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Beiträge zum Thema Hygiene

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Historische Persönlichkeiten im Krankenbett – zweiter Teil

Egon Schiele mit seinem Gemälde „Winterbaum“, anonyme Fotografie, Wien Museum

Historische Persönlichkeiten im Krankenbett – zweiter Teil

Vor der Seuche sind alle gleich

Gegen die Pest waren auch Herrscher jahrhundertelang machlos, Kaiser Leopold I. trug jedoch versehentlich zu einer massiven Ansteckungswelle bei. Auch die Syphilis machte nicht vor Prominenten halt, genausowenig wie die Spanische Grippe, die Wien direkt nach dem ersten Weltkrieg hart traf und u.a. Egon Schiele dahinraffte.

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Historische Persönlichkeiten im Krankenbett

Silbermedaille anlässlich der Genesung von Kaiserin Maria Theresia von den Pocken, 1767, Wien Museum

Historische Persönlichkeiten im Krankenbett

Die Kaiserin ist genesen!

Ob Pocken, Malaria oder Tuberkulose: Die Geschichte kennt viele Fälle von prominenten Persönlichkeiten, die nicht von Krankheiten verschont blieben. Ein erster Überblick – von Mozart über Kaiserin Maria Theresia bis zu Thomas Bernhard.

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Krankheitserregende Ausdünstungen

Ab der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert erfolgte in mehreren Schritten die Verlagerung der im Bürgerspital untergebrachten Kranken in die weniger dicht bevölkerten Vorstädte. Dazu wurde zum einen das sogenannte Bäckenhäusel in der Währinger Straße gegenüber dem Pestlazarett genützt, an dessen Stelle sich seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts das Neue Chemische Institut der Universität Wien erhebt. Ausschnitt aus dem gesüdeten Vogelschauplan von Joseph Daniel Huber, Wiener Stadt- und Landesarchiv

Krankheitserregende Ausdünstungen

Gefahr liegt in der Luft

Bis ins 19. Jahrhundert dachte man, dass Krankheiten durch Ausdünstungen – sog. Miasmen – verursacht werden, die vom Boden, aber auch von Lebewesen ausgehen. Die Entdeckung der Bakterien und Viren brachte schließlich das Ende dieses auf die Antike zurückgehenden Erklärungsmodells, wie Krankheiten entstehen und übertragen werden.

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Die Cholera in Wien 1831/32

Ansicht vom Bau der „Cholera-Kanäle“ entlang des Wienflusses. Aquarell von Tobias Dyonis Raulino, 1831/32, Sammlung Wien Museum

Die Cholera in Wien 1831/32

Sauberes Wasser als Mangelware

1831/32 wurde Wien von einer Katastrophe erschüttert, die gleichzeitig die verheerenden Folgen des unzureichenden Wasserversorgungs- und Kanalisationssystems schmerzlich bewusstmachte: Im August dieses Jahres trat in der Stadt erstmals ein Fall von Cholera auf.

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Hygiene mit Otto Wagner

Otto Wagner: Badezimmer in der Wohnung des Architekten, 6., Köstlergasse 3, 1898, in: Ver Sacrum 3 (1900), Heft 19, Sammlung Wien Museum

Hygiene mit Otto Wagner

Zur Reinlichkeit der modernen Architektur

Hygiene mit all ihren Aspekten spielte im Schaffen Otto Wagners eine zentrale Rolle. Neben „größtmöglicher Bequemlichkeit“ galt ihm „größtmögliche Reinlichkeit“ als Maxime moderner Architektur.

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Alltagsritual Grüßen

Abbildung aus: Gottfried Andreas (Hg.): Gesellschaftlicher Wegweiser für alle Lebenslagen, Weidlingau-Wien, 1930 (Zeichnungen von Fritz Schönpflug)

Alltagsritual Grüßen

Küss die Hand, Bussi, Baba – Grüßen mit und ohne Corona

Social Distancing ist das Gebot der Stunde. Seit der Virus SARS-CoV-2, vulgo Corona, die Welt in Atem hält (oder ihr vielmehr den Atem nimmt), haben viele unserer bisherigen Selbstverständlichkeiten ihre Gültigkeit verloren. Das betrifft auch unsere gewohnten Begrüßungs- und Verabschiedungsrituale: Vom sozialen Kitt sind sie zu einer potentiellen Gefahr für die Gesellschaft geworden.

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Pest und Krisenmanagement im vormodernen Wien

Infektions-Ordnung vom 1. Oktober 1680, in: Codicis Austriaci, Wien 1704, S. 534-535.

Pest und Krisenmanagement im vormodernen Wien

„Der Traum der Ordnung“

Die behördlichen Maßnahmen und Beschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus sind einschneidend. Schon die Pest bot der Obrigkeit die Möglichkeit, weitreichende Machtbefugnisse über das Volk zu erlangen, wie Michel Foucault vor mittlerweile 45 Jahren in seinem Buch „Überwachen und Strafen“ darlegte. Ein Interview mit dem Kurator Werner Michael Schwarz.

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Geschichte des Taschentuchs

Taschentuch-Schaufenster des Warenhauses Herzmansky, um 1938/39, Sammlung Wien Museum

Geschichte des Taschentuchs

Ein gefährliches Ding: Das Taschentuch

Greifen Sie gerade zu einem Taschentuch? Besteht es aus Papier? Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie beide Fragen mit Ja beantworten, ist mitten in der Erkältungs- und Grippesaison hoch. Papiertaschentuch? Was sonst, werden Sie da möglicherweise entgegnen. Sind wir es doch gewohnt, dieses um wenig Geld erhältliche Wegwerfprodukt ganzjährig und nicht nur zum krankheitsbedingten Naseputzen vorrätig zu halten.

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