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Beiträge zum Thema Architektur

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Georg Schrom über Friedl Dicker und Franz Singer

Modesalon Kriser & Co., Gluckgasse 2 (1010 Wien), 1929, Bauhaus-Archiv Berlin, © Daniela Singer

Georg Schrom über Friedl Dicker und Franz Singer

„Sie waren der Gegenpol zur Wiener Architekturszene“

Unter dem Titel „Atelier Bauhaus, Wien“ widmet sich die aktuelle Ausstellung des Wien Museums dem Werk von Friedl Dicker und Franz Singer. Co-Kurator und Ausstellungsarchitekt Georg Schrom erklärt im Interview, wie die Arbeitsaufteilung zwischen Singer/Dicker war, welche Bedeutung das Atelier in Wien hatte und welche Rolle seine Tante Poldi bei der Bewahrung des Archivs spielte.

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Die Wiener „Spinnerin am Kreuz“

Balthasar Wigand, Ansicht der Stadt Wien mit der Spinnerin am Kreuz (Ausschnitt), Gouache, um 1824–1830, Wien Museum

Die Wiener „Spinnerin am Kreuz“

Vom Ende einer Blickachse

Eingerüstet und verhängt für eine notwendig gewordene Restaurierung, zog die Wiener „Spinnerin am Kreuz“ in den letzten Monaten wohl mehr Aufmerksamkeit auf sich, als dies normalerweise der Fall ist. Anlass genug, einen Blick auf das größte gotische Denkmal Wiens und die Möglichkeiten seiner Wahrnehmung im historischen Wandel zu werfen.

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150 Jahre Wiener Cottage Verein

Unter der Ägide des Wiener Cottage Vereins und seiner Baukanzlei entsteht das Cottage Viertel, Fotografie, Wien Museum

150 Jahre Wiener Cottage Verein

„Der Inbegriff aller Wohnungspoesie“

Das Cottage Viertel in Währing und Döbling zählt zu einem der geschichtsträchtigsten Villenviertel der Stadt. Initiiert wurde es durch den 1872 gegründeten Wiener Cottage Verein. Bald nach seiner Entstehung entwickelte sich das Cottage zu einer beliebten Wohnadresse. Besonderes Flair erhielt es durch die gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins sowie die seiner prominenten Bewohnerinnen und Bewohner.

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Wittgensteins Orte der Kindheit

Wittgenstein-Sommervilla, Ansichtskarte, um 1930, Bezirksmuseum Hernals

Wittgensteins Orte der Kindheit

Zwischen Sommervilla und Stadtpalais

Das Wittgenstein-Haus im 3. Bezirk ist berühmt: Der Philosoph hat es für seine Schwester Margaret bis ins kleinste Detail geplant. Aus dem Stadtbild verschwunden sind jedoch Ludwig Wittgensteins Geburtshaus in Neuwaldegg und das Stadtpalais der Familie in der Argentinierstraße.

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Der Architekt Franz Schuster

Siedlung „Am Wasserturm“ in Favoriten (Architekten: Franz Schuster und Franz Schacherl), ca. 1925, Wien Museum

Der Architekt Franz Schuster

Funktionalist im Wandel der Zeit

Franz Schuster nimmt in der österreichischen Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts einen höchst bedeutsamen Rang ein. Anders als seine Generationskolleg:innen Margarete Schütte -Lihotzky oder Clemens Holzmeister ist er heute jedoch kaum noch bekannt. Das hat nichts mit mangelnder Qualität seines Werks zu tun, sondern mit seiner Nähe zum NS-Regime.

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Baustellen-Update August 2022

Baustellen-Update August 2022

Von Riesenschritten und kleinen Hämmern

Es ist schon wieder was passiert: Nicht nur der Walfisch wurde ins neue Wien Museum gebracht, auch sonst ging viel weiter bei Wiens größter Kulturbaustelle. Wien Museum NEU-Projektleiter Heribert Fruhauf über den aktuellen Stand der Dinge, kalte Tage im Waldviertel und Fenster, die die Hitze abhalten.

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Otto Wagner Kirche am Steinhof

Kirche am Steinhof, Foto: Lisa Rastl/Wien Museum

Otto Wagner Kirche am Steinhof

Vom Glauben bei Licht

Otto Wagners Kirche am Steinhof war die erste moderne Kirche Europas und lockt als Gesamtkunstwerk der Moderne viele Besucher*innen an. Seit kurzem wird der Bau vom Wien Museum betreut.

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Die Küchen der Wiener Werkbundsiedlung

Wohnküche von Helmut von Wagner-Freynsheim, Foto: Julius Scherb, 1932, ÖNB-Bildarchiv / picturedesk.com

Die Küchen der Wiener Werkbundsiedlung

Kein Platz für Apfelstrudel

Vor 90 Jahren, am 4. Juni 1932, wurde in Wien-Lainz die Werkbundsiedlung feierlich eröffnet, eine Mustersiedlung aus 70 Häusern nach Entwürfen in- und ausländischer Architekt*innen. Das mediale Echo war groß und reichte von enthusiastischem Zuspruch bis zu vehementer Ablehnung. Kritik gab es auch an den Küchen, einem Raumtypus, der damals noch ganz dem weiblichen Geschlecht zugeordnet war.

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Großbaustellen der Nachkriegsmoderne

Wien Museum Karlsplatz Open Air: Stadt Luft Bild, Ausstellungsansicht, Foto: Klaus Pichler

Großbaustellen der Nachkriegsmoderne

Wimmelbilder von Wien

Wiener Großbaustellen von 1955 bis in die 1980er Jahre stehen im Fokus unserer neuen Bauzaun-Ausstellung. Gezeigt werden faszinierende historische Schrägluftaufnahmen, die bislang wenig beachtet wurden. Ein Gespräch mit den Kuratoren der Schau.

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Fallbeispiel Maximilianplatz

Karl Friedrich Gsur: Maximiliansplatz (mit Votivkirche), 1906, Wien Museum

Fallbeispiel Maximilianplatz

Leere und Fülle

Karl Friedrich Gsur hat 1906 in einem großformatigen Gemälde den Maximilianplatz (heute: Rooseveltplatz) vor der Votivkirche „inszeniert“. Doch wie sah die Realität aus? In Kombination mit zeitgenössischen Fotografien lässt sich anhand des Kunstwerkes die damalige – und nach wie vor aktuelle – Diskussion um menschenleere Großplätze augenscheinlich erläutern.

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