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Beiträge zum Thema Freizeitvergnügen

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Anbandeln im Biedermeier

Alexander Franz Bensa der Ältere: Szenen aus dem Wiener Volksleben und Wiener Örtlichkeiten - Eingang in den Volksgarten, undatierter Kupferstich, Wien Museum

Anbandeln im Biedermeier

Auf den Spuren des „Volksgarten-Lion“

Orte der Begegnung, des Vergnügens und des Anbandelns gab es in der Biedermeierzeit viele. Die Basteien, das Paradeisgartel, der Volksgarten oder das Wasserglacis zählten zu den bevorzugten Flaniermeilen des Bürgertums. Als besonders schillernde Figur präsentierte sich in diesem Umfeld der sogenannte Volksgarten-Lion auf der Suche nach einem verheißungsvollen Stelldichein.

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Kurze Geschichte des Lainzer Tiergartens

Vorzeichnung für eine Schultafel: Wildschwein, um 1900, Wien Museum

Kurze Geschichte des Lainzer Tiergartens

Jagdgebiet mit Chinesischer Mauer

Die Hermesvilla ist unter den Standorten des Wien Museums einzigartig: Nicht zuletzt weil Kaiserin Elisabeths Schloss inmitten eines Naturschutzgebietes liegt, das erst nach 1918 öffentlich zugänglich gemacht wurde. In dem kaiserlichen Jagdgebiet wurden einst nicht-heimische Wildtiere ausgesetzt. Der Park der Hermesvilla sollte gar südlichen Flair verströmen.

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Zur Geschichte des Beserlparks

Karikatur im humoristisch-satirischen Arbeiterblatt vom 23. Juli 1912. Reproduktion: Christian Hlavac

Zur Geschichte des Beserlparks

„Eine einzige Blamasch“

Als Beserlparks werden in Wien kleine Parkflächen bezeichnet, die zu einem Grätzl gehören. Mehr als 100 Jahre zuvor war „Beserlpark“ hingegen eine ironische Bezeichnung für eine kleine Parkanlage mit kümmerlichem Baumbewuchs. Das hatte mit Wiens erstem öffentlichen Park zu tun: dem „Quai-Park“.

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Der Hermes-Schuhpalast

Innenansicht des Hermes-Schuhpalasts, Foto: Martin Gerlach jun., 1932, Wien Museum

Der Hermes-Schuhpalast

Erlebnisshopping anno 1932

Vor 90 Jahren eröffnete auf der Mariahilfer Straße ein Schuhgeschäft, das alles aufbot, was damals ein neuartiges Einkaufserlebnis versprach: Der Hermes-Schuhpalast, laut Eigendarstellung das größte und modernste Schuhhaus Österreichs.

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Kegeln in Wien

„Die Kegelgesellschaft vom 30. 8. 1911 sendet Grüße an seinen Kegelscheiber“, den Fabriks-Direktor H. Alscher in Triesch bei Iglau, Ansichtskarte, gestempelt Klosterneuburg, 6.9.1911. Archiv A. Göttche

Kegeln in Wien

„Alle Neune!“ vom Wirtshaus bis zum Villengarten

Im 19. Jahrhundert war das Kegelspiel ein weitverbreitetes Freizeitvergnügen. Nicht nur in Wiener Gast- und Kaffeehäusern, Vergnügungsetablissements und Hotels konnten Kegelianer alle Neune schieben. Auch in vielen Privatgärten wurde der Leidenschaft fürs Kegelspiel ausgiebig gefrönt.

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Wiens erste Blumenhandlungen

Rosalia Amon: Mädchen am Fenster (Ausschnitt), Öl auf Leinwand, 1849, Wien Museum

Wiens erste Blumenhandlungen

Für Zimmer- und Fenstergärten

Wer heute einen Strauß Rosen oder einen Topf mit blühenden Blumen kaufen will, braucht im Normalfall nicht weit zu gehen. Doch wie war das vor 200 Jahren? Wo erstand man in der ummauerten Stadt Pflanzen für die eigenen vier Wände oder das Fensterbrett?

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Semmering-Buch von Wolfgang Kos

Rückseite des 20-Schilling-Scheins (eingeführt 1967) mit dem berühmten Viadukt der Semmeringbahn über die „Kalte Rinne“, Design: Roman Hellmann, Wien Museum

Semmering-Buch von Wolfgang Kos

Steil bergauf und schnell bergab

Wolfgang Kos, ehemaliger Direktor des Wien Museums, hat ein umfassendes Buch über den Semmering vorgelegt. Darin beschreibt er nicht nur den wichtigsten Naherholungsort von Wien um 1900, sondern auch das „Making-of“ einer exemplarischen Tourismusdestination – inklusive Antennen in die Zukunft.

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Bademode für Damen – Teil 2

Robert Haas: Badende im Garten des Hotel de l`Europe in Salzburg, 1936/37, Wien Museum

Bademode für Damen – Teil 2

Vom Bikini zum Swimbody

Weniger ist mehr: Die Bademode sorgte immer wieder für gehörige Provokationen. Neben Schnitt und Mustern spielen neue Materialien bis heute eine große Rolle.

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Bademode für Damen – Teil 1

Damenbadeanzug, um 1900, Ärmeln: Leinen, Baumwoll-Litzenband, Beinknöpfe, Hafterln, Wien Museum

Bademode für Damen – Teil 1

Vom Hals bis zu den Knöcheln

Weibliche Bademode unterlag lange Zeit streng moralischen Kriterien: Man ging mit Bluse und langem Beinkleid ins Wasser, was freilich nicht sehr praktisch war. Erst in den 1920er Jahren setzte sich funktionelle Kleidung durch.

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Weinkeller in Wien

Keller in Wien, Foto: Thomas Keplinger

Weinkeller in Wien

Toll und voll

Siebenbürgerkeller, Wächterkeller, Fellnerkeller – was heute kaum Assoziationen hervorruft, waren einst florierende Refugien von weintrinkenden Sesselträgern, Knödelessern, Prostituierten, Advokaten und Strizzis. Ein historischer Blick in die Tiefen der Stadt.

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