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Beiträge zum Thema Essen und trinken

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Weinkeller in Wien

Keller in Wien, Foto: Thomas Keplinger

Weinkeller in Wien

Toll und voll

Siebenbürgerkeller, Wächterkeller, Fellnerkeller – was heute kaum Assoziationen hervorruft, waren einst florierende Refugien von weintrinkenden Sesselträgern, Knödelessern, Prostituierten, Advokaten und Strizzis. Ein historischer Blick in die Tiefen der Stadt.

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Routenplaner: Neulerchenfeld

August Stauda: Grundsteingasse 48, Fassadendetail, um 1904, Wien Museum

Routenplaner: Neulerchenfeld

Lokaltour in die Vergangenheit

„Das größte Wirtshaus des Heiligen Römischen Reiches“: So wurde Neulerchenfeld um 1800 vom Lokalhistoriker Franz de Paula Gaheis wegen seiner vielen Gaststätten bezeichnet. Aber auch Geschäfte und der Brunnenmarkt machen den gürtelnahen Teil des 16. Bezirks bis heute zu einem lebendigen Stadtviertel. Eine Tour auf den Spuren des Stadtfotografen August Stauda (1861-1928).

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100 Jahre WÖK

Transportauto der WÖK, Fotografie um 1926, Wien Museum

100 Jahre WÖK

Bei den Billigessern

Im April 1921 eröffnete das erste Restaurant der „Wiener Öffentlichen Küchenbetriebsgesellschaft“. Bis heute ist die WÖK im kollektiven Gedächtnis verankert – mit günstigen, auch fleischlosen Gerichten und schlichter Atmosphäre. Das Angebot richtete sich auch an eine Mittelschicht in finanziellen Nöten.

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Porridge, Müsli, Hafersuppe

Faltprospekt der Firma Knorr: Haferflockenherstellung, um 1960, Privatbesitz Susanne Breuss

Porridge, Müsli, Hafersuppe

Vom Hafer gestochen

Heute kommt kaum ein trendiges urbanes Frühstückslokal ohne Porridge aus. Noch vor wenigen Jahren hätte man mit einem warmen Haferbrei die meisten eher jagen können. Aber: Selbst Grundnahrungsmittel wie der Hafer unterliegen den Launen der Mode und ihr Image ist immer von den jeweiligen Zeitumständen abhängig.

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Eis in der zeitgenössischen Kunst

Jorg Hartig: Eisbecher mit Löffel, 1967, Acryl auf Leinwand, Wien Museum

Eis in der zeitgenössischen Kunst

Kühle Vergänglichkeit

Ob im Becher im Stanitzel: Eis steht in der zeitgenössischen Kunst für Genuss und Konsum, aber auch für die Melancholie des Augenblicks. Ein Geschmackserlebnis zum Ende der Eissaison - mit Kostproben aus unserer Sammlung.

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Internationale Anstrengungen zur Linderung der Not in Wien

CARE-Paket, 1946-1955, Wien Museum

Internationale Anstrengungen zur Linderung der Not in Wien

Care for Austria

Ab September 1945 übernahmen die Westalliierten ihre Besatzungszonen in Wien. Dies hatte wesentliche Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung, die unter der katastrophalen Lage litt. So wurden etwa Lebensmittelpakete aus US-Armeebeständen verteilt, ab 1946 kamen auch die CARE-Pakete hinzu. Beide finden sich in der Sammlung des Wien Museums wieder.

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Bierstil Wiener Lager

Die Schwechater Brauerei vor 1889, Abbildung aus: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild, Wien und Niederösterreich, 2. Abteilung: Niederösterreich, Wien 1888, S. 348

Bierstil Wiener Lager

Revolution in Klein-Schwechat

Um 1840 stellte Anton Dreher das heimische Brauwesen mit technologischen Innovationen und der Einführung des untergärigen Brauverfahrens auf den Kopf. Sein „Klein-Schwechater Lagerbier” war das erste helle Lagerbier in Europa - und findet bis heute Nachahmer.

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Geschichten vom Schanigarten

Grand Hotel Wien mit Gastgarten. Je vornehmer der Gastronomiebetrieb, desto aufwendiger war meist die Gestaltung des Schanigartens. Farbdruck nach Grafik, um 1930, Wien Museum

Geschichten vom Schanigarten

Ein bisserl Grün mit Bedienung

Nach wochenlangen Ausgangsbeschränkungen und geschlossenen Gastronomiebetrieben wegen der Corona-Pandemie freuen sich nun viele auf einen Besuch beim Wirten oder im Kaffeehaus. Besonders herbeigesehnt: die kleinen Freiluftoasen mitten in der Großstadt, die Schanigärten.

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Franz Ruhm – Koch und Medienstar

Wiener Küche, Nr. 79, 1937, Seite 11 (Ausschnitt), Susanne Breuss

Franz Ruhm – Koch und Medienstar

Besessen von der Wiener Küche

Das häusliche Kochen erlebte in den letzten Wochen ein beachtliches Revival: Weil der Corona-Virus auch die Gastronomie lahm gelegt hat und man deutlich mehr Zeit daheim verbringt, greifen nun viele wieder selbst zum Kochlöffel – oft mit sachkundiger Hilfe aus dem Internet. Ein Meister und Pionier in der Vermittlung von Kochkenntnissen via moderne Medien war der Küchenchef Franz Ruhm: Ab 1928 trat er als Österreichs erster Radiokoch auf, ab 1955 als erster Fernsehkoch.

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Geschichte des Osterhasen

Werbung für Brauns Eierfarben, um 1950/70 (Collage)

Geschichte des Osterhasen

Saisonarbeiter mit vielen Talenten

Pünktlich zur Osterzeit sind sie wieder da: Hasen mit allerlei ungewöhnlichen Fähigkeiten. Die einen gehen im eleganten Frack spazieren, die anderen tragen bequeme Arbeitskleidung. Sie bemalen Eier in bunten Farben und verstecken sie im Garten. Ihr Fell besteht aus Pappmaché oder Kunststoff, Blech oder Porzellan, Schokolade oder Germteig. Die Rede ist von den Osterhasen. Wir werfen hier einen Blick auf ihre Geschichte.

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