Beiträge zum Thema Musik
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Nemo gewann 2024 in Malmö den Song Contest für die Schweiz, Foto: Peter Schneider/ APA-Images / Keystone
Der ESC als Spiegel queerer Geschichte
Mehr als die Ampelpärchen
Der Eurovision Song Contest gilt seit langem als Event, in dem Queerness nicht nur Platz hat, sondern auch zelebriert wird. Eine Ausstellung im QWIEN beleuchtet diesen Aspekt erstmals aus kulturhistorischer Perspektive.

Punk Michael Tagunoff am Naschmarkt, 1981, Foto: Michael Snoj
Buch über Punk um 1980
Totgeglaubte leben länger
Als Punk vor fünfzig Jahren Wien erreichte, entstand eine kleine Szene, die mit provokantem Outfit, wilden Konzerten und viel Kreativität die Stadt aus ihrem Dämmerschlaf holte. Ein Auszug aus einer neuen Wien Museum-Publikation mit dem Titel Wien du tote Stadt.

Ensemblefoto (Ausschnitt) in der Josefstädter Straße 17, ca 1965, Fotoarchiv K & A. Theiner
Die Harnoncourts und die Gründerjahre des Concentus Musicus in der Josefstadt
„Wir als Veränderte bleiben“
Wie fängt man etwas an, das zu einer weltweiten Bewegung werden wird? Anlässlich des 10. Todestages von Nikolaus Harnoncourt am 5. März widmet das Bezirksmuseum Josefstadt den Gründerjahren des Concentus Musicus eine Ausstellung. Im Mittelpunkt stehen die Pionierzeit dieser „Entdeckergemeinschaft" von 1953 bis 1972 und die enge Verbindung des Ensembles zur Josefstadt.

Marian Anderson gibt Autogramme in Wien, 1930er Jahre, Marian Anderson Collection of Photographs (Volume 6, Page 28, Item 1), Kislak Center for Special Collections, Rare Books and Manuscripts, University of Pennsylvania Libraries
Marian Anderson im Wiener Konzerthaus
Erst Schubert, dann Spirituals
Eine Karriere als Schwarze Person zu machen war sowohl in den USA als auch in Europa kein Leichtes im frühen 20. Jahrhundert. Die klassische Sängerin Marian Anderson stellte sich gegen rassistische Vorurteile und erkämpfte sich Räume für ihre Kunst. Ihre Zeit auf Wiener Bühnen spielte dabei eine wesentliche Rolle.

Mickey Kaplan, DJ und Moderator beim Radio „Blue Danube Network“, Privatsammlung Dillmann
Blue Danube Network im besetzten Wien
„Wenn ich allein schon an die Musik denke…“
Wer seine Jugend im Wien der Besatzungszeit erlebte, musste mit vielen Entbehrungen zurechtkommen. Der Zeitzeuge Felix Dillmann erzählt im Interview, wie ein amerikanisches Soldatenradio damals zu seinem Lichtblick wurde: „Blue Danube Network“ befeuerte seine Leidenschaft für Jazz und eröffnete ihm eine neue Welt.

Anton von Maron: Marianna von Martinez, um 1773, Ölgemälde, Wien Museum, Inv.-Nr. 158809
Wiederbegegnung mit der Wiener Komponistin Marianna Martines
Zwischen Salon und Sonaten
Sie erfuhr im Wien des 18. Jahrhunderts eine erstklassige musikalische Bildung, musizierte schon als Kind mit den Mozarts und komponierte später beeindruckende Orchesterstücke. Dennoch war Marianna Martines lange vergessen. Im Interview erklärt die Musikwissenschaftlerin Melanie Unseld, warum ihre Wiederentdeckung das Zeug dazu hat, unser Bild der Wiener Klassik zu verändern.

Foto aus: Das neue Schweineschlachthaus im III. Bezirke in Wien. Wien, 1910
Zur Geschichte der Arena Wien
Von der Kuhweide zum Kulturverein
Dass die „Arena Wien“ einst Teil eines Schlachthofes war, ist bekannt. Doch wie kam es überhaupt dazu, dass in St. Marx ein Schlachthof gebaut wurde? Und wie kam es zur Besetzung 1976? Ein historischer Rückblick – vom Schlachthauszwang bis zum Denkmalschutz.

Arnold Schönberg: Selbstportrait (Ausschnitt), 1910, Catalogue raisonné 16, Wien Museum, Inv.-Nr. 77881
Arnold Schönberg als bildender Künstler
„Musizieren in Farben und Formen“
Im Malen und Zeichnen sei er ein „absoluter Amateur“, meinte Arnold Schönberg. Dennoch hatte diese Form des künstlerischen Ausdrucks eine zentrale Bedeutung im Leben des Komponisten. Die eigenen bildnerischen Werke schmückten nicht nur seine Wohn- und Arbeitsräume, sondern wurden auch öffentlich ausgestellt.

Olive Moorefield in „Pariser Leben” an der Volksoper, 1963, Foto: Anton Doliwa, Wien Museum
Opern- und Musicalstar Olive Moorefield
„Ich habe mich auf den Bühnen Wiens immer fantastisch gefühlt“
Sie kam vom Broadway ins Nachkriegswien und wurde hier mit „Kiss me Kate“ und „Porgy and Bess“ zum ersten Musical-Star. Im Interview erzählt die Sängerin Olive Moorefield, wie Marcel Prawy sie nach Wien lockte, warum ihr eigenes Shampoo damals Luxus war, mit welchen Vorbehalten sie zu kämpfen hatte – und weshalb sie letztlich dennoch geblieben ist.

Die Kauffmann-Orgel mit provisorisch gesicherten Prinzipalpfeifen, Foto: C. Stadler, Bwag
Die Riesenorgel im Stephansdom
12.000 Pfeifen, 130 Register: 1 Instrument
Die Riesenorgel von St. Stephan wurde beim Brand im April 1945 zerstört. In den 1950er Jahren erfolgte ein Wiederaufbau, infolgedessen das Instrument allerdings lange Zeit gering geschätzt wurde. Mit der neuerlichen Restaurierung und Einweihung im Jahr 2020 begann allerdings eine neue Ära.