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Karl Heinz Koller: Ohne Titel, ca. 1980, Farbfotografie © Steven Koller und Bildrecht, Wien 2026

Karl Heinz Koller: Ohne Titel, ca. 1980, Farbfotografie © Steven Koller und Bildrecht, Wien 2026

Fotograf, Filmemacher und Lyriker Karl Heinz Koller

Records of a Hidden Reality

Mit technischer Brillanz und Forschergeist hat Karl Heinz Koller (1943–1995) ein fotografisches Werk geschaffen, das mit analogen Möglichkeiten bis dahin kaum machbar Geglaubtes entstehen lässt. Eine Einordnung des in Vergessenheit geratenen Ausnahmekünstlers anlässlich seiner Personalie im musa.

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Ansichtskarte Bildseite, 9,1 cm x 13,8 cm, Lichtdruck, Photographischer Kunstverlag Richard Karlmann, Wien. Privatbesitz

Ansichtskarte Bildseite, 9,1 cm x 13,8 cm, Lichtdruck, Photographischer Kunstverlag Richard Karlmann, Wien. Privatbesitz

Eine Ansichtskarte mit kaiserlicher Überraschung

Elisabeths letzte Show

Auf den ersten Blick ist es eine unspektakuläre Ansichtskarte von einem „Kaisereinzug“ im August 1896. Auf den zweiten Blick entpuppt sie sich als überraschende Quelle zur Biografie der Kaiserin Elisabeth. Eine Spurensuche zwischen Repräsentation, Image, zeitgenössischer Berichterstattung und diplomatischer Mission.

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Madrid 1936 (Detail), Privatarchiv Erich Hackl (Schenkung Ferdinand Hackl)

Madrid 1936 (Detail), Privatarchiv Erich Hackl (Schenkung Ferdinand Hackl)

Der Floridsdorfer Spanienkämpfer Karl Sequens (1905-1945)

„Wenn wieder Frieden sein wird“

Muss man, während die Welt brennt, das Allgemeine, „die Sache“, über das Individuelle stellen? Eröffnungsrede anlässlich einer Ausstellung über den Spanienkämpfer Karl Sequens im Kulturankerzentrum Schlingermarkt.

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Hakoah-Fußballspieler und Funktionäre auf der Treppe eines Gebäudes in New York, JMW, Inv. Nr. 15620

Hakoah-Fußballspieler und Funktionäre auf der Treppe eines Gebäudes in New York, JMW, Inv. Nr. 15620

Die USA-Tournee des SC Hakoah 1926

„Scheiberlspiel am Hudson River“

Vor hundert Jahren wurde der Wiener Fußball in den USA zum Exportschlager. Bei seiner Tournee sorgte der SC Hakoah für Besucherrekorde, selbst US-Präsident Calvin Coolidge ließ sich das Soccer-Spektakel nicht entgehen. Doch auf den sportlichen Triumphzug folgten leere Kassen und Abgänge von vielen Leistungsträgern.

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Das Rosa-Winkel-Kostüm im Archiv von Qwien, Qwien

Das Rosa-Winkel-Kostüm im Archiv von Qwien, Qwien

Der Rosa Winkel auf der Regenbogenparade

Zeichen setzen

Bei der zweiten Regenbogenparade Wiens 1997 steckte ein Mann in einem riesigen Rosa-Winkel-Kostüm. Aktivist:innen machten damit auf die Verfolgung homosexueller Männer in der NS-Zeit aufmerksam. Um 180 Grad gedreht wurde das Dreieck zeitgleich zum Zeichen der Aids-Solidarität. Von den Anfängen der Vienna Pride und den vielen Leben eines Symbols.

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Mario Kempes bei seiner Ankunft am Flughafen Wien Schwechat, links der Bezirksvorsteher von Döbling Adolf Tiller. Flughafen Wien Schwechat, 29. Jänner 1986, APA-Images / brandstaetter images / Votava

Mario Kempes bei seiner Ankunft am Flughafen Wien Schwechat, links der Bezirksvorsteher von Döbling Adolf Tiller. Flughafen Wien Schwechat, 29. Jänner 1986, APA-Images / brandstaetter images / Votava

Mario Kempes – ein Weltmeister in der 2. Liga

„El Matador“

Ein Weltmeister aus Argentinien spielt beim First Vienna FC. Der Transfer von Mario Kempes 1986 war eine absolute Sensation und zog tausende Fußballfans ins Stadion auf der Hohen Warte. Eine Geschichte zwischen Stardom, Sponsoring und Sportverletzungen.

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Jun Yang als Bub vor dem elterlichen Lokal „Tien Tsin“, um 1984, privat

Jun Yang als Bub vor dem elterlichen Lokal „Tien Tsin“, um 1984, privat

Geschichte der China-Restaurants in Wien – Teil 3

Coming Home

Ein Bub posiert Anfang der 1980er Jahre vor dem elterlichen China-Restaurant für die Kamera. Etwa 20 Jahre später wird er eine neue Richtung für die Szene vorgeben: Künstler und Architekt Jun Yang erzählt von Identität, einem Wok in Flammen und wie er mit seinem Gastro-Konzept aus alten Klischees ausbrechen konnte.

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Kollektives textiles Kunstwerkt in der Ausstellung Viena Latina, 2026, Wien Museum

Kollektives textiles Kunstwerkt in der Ausstellung Viena Latina, 2026, Wien Museum

Das partizipative Projekt Viena Latina

Wie schreibt man Mikrogeschichte?

Die Ausstellung Viena Latina bildet individuelle Erfahrungen von hunderten Menschen ab, die aus Lateinamerika und der Karibik nach Wien gekommen sind. Wie das gelingen kann, was Community Arbeit bedeutet und warum nicht alle mit dem Begriff „Latina“ einverstanden sind, erzählen Russel Altamirano und Berthold Molden.

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Caroline Unger, nach einer Lithographie von Joseph Kriehuber, Wikimedia Commons

Caroline Unger, nach einer Lithographie von Joseph Kriehuber, Wikimedia Commons

Die Opernsängerin Caroline Unger

Primadonna di Vienna

Mit 17 Jahren debütierte Caroline Unger am Kärntnertortheater, mit 22 ging sie nach Italien und eroberte das Publikum mit ihrer Stimme und ihrem schauspielerischen Talent. Ihre größten Erfolge feierte sie gemeinsam mit Gaetano Donizetti. Zur Biografie einer Frau, die dank neuester Forschung wieder ins Rampenlicht geraten ist.

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Erwin Dominik Osen (?), Egon Schiele und Anton Peschka in Krumau, 1910, Foto: Wien Museum © Privatarchiv

Erwin Dominik Osen (?), Egon Schiele und Anton Peschka in Krumau, 1910, Foto:
Wien Museum © Privatarchiv

Aus den Nachlasskorrespondenzen der Familie Schiele-Peschka

Lebenslinien

Egon Schiele und Anton Peschka waren Freunde, Schwäger und beide Künstler. Einer wesentlich erfolgreicher als der andere. Der umfangreiche Nachlass der Familie Peschka ist Thema einer aktuellen Ausstellung im Wien Museum. Er dokumentiert nicht nur deren Kunstschaffen, sondern enthüllt auch bisher unbekannte Details der Familiengeschichte.

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