Menschen
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Das Porrhaus und sein Nachbargebäude in der Operngasse (Ausschnitt), 1931, Foto: Österreichische Lichtbildstelle/ÖNB
Der Architekt und Designer Egon Riss
Small, Medium, Large, X-Large
Egon Riss prägte mit seinen Bauten das Rote Wien, designte im Londoner Exil ein ikonisches Bücherregal und entwarf dann ganze Gebäudekomplexe für die schottische Kohleindustrie. Anlässlich seines 125. Geburtstags wird sein Werk erstmals in seiner Gesamtheit gewürdigt – mit einer Londoner Ausstellung samt Begleitpublikation.

Plakate in der besetzten Arena, August 1976, Foto: Heinz Riedler, Wien Museum, Inv.-Nr. 301366/280
Coming Out: Die erste emanzipatorische Schwulengruppe Wiens
„Schwul ist schön“
Zwischen Strafrechtsreform, alternativem Milieu und inneren Konflikten bewegte sich die 1976 gegründete Wiener Schwulengruppe Coming Out. Wie dieser Aufbruch möglich wurde – und an welchen inneren Zerwürfnissen er letztlich scheiterte.

Karl Heinz Koller: Ohne Titel, ca. 1980, Farbfotografie © Steven Koller und Bildrecht, Wien 2026
Fotograf, Filmemacher und Lyriker Karl Heinz Koller
Records of a Hidden Reality
Mit technischer Brillanz und Forschergeist hat Karl Heinz Koller (1943–1995) ein fotografisches Werk geschaffen, das mit analogen Möglichkeiten bis dahin kaum machbar Geglaubtes entstehen lässt. Eine Einordnung des in Vergessenheit geratenen Ausnahmekünstlers anlässlich seiner Personalie im musa.

Ansichtskarte Bildseite, 9,1 cm x 13,8 cm, Lichtdruck, Photographischer Kunstverlag Richard Karlmann, Wien. Privatbesitz
Eine Ansichtskarte mit kaiserlicher Überraschung
Elisabeths letzte Show
Auf den ersten Blick ist es eine unspektakuläre Ansichtskarte von einem „Kaisereinzug“ im August 1896. Auf den zweiten Blick entpuppt sie sich als überraschende Quelle zur Biografie der Kaiserin Elisabeth. Eine Spurensuche zwischen Repräsentation, Image, zeitgenössischer Berichterstattung und diplomatischer Mission.

Madrid 1936 (Detail), Privatarchiv Erich Hackl (Schenkung Ferdinand Hackl)
Der Floridsdorfer Spanienkämpfer Karl Sequens (1905-1945)
„Wenn wieder Frieden sein wird“
Muss man, während die Welt brennt, das Allgemeine, „die Sache“, über das Individuelle stellen? Eröffnungsrede anlässlich einer Ausstellung über den Spanienkämpfer Karl Sequens im Kulturankerzentrum Schlingermarkt.

Hakoah-Fußballspieler und Funktionäre auf der Treppe eines Gebäudes in New York, JMW, Inv. Nr. 15620
Die USA-Tournee des SC Hakoah 1926
„Scheiberlspiel am Hudson River“
Vor hundert Jahren wurde der Wiener Fußball in den USA zum Exportschlager. Bei seiner Tournee sorgte der SC Hakoah für Besucherrekorde, selbst US-Präsident Calvin Coolidge ließ sich das Soccer-Spektakel nicht entgehen. Doch auf den sportlichen Triumphzug folgten leere Kassen und Abgänge von vielen Leistungsträgern.

Das Rosa-Winkel-Kostüm im Archiv von Qwien, Qwien
Der Rosa Winkel auf der Regenbogenparade
Zeichen setzen
Bei der zweiten Regenbogenparade Wiens 1997 steckte ein Mann in einem riesigen Rosa-Winkel-Kostüm. Aktivist:innen machten damit auf die Verfolgung homosexueller Männer in der NS-Zeit aufmerksam. Um 180 Grad gedreht wurde das Dreieck zeitgleich zum Zeichen der Aids-Solidarität. Von den Anfängen der Vienna Pride und den vielen Leben eines Symbols.

Mario Kempes bei seiner Ankunft am Flughafen Wien Schwechat, links der Bezirksvorsteher von Döbling Adolf Tiller. Flughafen Wien Schwechat, 29. Jänner 1986, APA-Images / brandstaetter images / Votava
Mario Kempes – ein Weltmeister in der 2. Liga
„El Matador“
Ein Weltmeister aus Argentinien spielt beim First Vienna FC. Der Transfer von Mario Kempes 1986 war eine absolute Sensation und zog tausende Fußballfans ins Stadion auf der Hohen Warte. Eine Geschichte zwischen Stardom, Sponsoring und Sportverletzungen.

Jun Yang als Bub vor dem elterlichen Lokal „Tien Tsin“, um 1984, privat
Geschichte der China-Restaurants in Wien – Teil 3
Coming Home
Ein Bub posiert Anfang der 1980er Jahre vor dem elterlichen China-Restaurant für die Kamera. Etwa 20 Jahre später wird er eine neue Richtung für die Szene vorgeben: Künstler und Architekt Jun Yang erzählt von Identität, einem Wok in Flammen und wie er mit seinem Gastro-Konzept aus alten Klischees ausbrechen konnte.

Kollektives textiles Kunstwerkt in der Ausstellung Viena Latina, 2026, Wien Museum
Das partizipative Projekt Viena Latina
Wie schreibt man Mikrogeschichte?
Die Ausstellung Viena Latina bildet individuelle Erfahrungen von hunderten Menschen ab, die aus Lateinamerika und der Karibik nach Wien gekommen sind. Wie das gelingen kann, was Community Arbeit bedeutet und warum nicht alle mit dem Begriff „Latina“ einverstanden sind, erzählen Russel Altamirano und Berthold Molden.