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Beiträge zum Thema Erinnerung

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Gert Voss am Dach des Burgtheaters, 2006, Foto: Martin Vukovits

Gert Voss am Dach des Burgtheaters, 2006, Foto: Martin Vukovits

Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an Gert Voss

Ein König mit vielen Kronen

Als dämonischer Richard III. eroberte Gert Voss die Herzen des Wiener Theaterpublikums. Privat erwies er sich als leidenschaftlicher Koch, Gärtner, Stimmenimitator und Filmbesessener. Dieser Tage wäre der Burgschauspieler 85 geworden.

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Autogrammkarte Miss Electra, um 1970, Circus- und Clownmuseum Wien

Autogrammkarte Miss Electra, um 1970, Circus- und Clownmuseum Wien

Artistin Miss Electra

15 Minuten Hochspannung

Bei Miss Electra sprang der Funke im wahrsten Sinne des Wortes über, wenn sie ab den 70er Jahren in Varietés unter Starkstrom gesetzt wurde und zum Glühen brachte, was ihr in die Hand gegeben wurde. Gemeinsam mit ihrem Mann Teddy Horn, der die Kunststücke technisch konzipierte, brachte sie in ganz Europa das Publikum zum Staunen. „Wir haben nie Pause gemacht“, erinnert sich die Artistin im Ruhestand.

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Ausschnitt aus einer Originalzeichnung von Nando von Arb zu Glauser „Damals in Wien“, © Litar / Nando von Arb 2026

Ausschnitt aus einer Originalzeichnung von Nando von Arb zu Glauser „Damals in Wien“, © Litar / Nando von Arb 2026

Friedrich Glauser-Nando von Arb-Ausstellung in der Zürcher Galerie Litar

„Hat der Bub wieder Angst?“

Mit der Wiener Kindheit des Schriftstellers Friedrich Glauser beschäftigte sich vor zwei Jahren ein Symposium im Wien Museum. Kooperationspartnerin war die Zürcher Stiftung Litar, die nun in einer Ausstellung das Thema Kindheitsängste ins Zentrum rückt – im Dialog mit dem Künstler Nando von Arb. Dazu gibt´s eine kompakte Publikation mit der Essenz der beiden Projekte.

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Kapperle Sammlung Gerri Geiger, Foto: Jürgen Glück

Kapperle Sammlung Gerri Geiger, Foto: Jürgen Glück

Die Kapperle-Sammlung von Gerri Geiger

„Schützt!“

25 Jahre lang verkaufte Gerri Geiger den Augustin auf den Straßen Wiens, bis er im Jänner diesen Jahres verstarb. Seine Stammroute führte ihn durch Lokale am Gürtel. Bekanntheit erlangte er nicht zuletzt durch seine auffälligen Kopfbedeckungen. Dass er eine Sammlung mit über 2.000 Kappen aufgebaut hatte, wussten allerdings die wenigsten. Ein neues Buch stellt nun Gerri und seine „Kapperle“ vor.

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Christoph Scharff: Fotoserie Donauinsel (Ausschnitt), 1983, Wien Museum

Christoph Scharff: Fotoserie Donauinsel (Ausschnitt), 1983, Wien Museum

Impressionen von der Großbaustelle Donauinsel

Landschaft im Umbruch

Neun Monate lang streifte der Wiener Fotograf Christoph Scharff im Jahr 1983 durch das Areal des Überschwemmungsgebiets, das damals gerade zur Donauinsel und zur Neuen Donau umgebaut wurde. Seine Dokumentation einer neu entstehenden Landschaft ist nun als Schenkung ins Wien Museum gekommen.

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Die Villa auf der Hohen Warte 29, um 1910, Atelier Julius Weiner, Wien, Quelle: Wikimedia Commons

Die Villa auf der Hohen Warte 29, um 1910, Atelier Julius Weiner, Wien, Quelle: Wikimedia Commons

Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an die Hohe Warte

Paradise Lost

Hohe Warte 29: An dieser Adresse stand bis in die 70er Jahre eine repräsentative Villa, in der unzählige prominente Personen gewohnt haben. Vom Turmzimmer aus blickte man bis zur Donau, und der parkähnliche Garten bot sich zum Verstecken an…

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Trude Lukacsek: Niederösterreich 1994

Trude Lukacsek: Niederösterreich 1994

Trude Lukacsek über vier verschwundene Wiener Freibäder

Noch vor Badeschluss

Freibäder gibt es viele in Wien, doch so manches musste schließen – für immer. Ein persönlicher Rückblick auf vier einzigartige Sommerorte, mit besonderem Augenmerk aufs Mobiliar.

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Marie Langer, um 1930

Marie Langer, um 1930

Aus den Erinnerungen von Marie Langer

Kommunistin statt Dame

In Lateinamerika wurde Marie Langer (1910 - 1987) eine der wichtigsten Psychoanalytikerinnen, davor kämpfte sie als Kommunistin im Spanischen Bürgerkrieg. Aufgewachsen ist Langer in einer großbürgerlichen Wiener Familie. In ihren Erinnerungen, die nun wieder publiziert wurden, erzählt sie von jungen Jahren in Umbruchszeiten – u. a. von überkommenen Rollenbildern und Moralvorstellungen. Ein Auszug.

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Erwin Chargaff, 1987, Porträt von Lillian Birnbaum

Erwin Chargaff, 1987, Porträt von Lillian Birnbaum

Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an Erwin Chargaff

Der fröhliche Pessimist

Erwin Chargaff leistete entscheidende Vorarbeit zur Erforschung der DNA, blieb als Biologe aber zeitlebens zutiefst skeptisch gegenüber den Naturwissenschaften. Zumindest einmal im Jahr besuchte der 1935 emigrierte Nobelpreis-Kandidat seine Heimatstadt Wien. Dann eröffnete sich ein Zeit-Raum, erfüllt von Sprache.

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Wiener Kinder in Fairford, 1947, Foto: vermutlich Karla Zieger, Privatbesitz Familie Holmes

Wiener Kinder in Fairford, 1947, Foto: vermutlich Karla Zieger, Privatbesitz Familie Holmes

Erholungsaufenthalte für Wiener Kinder in England

Endlich satt

Es war ein Weg in die Fremde – aber gleichzeitig ein wahrer Luxus nach den entbehrungsreichen Kriegsjahren: Hundert Kinder aus Wien wurden im Sommer 1947 nach Großbritannien geschickt. Dort wurden sie nicht nur von Pflegefamilien mit Porridge und Co. aufgepäppelt, sondern es bildeten sich auch langanhaltende Verbindungen.

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