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Joseph II. und die Erste Wiener Medizinische Schule

Das Allgemeine Krankenhaus. Kolorierter Kupferstich von Joseph und Peter Schaffer, Wien 1784.
Signatur: MUW-DG-000105-0006, Josephinum – Ethik, Sammlungen und Geschichte der Medizin, MedUni Wien

Joseph II. und die Erste Wiener Medizinische Schule

„Vollständige medicinische Polizey“

In die Zeit Joseph II. fällt ein entscheidender Entwicklungsschub der staatlichen Gesundheitsversorgung. Die Planung des Allgemeinen Krankenhauses entsprach absolutistischen Ansprüchen und stellte zugleich die Weichen für die Verbindung von Klinikbetrieb und medizinischer Forschung.

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Hygiene mit Otto Wagner

Otto Wagner: Badezimmer in der Wohnung des Architekten, 6., Köstlergasse 3, 1898, in: Ver Sacrum 3 (1900), Heft 19, Sammlung Wien Museum

Hygiene mit Otto Wagner

Zur Reinlichkeit der modernen Architektur

Hygiene mit all ihren Aspekten spielte im Schaffen Otto Wagners eine zentrale Rolle. Neben „größtmöglicher Bequemlichkeit“ galt ihm „größtmögliche Reinlichkeit“ als Maxime moderner Architektur.

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Robert Haas` Flucht 1938

Robert Haas: Praterszene, aus der Serie: Böhmischer Prater, Laaer Berg, Wien 7.6.1938, © Wien Museum/Sammlung Robert Haas

Robert Haas` Flucht 1938

„Nicht die Nerven verlieren! Sie kommen noch heraus!“

Der jüdische Fotograf Robert Haas dachte bereits im April 1938 an Flucht aus Österreich. Doch erst Ende September 1939 sollte es ihm gelingen, sich über England in die USA zu retten. Heftige Briefwechsel, Vorladungen von der Gestapo und unzählige weitere bange Momente.

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Ceija Stojka

Ceija Stojka: „Wo sind unsere Rom? Laaerberg 1938“, Öl auf Karton, 1995, Sammlung Wien Museum

Ceija Stojka

Wo sind unsere Rom?

Im Jahr 2014 kaufte das Wien Museum im Zuge der Vorbereitungen zur Ausstellung „Romane Thana. Orte der Roma und Sinti“ 18 Ölgemälde und 5 Tuschzeichnungen der Künstlerin Ceija Stojka (1933 – 2013) an. Seither besitzt das Museum den größten Bestand von Werken Stojkas in musealen Einrichtungen weltweit.

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20. Todestag Margarete Schütte-Lihotzky

Franz Pfemfert: Porträt Margarete Schütte-Lihotzky, 1935; Universität für angewandte Kunst Wien, Kunstsammlung und Archiv, Nachlass Margarete Schütte-Lihotzky/Luzie Lahtinen-Stransky, Inv. Nr. F/136

20. Todestag Margarete Schütte-Lihotzky

„Es gab genug für mich zu tun“

Mit einem „Abend für Margarete Schütte-Lihotzky“ erinnert das Wien Museum an Österreichs berühmteste Architektin, zwanzig Jahre nach ihrem Tod im Alter von 102 Jahren. Wie war ihr Verhältnis zum Roten Wien, ihr Selbstverständnis als Frau und Architektin? Ein Gespräch mit den Schütte-Lihotzky-Expertinnen Bernadette Reinhold und Christine Zwingl.

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Margarete Schütte-Lihotzkys Spülküche

Modell der Spülküche, nach dem Entwurf von Schütte-Lihotzky (1923), Ausführung: Nikolaus Fuchs (2019), zu sehen in der Ausstellung „Das Rote Wien. Ideen, Debatten, Praxis“, Foto: Klaus Pichler

Margarete Schütte-Lihotzkys Spülküche

Vision in Beton

Margarete Schütte-Lihotzky entwarf als junge Architektin eine Spülküche für ein Siedlerhaus - einige Jahre vor ihrer berühmten „Frankfurter Küche“. Die Rekonstruktion des Entwurfs für die Ausstellung „Das Rote Wien. 1919-1934“ warf nicht nur knifflige Fragen auf, sondern öffnete neue Perspektiven auf das Werk der Pionierin.

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Auf den Spuren von Richard Neutra

Richard Neutra: Oyler House, Lone Pine, 1959, Foto © David Schreyer

Auf den Spuren von Richard Neutra

Expedition in Kalifornien

Ab 13. Februar 2020 zeigt das Wien Museum MUSA die Ausstellung „Richard Neutra. Wohnhäuser für Kalifornien“. Passend dazu ist soeben eine Publikation erschienen, die den Fokus auch auf Neutras Zeitgenossen richtet. Grundlage dafür war eine intensive Forschungsreise, die Wien Museum-Kurator Andreas Nierhaus und der Fotograf David Schreyer unternommen haben. Ein Gespräch.

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Otto Wagner-Ausstellung in Paris

Cité de l’architecture et du patrimoine im Palais de Chaillot, Paris

Otto Wagner-Ausstellung in Paris

Weltstadtarchitekt aus Wien

Die erfolgreiche Otto Wagner-Ausstellung wird ab dieser Woche in der Pariser Cité de l'architecture et du patrimoine gezeigt. Der österreichische Architekt wird dem französischen Publikum vor allem auch als Städteplaner und internationaler Wegbereiter der Moderne vorgestellt. Ein Interview mit den beiden Wiener Kuratoren.

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175. Geburtstag von Karl Lueger

Der Prater- oder Blumencorso war eine jährlich im Mai veranstaltete Auffahrt geschmückter Pferdewagen entlang der Prater Hauptallee. Maler Wilhelm Gause zeigt Lueger gemeinsam mit seiner Schwester in einem der Wagen. Zahlreiche Blicke sind ihm zugewandt, ein Mädchen im Vordergrund überreicht ihm einen Blumenstrauß, Sammlung Wien Museum

175. Geburtstag von Karl Lueger

Wortgewalt und Bildermacht

Dreizehn Jahre lang leitete Bürgermeister Karl Lueger die Geschicke Wiens. Der antisemitische Populist setzte in dieser Zeit nicht nur kommunale Großprojekte um, sondern war vor allem auch ein Propagandist in eigener Sache.

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Das Erinnerungsbuch des Richard Grünfeld

Erinnerungsbuch des Richard Grünfeld, © Wien Museum

Das Erinnerungsbuch des Richard Grünfeld

Verzettelte Spuren einer Biografie

Schülerkarten für das Städtische Donaubad, Stehplatzkarten für das Burgtheater, Sitzungskarten für die Galerie des Reichsrats – diese und unzählige weitere Dokumente finden sich eingeklebt in einem rund 200 Seiten dicken Buch, das der Wiener Mediziner Richard Grünfeld (1875 – 1914) um 1900 angelegt hat.

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