-heimische Wildtiere ausgesetzt. Der Park der Hermesvilla sollte gar südlichen Flair verströmen.

Mehr zu: Kurze Geschichte des Lainzer Tiergartens
Zur Geschichte des Beserlparks

Karikatur im humoristisch-satirischen Arbeiterblatt vom 23. Juli 1912. Reproduktion: Christian Hlavac

Zur Geschichte des Beserlparks

„Eine einzige Blamasch“

Als Beserlparks werden in Wien kleine Parkflächen bezeichnet, die zu einem Grätzl gehören. Mehr als 100 Jahre zuvor war „Beserlpark“ hingegen eine ironische Bezeichnung für eine kleine Parkanlage mit kümmerlichem Baumbewuchs. Das hatte mit Wiens erstem öffentlichen Park zu tun: dem „Quai-Park“.

Mehr zu: Zur Geschichte des Beserlparks
Der Hermes-Schuhpalast

Innenansicht des Hermes-Schuhpalasts, Foto: Martin Gerlach jun., 1932, Wien Museum

Der Hermes-Schuhpalast

Erlebnisshopping anno 1932

Vor 90 Jahren eröffnete auf der Mariahilfer Straße ein Schuhgeschäft, das alles aufbot, was damals ein neuartiges Einkaufserlebnis versprach: Der Hermes-Schuhpalast, laut Eigendarstellung das größte und modernste Schuhhaus Österreichs.

Mehr zu: Der Hermes-Schuhpalast