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Jeannie Ebner, 1978: Foto: Barbara Pflaum (Ausschnitt) / APA-Images / brandstaetter images

Jeannie Ebner, 1978: Foto: Barbara Pflaum (Ausschnitt) / APA-Images / brandstaetter images

Schriftstellerin Jeannie Ebner

Die Literaturnetzwerkerin

Ihre eigenen frühen Gedichte schrieb sie in einer Autowerkstatt, für ihre literarischen Kolleginnen und Kollegen kämpfte sie mit größtem Einsatz. Heute ist sie weitgehend vergessen. Nun werden ausgewählte Werke der Schriftstellerin Jeannie Ebner wieder aufgelegt.

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Gert Voss am Dach des Burgtheaters, 2006, Foto: Martin Vukovits

Gert Voss am Dach des Burgtheaters, 2006, Foto: Martin Vukovits

Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an Gert Voss

Ein König mit vielen Kronen

Als dämonischer Richard III. eroberte Gert Voss die Herzen des Wiener Theaterpublikums. Privat erwies er sich als leidenschaftlicher Koch, Gärtner, Stimmenimitator und Filmbesessener. Dieser Tage wäre der Burgschauspieler 85 geworden.

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Plättchen einer unvollständigen Musterkollektion der Wiener Porzellanmanufaktur, um 1800, aus der Sammlung Siegfried Fuchs. Das Objekt wurde 2002 als eines von über 200 Objekten an die Erb:innen von Fuchs restituiert und in der Folge vom Museum wieder angekauft. Foto: Birgit und Peter Kainz, Wien Museum

Plättchen einer unvollständigen Musterkollektion der Wiener Porzellanmanufaktur, um 1800, aus der Sammlung Siegfried Fuchs. Das Objekt wurde 2002 als eines von über 200 Objekten an die Erb:innen von Fuchs restituiert und in der Folge vom Museum wieder angekauft. Foto: Birgit und Peter Kainz, Wien Museum

Provenienzforscher Michael Wladika im Interview

„Man kann nie einen Schlussstrich ziehen“

Im Jahr 1999 begann Michael Wladika als Provenienzforscher im Historischen Museum der Stadt Wien (Wien Museum). Anlässlich seiner Pensionierung blickt er im Gespräch zurück auf die schwierigen Anfangsjahre der Provenienzforschung und erklärt, warum sie im Wien Museum statt der ursprünglich veranschlagten zwei Jahre auch nach 27 Jahren nicht abgeschlossen werden kann.

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Autogrammkarte Miss Electra, um 1970, Circus- und Clownmuseum Wien

Autogrammkarte Miss Electra, um 1970, Circus- und Clownmuseum Wien

Artistin Miss Electra

15 Minuten Hochspannung

Bei Miss Electra sprang der Funke im wahrsten Sinne des Wortes über, wenn sie ab den 70er Jahren in Varietés unter Starkstrom gesetzt wurde und zum Glühen brachte, was ihr in die Hand gegeben wurde. Gemeinsam mit ihrem Mann Teddy Horn, der die Kunststücke technisch konzipierte, brachte sie in ganz Europa das Publikum zum Staunen. „Wir haben nie Pause gemacht“, erinnert sich die Artistin im Ruhestand.

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Ludwig Hohl mit Katze, 1931, Schweizerischen Nationalbibliothek, Nachlass Ludwig Hohl, C-4-F-31

Ludwig Hohl mit Katze, 1931, Schweizerischen Nationalbibliothek, Nachlass Ludwig Hohl, C-4-F-31

Der Schweizer Schriftsteller Ludwig Hohl in Wien 1930

Irrfahrten zwischen Ring und Prater

Ludwig Hohl (1904-1980) war ein Außenseiter der Schweizer Literatur und wurde als Suhrkamp-Autor erst spät bekannt. Eine Lebenskrise führte ihn 1930 zu einem Freund nach Wien. Hier lernte er das Biertrinken, zog ruhelos durch die Stadt, erlebte die sozialen Spannungen der Zeit – und erwachte politisch.

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Ausschnitt aus einer Originalzeichnung von Nando von Arb zu Glauser „Damals in Wien“, © Litar / Nando von Arb 2026

Ausschnitt aus einer Originalzeichnung von Nando von Arb zu Glauser „Damals in Wien“, © Litar / Nando von Arb 2026

Friedrich Glauser-Nando von Arb-Ausstellung in der Zürcher Galerie Litar

„Hat der Bub wieder Angst?“

Mit der Wiener Kindheit des Schriftstellers Friedrich Glauser beschäftigte sich vor zwei Jahren ein Symposium im Wien Museum. Kooperationspartnerin war die Zürcher Stiftung Litar, die nun in einer Ausstellung das Thema Kindheitsängste ins Zentrum rückt – im Dialog mit dem Künstler Nando von Arb. Dazu gibt´s eine kompakte Publikation mit der Essenz der beiden Projekte.

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Kapperle Sammlung Gerri Geiger, Foto: Jürgen Glück

Kapperle Sammlung Gerri Geiger, Foto: Jürgen Glück

Die Kapperle-Sammlung von Gerri Geiger

„Schützt!“

25 Jahre lang verkaufte Gerri Geiger den Augustin auf den Straßen Wiens, bis er im Jänner diesen Jahres verstarb. Seine Stammroute führte ihn durch Lokale am Gürtel. Bekanntheit erlangte er nicht zuletzt durch seine auffälligen Kopfbedeckungen. Dass er eine Sammlung mit über 2.000 Kappen aufgebaut hatte, wussten allerdings die wenigsten. Ein neues Buch stellt nun Gerri und seine „Kapperle“ vor.

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Robert Kotas: Forum Kino, 1949-1950, Fassade, Nachtaufnahme (Ausschnitt), Foto: Lucca Chmel, 1950, Bildarchiv Austria/ÖNB

Robert Kotas: Forum Kino, 1949-1950, Fassade, Nachtaufnahme (Ausschnitt), Foto: Lucca Chmel, 1950, Bildarchiv Austria/ÖNB

Robert Kotas und die Wiener Kinos der Nachkriegszeit

Architektur für die Nacht

Nach 1945 erlebten Kinos in Wien einen wahren Bauboom, viele davon stammen von einem Architekten: Robert Kotas (1904-1973). Mit rund 40 Kino-Neu- und Umbauten, vorwiegend in Wien, prägte er die Kinolandschaft der Nachkriegszeit. Er verstand Kino als Erlebnisraum, bei dem neben dem Kinosaal auch alle öffentlich zugänglichen Nebenräume einem modernen Konzept im Sinne des Gesamtkunstwerks folgten.

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Wetti Schaffgotsche, Foto: Atelier Grill (Ausschnitt), Donaueschingen, 1926. © Michael Huey und Familienarchiv Witt-Dörring

Wetti Schaffgotsche, Foto: Atelier Grill (Ausschnitt), Donaueschingen, 1926. © Michael Huey und Familienarchiv Witt-Dörring

Michael Hueys Buch über den Grafen Felix „Wetti“ Schaffgotsche

„Ich fühle mich wie eine Primadonna“

In den USA wurde Felix „Wetti“ Schaffgotsche dafür bekannt, dass er als Scout das Sun Valley-Skigebiet „entdeckte“ und touristisch mitentwickelte. In der großangelegten biografischen Spurensuche des Künstlers Michael Huey erweist sich der Sprössling einer österreichischen Adelsfamilie als ambivalenter Lebe- und Geschäftsmann zwischen libertärem Individualismus und Begeisterung für die Nationalsozialisten.

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Anzeige aus: Der Bautechniker 1884, Seite 12, ANNO/ÖNB

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Unter Strom – Elektropionier Bela Egger – Teil 2

In lichten Höhen

Die industrielle Erfolgsgeschichte von Bela Egger nahm in den 1880er Jahren nochmals an Fahrt auf. Neben der elektrischen Beleuchtung unzähliger Bauten in der Monarchie standen die Entwicklung und Produktion von Elektromobilen sowie moderner Glühlampen im Fokus.

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