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Kulturstadträtin Gertrude Fröhlich-Sandner bei der Eröffnung der Wiener Festwochen am Rathausplatz, 24. Mai 1975, APA-Images / brandstaetter images / Votava

Kulturstadträtin Gertrude Fröhlich-Sandner bei der Eröffnung der Wiener Festwochen am Rathausplatz, 24. Mai 1975, APA-Images / brandstaetter images / Votava

Zum 100. Geburtstag von Gertrude Fröhlich-Sandner

„Der größte Fehler in der Demokratie ist: nichts zu tun.“

Die Arena-Besetzung 1976 war für die damalige Vizebürgermeisterin und Kulturstadträtin Gertrude Fröhlich-Sandner der Härtetest. Auch sonst waren die Jahre ihres politischen Wirkens eine bewegte Zeit mit dem Anspruch, Kultur und Bildung möglichst allen zugänglich zu machen.

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Der österreichische Journalist und Schriftsteller Raoul Auernheimer (Ausschnitt), 1921, APA-Images / brandstaetter images / Archiv Setzer-Tschiedel

Der österreichische Journalist und Schriftsteller Raoul Auernheimer (Ausschnitt), 1921,
APA-Images / brandstaetter images / Archiv Setzer-Tschiedel

Zum 150. Geburtstag des Schriftstellers Raoul Auernheimer

Wien und die leere Weite

Er war der erste Präsident des österreichischen PEN-Clubs, zählte zum Kreis der Literatengruppe Jung Wien, war mit Arthur Schnitzler befreundet und den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge. Nach seiner Flucht in die USA konnte Raoul Auernheimer nicht mehr an seine literarischen Erfolge anschließen, blieb innerlich aber seiner Heimatstadt Wien eng verbunden.

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Fotoserie aufgenommen von Josef Strof über das Shanghai Speisehaus, für die Zeitschrift „Radio Wien“, 1948, Wien Museum, Inv.-Nr. 194523

Fotoserie aufgenommen von Josef Strof über das Shanghai Speisehaus, für die Zeitschrift „Radio Wien“, 1948, Wien Museum, Inv.-Nr. 194523

Geschichte der China-Restaurants in Wien – Teil 1

Chinesisches Erdäpfelgulasch

Keine europäische Stadt kommt heute ohne China-Restaurants aus. Auch aus dem Wiener Stadtbild sind sie nicht wegzudenken. Doch seit wann gibt es sie eigentlich und was wissen wir über die Leute, die sie betrieben? Eine Spurensuche zwischen Geopolitik und Familiengeschichte, Erdäpfelgulasch und Seeschwalbennestern.

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Sonntagsausflug ins Überschwem­mungsgebiet, 1928, Privatfoto, Matthias Marschik

Sonntagsausflug ins Überschwem­mungsgebiet, 1928, Privatfoto, Matthias Marschik

Das Inundationsgebiet in Wien

Wilde Wiese

Eine 20 Kilometer lange Freifläche, die sich quer durch die Stadt zog, und auf der zwischen Familienausflug, Schwarzmarkt und politischen Treffen so ziemlich alles stattfand, was erlaubt und nicht erlaubt war: Das Inundationsgebiet war ab 1875 die Vorgängerin der Donauinsel.

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Marie Langer, um 1930

Marie Langer, um 1930

Aus den Erinnerungen von Marie Langer

Kommunistin statt Dame

In Lateinamerika wurde Marie Langer (1910 - 1987) eine der wichtigsten Psychoanalytikerinnen, davor kämpfte sie als Kommunistin im Spanischen Bürgerkrieg. Aufgewachsen ist Langer in einer großbürgerlichen Wiener Familie. In ihren Erinnerungen, die nun wieder publiziert wurden, erzählt sie von jungen Jahren in Umbruchszeiten – u. a. von überkommenen Rollenbildern und Moralvorstellungen. Ein Auszug.

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Solidarität auf dem Volksstimmefest im Prater, 1975, Foto: privat, Verein zur Förderung der österreichisch-chilenischen Erinnerungskultur

Solidarität auf dem Volksstimmefest im Prater, 1975, Foto: privat, Verein zur Förderung der österreichisch-chilenischen Erinnerungskultur

Flucht von Chile nach Wien

„Macondo-City“

Nach dem Militärputsch in Chile 1973 mussten zehntausende Menschen fliehen. Nicht wenige wählten Wien als Zufluchtsort. Im Interview erzählt Marcela Torres, wie der Sozialismus die beiden weit entfernten Orte verband und welche surrealen Assoziationen Simmering bei den Ankommenden weckte.

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Gartenansicht der Villa Beer, 1930, Foto: Julius Scherb

Gartenansicht der Villa Beer, 1930, Foto: Julius Scherb

Die Menschen der Villa Beer

„Es hat alles so gut ausgesehen …“

Ab dem 8. März 2026 ist die Villa Beer in Hietzing, ein Schlüsselwerk der zweiten Wiener Moderne, für das Publikum zugänglich. Dank der Sanierung und Öffnung durch die Villa Beer Foundation werden die Qualitäten der Architektur von Josef Frank und Oskar Wlach erfahrbar. Ein Einblick in die Lebenswelt und das Schicksal seiner jüdischen Bauherrschaft sowie weiterer Bewohnerinnen und Bewohner.

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Erwin Chargaff, 1987, Porträt von Lillian Birnbaum

Erwin Chargaff, 1987, Porträt von Lillian Birnbaum

Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an Erwin Chargaff

Der fröhliche Pessimist

Erwin Chargaff leistete entscheidende Vorarbeit zur Erforschung der DNA, blieb als Biologe aber zeitlebens zutiefst skeptisch gegenüber den Naturwissenschaften. Zumindest einmal im Jahr besuchte der 1935 emigrierte Nobelpreis-Kandidat seine Heimatstadt Wien. Dann eröffnete sich ein Zeit-Raum, erfüllt von Sprache.

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Der Ludo-Hartmann-Hof in der Albertgasse 13-17 im 8. Bezirk. Foto: Martin Gerlach jun., Wien Museum, Inv.-Nr. 57962/62

Der Ludo-Hartmann-Hof in der Albertgasse 13-17 im 8. Bezirk. Foto: Martin Gerlach jun., Wien Museum, Inv.-Nr. 57962/62

Margit und Erich Lessing

Gekündigt und verfolgt

Das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands hat die Geschichte der Wiener Gemeindebauten in den Jahren 1933/34 bis 1945 erforscht und dazu einen Sammelband herausgegeben, in dem auch Schicksale von verfolgten Bewohner:innen erzählt werden. Ein Beispiel: Der spätere Fotograf Erich Lessing und seine Mutter Margit.

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Bibliothek der Wiener Mechitaristen Kongregation, 2025, Foto: Klaus Pichler, Wien Museum

Bibliothek der Wiener Mechitaristen Kongregation, 2025, Foto: Klaus Pichler, Wien Museum

Eine kurze Geschichte der Armenier:innen in Wien

Vienna Hay

Siebzig Prozent der Armenier:innen leben außerhalb Armeniens, einige tausend davon in Wien. Die Gemeinschaft blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Ein knapper Abriss zeigt ihre Vielfalt und Verbindungen mit der Stadt.

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