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Beiträge zum Thema Queere Geschichte

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Karikatur aus „Neues Österreich“ (Ausschnitt), 3. August 1945, ANNO/ÖNB

Karikatur aus „Neues Österreich“ (Ausschnitt), 3. August 1945, ANNO/ÖNB

Spiral Bike meets Schlurfs und Schlurfinnen

Beswingt am Fahrrad

Spiral Bike nennt sich ein Kunstprojekt mit Radtouren quer durch die Stadt. Für das neue Programm hat sich das Team rund um Conny Zenk von der Jugendkultur der Schlurfs und Schlurfinnen inspirieren lassen, die sich in der NS-Zeit widerständig verhielten und deshalb verfolgt wurden.

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Das Rosa-Winkel-Kostüm im Archiv von Qwien, Qwien

Das Rosa-Winkel-Kostüm im Archiv von Qwien, Qwien

Der Rosa Winkel auf der Regenbogenparade

Zeichen setzen

Bei der zweiten Regenbogenparade Wiens 1997 steckte ein Mann in einem riesigen Rosa-Winkel-Kostüm. Aktivist:innen machten damit auf die Verfolgung homosexueller Männer in der NS-Zeit aufmerksam. Um 180 Grad gedreht wurde das Dreieck zeitgleich zum Zeichen der Aids-Solidarität. Von den Anfängen der Vienna Pride und den vielen Leben eines Symbols.

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Aids-Memorial der Maria Grün Kirche, 2026, Foto: Redaktion, Wien Museum

Aids-Memorial der Maria Grün Kirche, 2026, Foto: Redaktion, Wien Museum

Der Aids Memorial Day in Wien

Namen gegen das Vergessen

Die Geschichte der Aids-Epidemie und der Kampf gegen die Krankheit sind von Leid und Verlust geprägt. Die schwule Community im Wien der 1980er und -90er Jahre setzte auf Aktivismus und bemühte sich, das Thema sichtbar zu machen – rechtlichen Hürden und gesellschaftlichen Vorurteilen zum Trotz.

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Nemo gewann 2024 in Malmö den Song Contest für die Schweiz, Foto: Peter Schneider/ APA-Images / Keystone

Nemo gewann 2024 in Malmö den Song Contest für die Schweiz, Foto: Peter Schneider/ APA-Images / Keystone

Der ESC als Spiegel queerer Geschichte

Mehr als die Ampelpärchen

Der Eurovision Song Contest gilt seit langem als Event, in dem Queerness nicht nur Platz hat, sondern auch zelebriert wird. Eine Ausstellung im QWIEN beleuchtet diesen Aspekt erstmals aus kulturhistorischer Perspektive.

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Foto: Susanna Hofer

Foto: Susanna Hofer

Die pessimistische Philosophin Helene von Druskowitz

Zauberreich

Sie lebte zwischen Wien, Zürich und Dresden. Ihre Biographie ist geprägt von philosophischen Studien, der Liebe zu Frauen und dem Ringen um ihre psychische Gesundheit: Eine Nachzeichnung von Helene von Druszkowitz' bewegtem Leben.

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Per Postkarte hat eine Wienerin 1915 diese Botschaft an ihre Geliebte geschickt. Das Zitat wurde nun von der Künstlerin Anja Melzer auf einen Kaprizpolster gestickt, der in der neuen Ausstellung von QWIEN zu sehen ist. Foto: Gregor Hofbauer, QWIEN

Per Postkarte hat eine Wienerin 1915 diese Botschaft an ihre Geliebte geschickt. Das Zitat wurde nun von der Künstlerin Anja Melzer auf einen Kaprizpolster gestickt, der in der neuen Ausstellung von QWIEN zu sehen ist. Foto: Gregor Hofbauer, QWIEN

QWIEN eröffnet neu

Lesbische Liebe am Kaprizpolster

Wer über queere Geschichte schreibt, begibt sich in eine Kampfzone. Nicht zuletzt aufgrund der schwierigen Quellenlage. Das weiß Andreas Brunner, wissenschaftlicher Leiter von QWIEN. Im Interview berichtet er, was sich nach dem Umzug und der Neueröffnung bei QWIEN verändert hat und welche „unglaublichen“ Objekte in der ersten Ausstellung zu sehen sind.

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T-Shirt mit Aufschrift von Goran Novaković, um 2000, Wien Museum, Foto: TimTom

T-Shirt mit Aufschrift von Goran Novaković, um 2000, Wien Museum, Foto: TimTom

Ausstellung „Mixed. Diverse Geschichten“

Wiener Mischung

Kaum eine Stadt hat Diversität so sehr in ihrer DNA wie Wien. Seit Jahrhunderten werden hier Kulturen, Sprachen, Geschlechter, Traditionen und Utopien verhandelt und gemischt. Die Ausstellung „Mixed“ zeigt diese Vielfalt aus überraschenden Perspektiven. 

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Ein Aufkleber auf vielen der Aktenmappen gibt an, dass der Fall, der darin behandelt wird, „ohne geschichtlichen Wert“ sei. Wiener Stadt- und Landesarchiv

Ein Aufkleber auf vielen der Aktenmappen gibt an, dass der Fall, der darin behandelt wird, „ohne geschichtlichen Wert“ sei. Wiener Stadt- und Landesarchiv

Queere Bezirksgeschichten

Verfolgt weil verliebt

„Als homosexuell verfolgt“: Ein Ausstellungsprojekt in zwei Bezirksmuseen erzählt von Wiener:innen, die während der NS-Zeit aufgrund ihrer Sexualität verfolgt wurden, und zeigt Orte, an denen sich eine queere Szene traf.

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Fotomontage eines bisher nicht realisierten Leerstandsanagramms, Natalie Deewan

Fotomontage eines bisher nicht realisierten Leerstandsanagramms, Natalie Deewan

Schriftkunst im öffentlichen Raum

FLEISCH WURST dringend gesucht

Plakate, Geschäftsschilder, Graffiti – die Künstlerin Natalie Deewan experimentiert seit Jahrzehnten mit Schrift im öffentlichen Raum. Mit unerwarteten Eingriffen lädt sie Fußgänger:innen ein, den Blick auf die unmittelbare Umgebung zu richten. Im Interview erklärt sie ihre Arbeitsweise und warum so manches Projekt bisher unvollendet bleiben musste. 

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Karl Maria Kertbeny, Stahlstich von A. Weger nach Wilhelm von Kaulbach (Ausschnitt), um 1859, Archiv Dino Heicker

Karl Maria Kertbeny, Stahlstich von A. Weger nach Wilhelm von Kaulbach (Ausschnitt), um 1859, Archiv Dino Heicker

Der Literat Karl Maria Kertbeny und die Erfindung des Begriffes „Homosexuell“

Fremdling in der Muttersprache

Eine Google-Suche nach „homosexuell“ bringt aktuell ungefähr 14.800.000 Ergebnisse, eine nach „heterosexuell“ immerhin 6.200.000 Treffer. Aber kaum jemand kennt den Namen oder die Biografie von Karl Maria Kertbeny, dem Erfinder dieser Begriffe, der vor 200 Jahren in Wien geboren wurde. Eine Spurensuche von Budapest bis Paris.

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