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Beiträge zum Thema Gesundheit

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Das Sanatorium Dr. Anton Loew

Postkarte zur Bewerbung des „Wiener Sanatorium Dr. Anton Loew“. Buch- und Kunstdruckerei Josef Gerstmayer, Wien, 1910–1925. Josephinum – Ethik, Sammlungen und Geschichte der Medizin, MedUni Wien

Das Sanatorium Dr. Anton Loew

Ein letztes Löffelchen Kaviar

Eine Gedenktafel, angebracht an einem Wohnhaus in der Mariannengasse 18-20 im neunten Wiener Gemeindebezirk, erinnert heute an den Sterbeort des Komponisten Gustav Mahler (1860-1911) und verweist auf die einstige Nutzung dieses Gebäudes, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts das größte und nobelste Privatsanatorium Wiens beherbergte: das Sanatorium Dr. Anton Loew.

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Porridge, Müsli, Hafersuppe

Faltprospekt der Firma Knorr: Haferflockenherstellung, um 1960, Privatbesitz Susanne Breuss

Porridge, Müsli, Hafersuppe

Vom Hafer gestochen

Heute kommt kaum ein trendiges urbanes Frühstückslokal ohne Porridge aus. Noch vor wenigen Jahren hätte man mit einem warmen Haferbrei die meisten eher jagen können. Aber: Selbst Grundnahrungsmittel wie der Hafer unterliegen den Launen der Mode und ihr Image ist immer von den jeweiligen Zeitumständen abhängig.

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Spitäler und Krankenhäuser im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Das Bürgerspital (Gebäudekomplex links) auf einer Rekonstruktion des Karlsplatzes um 1520, die für die Ausstellung „Am Puls der Stadt. 2000 Jahre Karlsplatz“ im Wien Museum 2008 erstellt wurde. Am rechten unteren Bildbereich ist der Friedhof des Bürgerspitals zu sehen. Visualisierung: 7reasons

Spitäler und Krankenhäuser im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Spital ist nicht gleich Krankenhaus

Heute werden bei uns die Begriffe Spital und Krankenhaus synonym gebraucht. Im 18. Jahrhundert wurde zwischen dem alten Begriff „Spital“ und der neu aufgekommenen Bezeichnung „Krankenhaus“ unterschieden. Auch vor der Gründung des „Allgemeinen Krankenhauses“ durch Joseph II. 1784 gab es in Wien schon mehrere Krankenhäuser.

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Hygiene beim Friseur

Frisiersalon Fritzi, 1985, Foto: Trude Lukacsek, Wien Museum

Hygiene beim Friseur

„Bacillen und Mikroben, und wie sie alle heißen“

Um 1900 ging in den Friseursalons die Bakterienangst um. Der „hygienisch-antiseptische Frisiersalon“ war die Antwort darauf. Manche Kunden nahmen zur Sicherheit sogar ihre eigenen Kämme und Bürsten mit. Außerdem wurden Haarewaschen – und Trocknen langsam gebräuchlich.

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Historische Persönlichkeiten im Krankenbett – zweiter Teil

Egon Schiele mit seinem Gemälde „Winterbaum“, anonyme Fotografie, Wien Museum

Historische Persönlichkeiten im Krankenbett – zweiter Teil

Vor der Seuche sind alle gleich

Gegen die Pest waren auch Herrscher jahrhundertelang machlos, Kaiser Leopold I. trug jedoch versehentlich zu einer massiven Ansteckungswelle bei. Auch die Syphilis machte nicht vor Prominenten halt, genausowenig wie die Spanische Grippe, die Wien direkt nach dem ersten Weltkrieg hart traf und u.a. Egon Schiele dahinraffte.

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Historische Persönlichkeiten im Krankenbett

Silbermedaille anlässlich der Genesung von Kaiserin Maria Theresia von den Pocken, 1767, Wien Museum

Historische Persönlichkeiten im Krankenbett

Die Kaiserin ist genesen!

Ob Pocken, Malaria oder Tuberkulose: Die Geschichte kennt viele Fälle von prominenten Persönlichkeiten, die nicht von Krankheiten verschont blieben. Ein erster Überblick – von Mozart über Kaiserin Maria Theresia bis zu Thomas Bernhard.

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Krankheitserregende Ausdünstungen

Ab der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert erfolgte in mehreren Schritten die Verlagerung der im Bürgerspital untergebrachten Kranken in die weniger dicht bevölkerten Vorstädte. Dazu wurde zum einen das sogenannte Bäckenhäusel in der Währinger Straße gegenüber dem Pestlazarett genützt, an dessen Stelle sich seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts das Neue Chemische Institut der Universität Wien erhebt. Ausschnitt aus dem gesüdeten Vogelschauplan von Joseph Daniel Huber, Wiener Stadt- und Landesarchiv

Krankheitserregende Ausdünstungen

Gefahr liegt in der Luft

Bis ins 19. Jahrhundert dachte man, dass Krankheiten durch Ausdünstungen – sog. Miasmen – verursacht werden, die vom Boden, aber auch von Lebewesen ausgehen. Die Entdeckung der Bakterien und Viren brachte schließlich das Ende dieses auf die Antike zurückgehenden Erklärungsmodells, wie Krankheiten entstehen und übertragen werden.

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Ignaz Philipp Semmelweis - Pionier der Krankenhaushygiene

Zentralkinderheim der Stadt Wien (Semmelweis-Frauenklinik) - Händereinigung der Pflegerin, Foto: Fritz Sauer, um 1926, Wien Museum

Ignaz Philipp Semmelweis - Pionier der Krankenhaushygiene

Händewaschen kann Leben retten

Wie entscheidend richtige Händehygiene zur Infektionsprävention beitragen kann, gehört zu den zentralen Erkenntnissen der Medizingeschichte des 19. Jahrhunderts. Die Grundlagen dafür wurden im Wiener Allgemeinen Krankenhaus gelegt und bleiben untrennbar mit dem Namen des ungarisch-österreichischen Arztes und Geburtshelfers Ignaz Philipp Semmelweis (1818 - 1865) verbunden.

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Placebos einst und heute

Homöopathische Taschenapotheke um 1820, Josephinum – Ethik, Sammlungen und Geschichte der Medizin, MedUni Wien

Placebos einst und heute

Heils-Versprechen

Schon um 1900 konnte Homöpathie im Zuge der „Lebensreformbewegung“ weite Teile der Bevölkerung für sich begeistern – und blieb zugleich wild umstritten. Die Idee, etwas möglicherweise Wirkungsloses zu schlucken, um geheilt zu werden, hat ihren Ursprung in Vorstellungen, die uns heute sehr fern zu liegen scheinen.

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Die Pest in Wien 1679

Lazarett mit Pestkranken, Kupferstich nach Lodovico Burnacini (1636-1707), der während der großen Pestepidemie in Wien lebte. Wien Museum

Die Pest in Wien 1679

Allen Warnungen zum Trotz

Zur Jahreswende 1678/79 traten in der Leopoldstadt einige Fälle von Beulenpest auf. Unter den vielen Pestepidemien, die Wien heimsuchten, sollte die des Jahres 1679 die verheerendste sein.

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