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Christine Dobretsberger, 12.1.2023

Zum 150. Geburtstag von Charlotte Glas und Yella Hertzka

Pionierinnen auf unterschiedlichen Wegen

Sie wurden beide vor 150 Jahren in Wien geboren und setzten sich zeit ihres Lebens für mehr Rechte und bessere Chancen für Frauen ein. Biografische Überschneidungen gab es dennoch keine zwischen Charlotte Glas und Yella Hertzka – zu unterschiedlich waren ihre Herkunft und die politische Sozialisation.

Yella Hertzka stammte aus gut bürgerlichem Hause, Charlotte Glas aus einer Arbeiterfamilie. So unterschiedlich die Herkunft der beiden Frauen, so verschieden waren die Herangehensweisen und die gesellschaftlichen Ziele der bürgerlichen Frauenbewegung einerseits und der Arbeiterinnenbewegung andererseits. Einiges davon spiegelt sich in den Biografien der beiden Pionierinnen. Charlotte Glas wurde am 17. Jänner 1873 als sechstes von sieben Kindern des Ehepaars Markus (gebürtig in Böhmen) und Rosalia Glas (gebürtig in Ungarn) geboren. Ihr Vater war Schneider und von den wenigen biografischen Eckdaten, die über Charlotte Glas bekannt sind, ist zumindest belegt, dass sie in den 1890er-Jahren Textilarbeiterin bei der Firma Süß & Pollak war. Mit 27 heiratete sie den Publizisten und späteren Diplomaten Otto Pohl.

Die Freiheit aufs Spiel setzen

Bereits in sehr jungen Jahren begann Glas sich für Sozialdemokratie, Feminismus und eine gerechte Gesellschaft zu engagieren. Öffentlich für diese Themen Stellung zu beziehen, hieß zur damaligen Zeit nicht zuletzt die eigene Freiheit aufs Spiel zu setzen. Als im Juni 1890 der Arbeiterinnen-Bildungsverein gegründet wurde, waren Frauen im öffentlichen Leben eine ganz neue Erscheinung und Zielscheibe für Häme, Spott und Kritik. Im Gedenkbuch „Der Weg zur Höhe. Zwanzig Jahre österreichische Arbeiterinnenbewegung“ schrieb Adelheid Popp, die Begründerin der proletarischen Frauenbewegung in Österreich: „Die Sozialdemokraten waren außerhalb der Gesetze gestellt. Selbst die ordentlichen Gerichte galten für sie nicht, sondern ein Ausnahmegerichtshof wurde für sie konstituiert. Richter mit steinernem Herzen sprachen die Urteile, und so schrecklich waren diese, dass man bald nur von Bluturteilen sprach. Hausdurchsuchungen bei Nacht, Verhaftungen, plötzliche Aushebungen der unbescholtenen Menschen konnten straflos geschehen. Das Abonnieren einer sozialdemokratischen Zeitung, das Singen von Liedern, die heute jede Drehorgel spielt, bedeutete schon eine Gefahr. Man konnte wegen des Singens dieser Lieder unter der Beschuldigung des Hochverrats auf Monate in Untersuchungshaft geschleppt werden. So war die Luft, als in Wien der Arbeiterinnen-Bildungsverein seine Tätigkeit begann.“

Charlotte Glas, vier Jahre jünger als Adelheid Popp, war von der ersten Stunde an eine hoch engagierte Mitstreiterin und Agitatorin der Arbeiterinnenbewegung. Die Sozialistinnen kämpften unter bittersten Arbeitsbedingungen mit „flammendem Herzen“, Zähigkeit und Begeisterung für eine gerechte Gesellschaft. Soweit irgendwie möglich, versuchten sie die Bildung nachzuholen, die ihnen vorenthalten wurde, u.a. in dem im Winter 1893 gegründeten Lese- und Diskutierklub Libertas, dessen Leitung Charlotte Glas einige Zeit innehatte. Bücher waren für Glas das Mittel zum Zweck, um Wissenslücken zu füllen und Argumenten einen fundierten Rückhalt zu verleihen. Die „Neue Freie Presse“ staunte angesichts ihrer „sichtlich über ihren Stand hinausgehenden Gewandtheit und Bildung“, und Glas sorgte als ein „redendes Frauenzimmer“ für Erstaunen und Irritation.

Figur in Schnitzlers „Der Weg ins Freie“

Innerhalb kürzester Zeit avancierte sie zu einer der gefragtesten Rednerinnen bei öffentlichen Kundgebungen und geriet dabei nicht selten in Konflikt mit dem Gesetz. Als sie 1893 nach einer Veranstaltung wegen Majestätsbeleidigung angeklagt und vor ein Wiener Gericht gestellt wurde, sah sich Glas mit der Tatsache konfrontiert, sich sowohl mit der repressiven Politik des habsburgischen Staates als auch mit den patriarchalen Praktiken der Gesellschaft und ihrer Partei auseinanderzusetzen. Ihre Dilemmata als Frau, Jüdin und Sozialistin wurden später in Arthur Schnitzlers Roman „Der Weg ins Freie“ in der Figur der Therese Golowski aufgegriffen. Der Kontakt zu Schnitzler gründete aus dem Umfeld des Café Griensteidl, einem beliebten Treffpunkt der Sozialdemokraten sowie der Wiener Literaturszene Jung-Wien. Hier verkehrten u.a. Karl Kraus und Felix Salten, mit Letzterem begann sie im Spätherbst 1893 eine konfliktreiche Liebesbeziehung, die 1896 endete, nachdem ein gemeinsames (verheimlichtes) Kind wenige Wochen nach der Geburt in Pflege starb.

Auch Haftstrafen blieben Glas nicht erspart. Weil sie am 1. Mai 1894 „ein Hoch auf die internationale revolutionäre Sozialdemokratie“ ausgerufen hatte, wurde sie vom Wiener Landesgericht zu 14 Tagen Arrest verurteilt. Im November desselben Jahres wurde sie unter Ausschluss der Öffentlichkeit wegen Beleidigung des Parlaments, der Polizei und anderer Institutionen zu einem Monat Gefängnis verurteilt.

In Vergessenheit geraten

Angesichts der Tatsache, dass Charlotte Glas zu den aktivsten Gründungsmitgliedern der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs zählte, ist es verwunderlich, dass ihr Wirken selbst innerhalb der sozialdemokratischen Frauenbewegung in Vergessenheit geraten ist und dies obgleich unzählige Artikel, die in der Arbeiterinnen-Zeitung (einer Beilage zur Arbeiter-Zeitung) zu politischen Themen publiziert wurden, aus ihrer Feder stammten. Historisch gesehen steht sie heute im übergroßen Schatten von Adelheid Popp, der weiblichen Galionsfigur der Sozialdemokratie. Die Gründe dafür bleiben im Dunkeln. War es ihre jüdische Herkunft oder ihre Unangepasstheit, weshalb sie es in der Partei nicht in höhere Positionen schaffte? Charlotte Glas trat 1897 aus der jüdischen Gemeinde Wiens aus, ein Jahr später war sie mit Anna Boschek Gründungsmitglied des Frauenreichskomitees der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs. Ziel dieses Forums war es, ein zentrales Organ für die Arbeiterinnenbewegung zu schaffen.

Dieser Schritt war schon überfällig, zumal sich die Sozialdemokratie mit einer autonomen Frauenbewegung konfrontiert sah, die bereits seit einiger Zeit aktiv war und sich im Jänner 1893 zum Allgemeinen Österreichischen Frauenverein (AÖFV) zusammenschloss. Die Initiatorinnen und Mitglieder dieses Vereins stammten überwiegend aus bürgerlichen und intellektuellen Kreisen und setzten sich für den Zugang zu weiterführenden Schulen und Hochschulen, für wirtschaftliche Unabhängigkeit und für das Wahlrecht für Frauen ein.

Die Arbeiterinnenbewegung hatte damit nicht zu unterschätzende Konkurrentinnen gewonnen und man hielt Distanz, wenn von bürgerlicher Emanzipation die Rede war, selbst wenn sich diese sozialistisch, aber eben nicht parteipolitisch-sozialistisch verstand. Eine Vielzahl an Artikeln in der Arbeiterinnen-Zeitung belegen diese Vorbehalte gegenüber bürgerlichen Frauenrechtlerinnen, bisweilen ist sogar von Dämchen die Rede, die Gleichstellung verlangen, ohne eine sozialistische Gesellschaft zu fordern. Als weitere Argumente wurden angeführt, dass bürgerliche Frauen nur für die Gleichstellung mit bürgerlichen Männern kämpften bzw. aus ihrer von bürgerlicher Seite zugedachten passiven Stellung als Frau ausbrechen wollten.

Yella Hertzka ist zweifellos eine der vergessenen Figuren der bürgerlichen Frauenbewegung, der diese Kritik galt. Hertzka wurde am 4. Februar 1873 als Tochter von Ferdinand und Agnes Fuchs in Wien geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung an einer höheren Gartenbauschule in Bad Godesberg im Rheinland. 1897 heiratete sie im Wiener Stadttempel den österreichischen Verleger Emil Hertzka, der von 1907 bis 1932 Direktor des Wiener Musikverlages Universal Edition war. Yella Hertzka nahm in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in der österreichischen wie auch in der internationalen Frauenbewegung führende Positionen ein. Sie unterhielt auffallend viele und breit gefächerte transnationale Beziehungen und würde heute als umtriebige Netzwerkerin bezeichnet werden.

Aufgrund ihres langjährigen Engagements in der bürgerlichen Frauenbewegung bezeichnete sie sich selbst als „Frauenrechtlerin“, war Mitbegründerin des Ersten Wiener Frauenklubs (1900-1902) sowie von 1903 bis 1933 Präsidentin und später Ehrenpräsidentin des Neuen Frauenklubs. Ihr Mitwirken auf der internationalen Bühne begann 1904 in Berlin mit der Teilnahme am Kongress des International Council of Women (ICW). In der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF) war sie Vorstandsmitglied und maßgeblich daran beteiligt, dass der dritte internationale Kongress der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF) 1921 in Wien stattfand. Innerhalb der WILPF war Hertzka ab 1924 Vorsitzende der osteuropäischen Kommission, die sich mit Minderheitenfragen befasste.

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Trotz all dieser Aktivitäten und Leistungen ist Yella Hertzka heute nur noch in Insiderkreisen bekannt. Wenn von Pionierinnen der bürgerlichen Frauenbewegung die Rede ist, erinnert man sich vorrangig an Rosa Mayreder, Auguste Fickert oder Marianne Hainisch. Wie konnte dies geschehen? Die Historikerin und Hertzka-Biografin Corinna Oesch widmete sich dieser Frage und kam zu mehreren Schlüssen. Zuallererst müsse auf den Bruch verwiesen werden, den der Nationalsozialismus für fortschrittliche Frauenbewegungen bedeutete.

Viele Aktivistinnen waren – wie Hertzka ­– jüdischer Herkunft und wurden von den Nationalsozialisten vertrieben oder ermordet. Ihre Internationalität könnte ein weiterer Grund für die fehlende Erinnerung an sie sein. Während es im nationalen Rahmen institutionalisierte Gedächtnisorte gibt, fehlen diese auf internationaler Ebene weitgehend. Den enormen Rückschritt, den faschistische Bewegungen, allen voran der Nationalsozialismus für eine emanzipatorische Politik für Frauen bedeuten würde, sah Yella Hertzka übrigens voraus. Bereits im August 1933 appellierte sie an das Präsidium der Internationalen Frauenliga, „alle Kräfte dafür einzusetzen, daß in den neuen Verfassungen, die viele Länder jetzt bekommen werden, nicht jeder freiheitliche Gedanke unterdrückt wird. Vor allem besteht die größte Gefahr, daß die Frauen wieder gänzlich mundtot gemacht werden, also die Arbeit von hundert Jahren in dieser Beziehung eigentlich zunichte gemacht wird.“

Doch zurück zur Frage, welche Zielgruppe die bürgerliche Frauenbewegung primär vor Augen hatte. Waren auch Arbeiterinnen im Wiener Frauenklub willkommen? Von den Gründerinnen wurde jedenfalls eine „Ausgleichung der Gegensätze und Annäherung der Classen“ zum Gebot erhoben. Das in den Vereinsstatuten festgeschriebene Postulat der Bildung sollte ebenfalls dazu beitragen, soziale Unterschiede zu überbrücken. Rein formell war „jede gebildete oder nach Bildung strebende Frau, einerlei welchen Standes, ob arm oder reich willkommen“. In der Praxis dürfte dieses Ansinnen eher symbolischen Charakter besessen haben, denn in der spezifischen Klubkultur, der Aufnahmeprozedur sowie in den vorgeschriebenen Mitgliedsbeiträgen spiegelte sich doch eine ziemliche Exklusivität.

Dass Bildung das Zauberwort für Chancengleichheit ist, war Yella Hertzka nicht nur bewusst, sondern ließ sie auch auf pädagogischer Ebene aktiv werden. So unterstützte sie beispielsweise Salka Goldmann, die sie über den Wiener Frauenklub  kennengelernt hatte, bei der Gründung eines privaten Lyzeums für Mädchen im Wiener Cottageviertel. Der Unterricht fand zunächst in einer Privatwohnung in der Kreindlgasse statt, ehe Hertzka der Schule 1905 ein neu erbautes Haus in der Gymnasiumstraße 79 zur Verfügung stellte. Als Goldmann bald darauf das Öffentlichkeitsrecht für das „Cottage-Lyzeum“ erwirkte, musste sie die Leitung an einen Mann abgeben, blieb der Schule aber als Lehrende erhalten. Heute befindet sich in diesem Gebäude übrigens das zur rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien gehörende Hans Kelsen-Institut.

Berufliche Synergien mit Salka Goldmann unterhielt Hertzka auch im Rahmen der von ihr im Jahr 1913 ins Leben gerufenen zweijährigen Höheren Gartenbauschule für Frauen und Mädchen, der ersten derartigen Einrichtung der Monarchie. Damit folgte sie einem Trend, der Ende des 19. Jahrhunderts von England und Deutschland ausgegangen war. Gartenbau als Berufsfeld für Frauen wurde in der internationalen Frauenbewegung propagiert und kann als Sinnbild für veränderte Erwartungen an die Rolle von Frauen in der bürgerlichen Gesellschaft betrachtet werden. Aufgrund gesellschaftspolitischer oder privater Veränderungen sahen sich nun auch immer mehr Frauen des Mittelstandes mit der Tatsache konfrontiert, auf ein eigenes Einkommen angewiesen zu sein. Zur damaligen Zeit waren ihnen jedoch viele Berufsfelder verschlossen, nicht zuletzt da ihnen bis zur Ersten Republik der Zugang zu staatlich finanzierten Schul- und Ausbildungsstätten im Wesentlichen verwehrt war.

Yella Hertzkas Gartenbauschule hatte ihren Standort inmitten der von Josef Hoffmann als Wohn- und Begegnungsraum konzipierten und vom Ehepaar Hertzka finanzierten Villen- und Künstlerkolonie Kaasgraben. Sie fungierte nicht nur als Direktorin der Schule, sondern unterrichtete u.a. Betriebslehre sowie Boden- und Gesetzeskunde. Der Lehrplan zielte darauf ab, „verlässliche Gärtnerinnen heranzubilden und so in die Betriebstechnik einzuführen, dass sie nach mehrjähriger Praxis leicht imstande sind, selbst Betriebe zu leiten bzw. selbst solche ins Leben zu rufen.“

Mit der Machtübernahme Hitlers und der damit verbundenen Entrechtung und Verfolgung von Jüdinnen und Juden erfuhr Yella Hertzka einen Ausschluss aus allen Wirkungsbereichen, in denen sie bisher tätig war (u.a. Frauenklub, Gartenbauschule, österreichischer Zweig der IFFF). Ihre Flucht ins Exil nach England erfolgte Anfang 1939, nachdem sie am 30. Dezember 1938 ihren aus Prag stammenden Cousin Edgar Taussig geheiratet hatte, um die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft zu erlangen. Ein tschechoslowakischer Reisepass ermöglichte ihr zu diesem Zeitpunkt noch eine Ausreise aus dem Deutschen Reich.

Strapazen des Exils

Um in England ihren Lebensunterhalt zu verdienen, erwies sich ihre Ausbildung in Gartenbau als hilfreich. Allerdings war sie im Exil erschwerten Arbeitsbedingungen ausgesetzt und vorwiegend in unselbstständigen Arbeitsverhältnissen tätig. Somit sah sie sich mit der Diskrepanz konfrontiert zwischen dem bürgerlichen, idealisierten Berufsbild einer Gärtnerin und den Lebensverhältnissen einer abhängigen Lohnarbeiterin in der Haus- und Landwirtschaft. Ihr fortgeschrittenes Alter und die harten Arbeitsbedingungen blieben nicht ohne Auswirkungen auf ihre Gesundheit. 

1946 kehrte sie im Alter von 73 Jahren nach Wien zurück, engagierte sich beim Wiederaufbau einer österreichischen Sektion der IFFF und wurde 1947 zur öffentlichen Verwalterin des Musikverlages Universal Edition berufen, den sie nach dem Tod ihres Mannes (1932) bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges federführend geleitet hatte. Am 13. November 1948 starb Yella Hertzka, ihre letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Döblinger Friedhof. 2015 wurde in der Seestadt Aspern ein nach ihr benannter Park eröffnet. Seit 2022 erinnert eine Tafel in der Pionierinnen-Galerie im Wiener Rathaus an Hertzkas Lebenswerk. Eine Ehre, die Charlotte Glas bis heute noch nicht zuteil wurde. Im August 1900 hatte sie den Diplomaten Otto Pohl geheiratet; ihn begleitete sie viele Jahre auf seinen beruflichen Stationen und schrieb weiterhin Beiträge für die Arbeiter Zeitung. In den 1920er Jahren arbeitete Glas als Sekretärin der internationalen Gewerkschaftsorganisation, weitere biografische Spuren bis zu ihrem Tod in Zürich 1944 sind bis dato unbekannt.

Literatur

Marcel Atze, Tanja Gausterer (Hg.): Im Schatten von Bambi. Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne, Wien 2020.

Eva Geber (Hg.): Der Typus der kämpfenden Frau. Frauen schreiben über Frauen in der Arbeiterzeitung von 1900-1933, Wien 2013.

Johanna Gehmacher, Gabriella Hauch (Hg.): Auto/Biographie, Gewalt und Geschlecht, Innsbruck 2008.

Gabriella Hauch: Frauen bewegen Politik. Österreich 1848-1938, Innsbruck 2009.

Elke Krasny: Stadt der Frauen. Eine andere Topographie von Wien, Wien 2008.

Elisabeth Malleier: Jüdische Frauen in Wien 1816-1938, Wien 2003.

Siegfried Mattl: Between Socialism and Feminism: Charlotte Glas (1873–1944), Religions 2016, 7(8), 97

Corinna Oesch: Yella Hertzka (1873-1948). Vernetzungen und Handlungsräume in der österreichischen und internationalen Frauenbewegung, Innsbruck 2014.

Frank Stern, Barbara Eichinger (Hg.): Wien und die jüdische Erfahrung 1900-1938, Wien 2009.

Christine Dobretsberger, geboren 1968 in Wien. Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften und Philosophie an der Universität Wien. Langjährige Kulturredakteurin der „Wiener Zeitung“. Initiatorin der Gesprächsreihe „Wiener Salongespräche“ und „Seelenverwandte“. Seit 2005 freie Journalistin, Autorin, Lektorin, Ghostwriterin und Herausgeberin von Texten. Sie ist Gründerin der Text- und Grafikagentur linea.art (www.lineaart.at) und befasst sich schwerpunktmäßig mit kulturellen Themen.

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Kommentare

Redaktion

Lieber Herr Maryska, vielen Dank für den wertvollen Hinweis auf den interessanten Beitrag von Ulrike Krippner und Iris Meder! Herzliche Grüße, Peter Stuiber (Wien Museum Magazin)

christian maryska

schöner beitrag, vielen dank!
in bezug auf yella hertzka hätte sich die pionierarbeit und die recherchen von ulrike krippner und iris meder im rahmen eines forschungsprojektes an der boku eine erwähnung verdient, z.b.
Ulrike Krippner, Iris Meder: "'Verlässliche Gärtnerinnen heranzubilden'. Wiens private Gartenbauschulen für Frauen vor 1938". In: David 86 (2010)
Ulrike Krippner, Iris Meder: Women Gardeners and Garden Architects from
Vienna, in Austria and in Exile. In: Yearbook of the Research Centre for German and Austrian Exile Studies, Band: 18, Leiden 2017