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Christine Dobretsberger, 9.4.2026

Zum 150. Geburtstag des Schriftstellers Raoul Auernheimer

Wien und die leere Weite

Er war der erste Präsident des österreichischen PEN-Clubs, zählte zum Kreis der Literatengruppe Jung Wien, war mit Arthur Schnitzler befreundet und den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge. Nach seiner Flucht in die USA konnte Raoul Auernheimer nicht mehr an seine literarischen Erfolge anschließen, blieb innerlich aber seiner Heimatstadt Wien eng verbunden. 

„Unter allen Autobiographien ist die des Schriftstellers die überflüssigste“, schreibt Raoul Auernheimer – „denn ist der Verfasser als Schriftsteller hinlänglich bekannt, so ist es auch sein Leben, das jeder Autor in seinen Werken leserlich, wenn auch an verfänglichen Stellen zuweilen in Spiegelschrift, aufzeichnet.“ Weshalb er trotzdem kurz vor seinem Tod unter dem Titel „Das Wirtshaus der verlorenen Zeit“ umfangreiche autobiographische Notizen herausbrachte, mag verschiedene Gründe haben. In jedem Fall dürfte es mit seiner Sehnsucht nach seiner Heimatstadt Wien in Verbindung stehen – nicht nur im geographischen Sinne, vielmehr in geistig-kultureller Hinsicht. Erst im Exil in Amerika wurde ihm das ganze Ausmaß dessen bewusst, was er zurücklassen musste, was unwiderruflich verloren war und eine existenzielle Bedrohung seines kreativen Schaffens darstellte.  

In kaum einer anderen Formulierung wird dieses Dilemma besser auf den Punkt gebracht als in Auernheimers feuilletonistischen Bemerkung: „In Wien kann man zwar nicht leben, aber anders wo kann man nicht l e b e n.“ Dieser Kernsatz ist auch der Titel einer von Lennart Weiss verfassten Dissertation, die sich Auernheimers Leben und literarischem Schaffen auf akribische Weise widmet und eine der Quellen dieses Beitrags ist. 

Kindheit in Wien

Raoul Auernheimer wurde am 15. April 1876 in Wien geboren. Sein Vater Jakob Wilhelm stammte aus dem fränkischen Dorf Hersbruck bei Nürnberg und betrieb eine Fabrik zur Herstellung ätherischer Öle. Als Raoul acht Jahre alt war, musste sein Vater allerdings einsehen, dass seine Geschäftsidee gescheitert war, und er vollzog die Wandlung vom Unternehmer zum Angestellten. Raoul Auernheimers Mutter Charlotte stammte aus dem deutschsprachigen Raab in Ungarn, war musik-, theater- und philosophieaffin und die Cousine von Theodor Herzls Mutter. 

Die prägenden Eindrücke, die der heranwachsende Auernheimer von seinem älteren Großcousin empfing, beschreibt er in seinen Lebenserinnerungen, die 2004 in gekürzter Form unter dem Titel „Aus unserer verlorenen Zeit“ erschienen sind: „Ich bin einer der wenigen, die Theodor Herzl noch glattrasiert, ja mit einem Kinn, an dem nichts zu rasieren war, gekannt haben.“ Bei ihrer ersten Begegnung war Auernheimer knapp 6 Jahre alt, Herzl 21 – er saß in Bücher und Schriften vertieft an seinem Schreibtisch und hatte fortan einen wesentlichen Einfluss auf Raouls spätere Berufswahl. 

Ebenfalls prägend war das Haus der Kindheit, in dem er mit seiner älteren Schwester Angela und dem jüngeren Bruder Lothar aufwuchs. Ein kleines Häuschen an der Zufahrtsstraße zu den Rothschildgärten auf der Hohen Warte, dem ein kleiner Garten angeschlossen war, den er als „liebenswürdigsten und zugleich anspruchsvollsten Hausgenossen“ beschrieb. 

Hier lernte er handwerkliches Geschick und Liebe zur Natur kennen. Doch die Idylle endete jäh, als Auernheimers kleiner Bruder im Alter von 13 Jahren verstarb. Ab diesem Zeitpunkt hing ein dunkler Schatten über dem Haus und man übersiedelte in eine Stadtwohnung – „aber in einem höheren Sinne werden wir immer auf der Hohen Warte bleiben“, schrieb Auernheimer an seine damals bereits verheiratete Schwester. Als er viele Jahre später an dem Haus vorbeikam, war er erstaunt „wie klein es war und wie groß die Bäume, die ich gepflanzt und auf die ich von meiner Mansarde überheblich hinuntergeblickt hatte!“. 
 

Entscheidung für das geschriebene Wort

Nach der Matura studierte Auernheimer Jus an der Universität Wien, wobei sein eigentliches Interesse von Anbeginn dem geschriebenen Wort galt. Wie er 1893 in sein Tagebuch notiert, sei es im Grunde gleichgültig, was er studiere, denn dieses Studium sollte ihm lediglich die realen Bedürfnisse seines Lebens decken, während die idealen stets nur von der Poesie zu befriedigen sein würden. Nach seiner Promotion arbeitete er zunächst als Gerichtsassessor an einem Wiener Gericht. Zu diesem Zeitpunkt hatte seine literarische Laufbahn bereits längst begonnen. Ähnlich wie Stefan Zweig oder Hugo von Hofmannsthal veröffentlichte Auernheimer erste Texte bereits als Gymnasiast – mit 17 Jahren beispielsweise seine Skizze „Ein Bild“ in der Wiener Literatur-Zeitung. 1900, im Jahr seiner Promotion, wird seine Komödie „Talent“ am Theater in der Josefstadt uraufgeführt und zählte für den Kritiker der Zeitschrift Der Humorist „zu den besten, die wir an dieser Bühne gesehen haben“. 

Ab nun publiziert Auernheimer eine Vielzahl an Erzähl- bzw. Novellenbänden und nennt für diese frühe Periode den französischen Schriftsteller Guy de Maupassant sowie den britischen Autor Rudyard Kipling als Vorbilder. Erste nähere Kontakte mit zeitgenössischen österreichischen Autoren dürften um 1895 im Café Griensteidl stattgefunden haben, wo sich die sogenannte Literatengruppe „Jung Wien“ traf, die seiner Einschätzung nach allerdings mehr „auseinander als zueinander strebte“. 

Im Griensteidl kam es auch zur ersten Begegnung mit dem um fünf Jahre jüngeren Stefan Zweig, mit dem er zeit seines Lebens in Kontakt blieb. Die Dichter und Schriftsteller des Jungen Wien, deren Kreis er nun ebenfalls angehörte, fanden sich primär zusammen, um Fragen des kulturellen Lebens oder ästhetische Positionen zu diskutieren. Ähnlich wie Stefan Zweig reagierte Auernheimer nicht mit Konfrontation etablierten Schriftstellergrößen gegenüber, sondern mit Bewunderung. Die persönliche Bekanntschaft und Freundschaft mit Dichtergrößen wie Hugo von Hofmannsthal, Richard Beer-Hofmann, Jakob Wassermann und Arthur Schnitzler war für ihn sowohl als Autor wie als Mensch von Bedeutung. In seinen Erinnerungen hält Auernheimer fest: „Meine persönliche Beziehung zu Schnitzler gehört zum Besten, was mir das Leben gegönnt hat. Jeder Brief von ihm, jeder seiner Besuche, jedes Gespräch, jedes Zusammentreffen oder Beisammensein sind mir ein unverlierbarer Besitz.“ Anlässlich Schnitzlers 50. Geburtstags schreibt Auernheimer: „Ich könnte nicht drei Schriftsteller nennen, denen ich so viel zu danken hätte wie Ihnen, und nicht einen, dem ich, was ich ihm verdanke, lieber verdankte.“ 

Feuilletonist und Theaterkritiker

Trotz seines breit gefächerten literarischen Schaffens verdiente er seinen Lebensunterhalt in erster Linie als Theaterkritiker und Feuilletonist. Das Feuilleton war für viele Schriftsteller eine Möglichkeit, sich auf journalistischem Wege bei einer breiteren Leserschaft einen Namen zu machen. So auch für Auernheimer, der ab seinem 30. Lebensjahr regelmäßig Feuilletons für die Neue Freie Presse schrieb. Moriz Benedikt, damaliger Chefredakteur der Neuen Freien Presse, eröffnete ihm ab 1907 zusätzlich die Chance, als Nachfolger von Hugo Wittmann Theaterkritiken zu schreiben. Parallel dazu war Auernheimer von 1920 bis 1948 auch regelmäßiger Mitarbeiter der Basler Nationalzeitung
 

Umfangreiches Portfolio

Innerlich blieb er aber stets seinem Kindheitstraum treu, in erster Linie Schriftsteller zu sein bzw. Theaterstücke zu schreiben – v. a. Lustspiele wie beispielsweise „Die große Leidenschaft“, sein rückblickend wohl erfolgreichstes Stück. Ab 1909 wurden einige seiner Komödien auch am Burgtheater inszeniert (u. a. „Die glücklichste Zeit“). Insgesamt fanden im Zeitraum von 1900 bis 1931 über 30 seiner Theaterstücke den Weg auf die Bühne, nicht wenige davon waren Erfolge und wurden auch in Deutschland und in der Schweiz gespielt. Manche seiner Lustspiele wurden übersetzt und gelangten u.a. in England und den USA zur Aufführung.

Hinzu kommen mehr als achtzig in Sammlungen veröffentlichte Erzählungen, vier längere Erzählbände sowie drei Romane (u.a. „Die linke und die rechte Hand“, 1927), in denen vor allem die gesellschaftlichen Umbrucherfahrungen von 1918/19 Thema sind.
 

Erster Präsident des österreichischen PEN-Clubs

1923 wurde der österreichische PEN-Club gegründet und Auernheimer zum ersten Präsidenten gewählt. In den folgenden Jahren wurde von deutschnational gesinnten Schriftstellern immer wieder der Versuch unternommen, den Autor aus diesem Amt zu drängen. Als die Nazisympathisanten immer mächtiger wurden, trat er 1927 von seiner Funktion zurück. Politisch wachsam blieb Auernheimer trotzdem sein Leben lang. So zählte er beim 1933 in Ragusa stattfindenden Weltkongress des internationalen PEN-Clubs zu den Unterzeichnern jener Resolution, in der dagegen protestiert wurde, dass Schriftsteller ihrer Rassenzugehörigkeit oder ihrer politischen Überzeugung wegen in NS-Deutschland inhaftiert wurden. Ab diesem Zeitpunkt befand sich sein Name auf der Liste 1 des schädlichen und unerwünschten Schrifttums und war einer der Gründe, weshalb Auernheimer unmittelbar nach dem „Anschluss“ ins KZ Dachau verschleppt wurde. 

Verhaftung und Deportation durch die Gestapo

Zum Zeitpunkt, als die deutsche Wehrmacht am 12. März 1938 in Österreich einmarschierte, befand sich Auernheimer in Basel. Er hatte die Komödie „Der Misanthrop“ von Molière übersetzt und war zur Premiere dieses Stücks vor Ort. Anschließend fuhr er zurück nach Wien, obwohl sich der Gefahr bewusst, von der Gestapo aufgesucht zu werden – was wenige Tage nach seiner Rückkehr, am 21. März 1938, auch geschah.

In seinen autobiographischen Notizen beschreibt er diese Situation bezeichnenderweise in einem für ihn typischen ironischen Tonfall: „[...] mit seinem Mörderblick ganz nah an mich herantretend, stellte er die typischen Nazifragen in der typischen Nazitonart, an die ich mich hinfort zu gewöhnen hatte. Die Nazi, wenn sie fragen, fragen nicht, sondern behaupten:

Erste Frage: ‚Sie sind Jude!’ Antwort: ‚Mein Vater war Arier!’
Zweite Frage: ‚Sie sind Freimaurer!’ Antwort: ‚Nie gewesen!’
Dritte Frage: ‚Sie sind Präsident des Pen-Club!’ Antwort: ‚Das war ich vor zwölf Jahren!’

Das schien ihm Freude zu machen, und noch näher rückend, schrie er mir triumphierend ins Gesicht:
‚Sie sind Schriftsteller!’

Auch das konnte ich nicht in Abrede stellen.“ 

Wenige Tage später wurde Auernheimer am 1. April 1938 im ersten sogenannten „Prominententransport“ ins Konzentrationslager Dachau deportiert. Gründe der Verhaftung waren neben der erwähnten Unterzeichnung der Ragusa-Resolution eine Kurt Schuschnigg zugedachte Widmung. Anlass dafür war eine Rede des österreichischen Kanzlers, in der er sich für ein freies Österreich ausgesprochen hatte. Damals war gerade Auernheimers Essayband „Wien – Bild und Schicksal“ erschienen und er ließ Schuschnigg ein Exemplar mit der Widmung „Unter dem Eindruck Ihrer großen Rede“ zukommen. Die Gestapo fand das Buch in Schuschniggs Wohnung, womit der Autor ebenfalls in Gefahr geriet. Hinzu kam, dass sowohl seine Gattin Irene als auch seine Mutter Jüdinnen waren und er nach nationalsozialistischer Terminologie somit „Halbjude“. 

Die Zeit im Lager

Auernheimers Verhaftung wurde zunächst geheim gehalten, sodass man drei Monate später seinen Tod in der französischen Zeitung Le Figaro meldete. Dies war ein taktischer Schachzug, um auf seine Situation aufmerksam zu machen. Der Völkische Beobachter reagierte mit einem hasserfüllten Artikel über „Wiener Pressejuden“, der mit einer Karikatur Auernheimers und der Unterzeile „Geistreiches Gesinnungsschwein“ versehen war. In seinen Erinnerungen schreibt Auernheimer: „Ich bin mein Lebtag allen Ordensverleihungen in weitem Bogen aus dem Weg gegangen. Aber diesen mir von Goebbels verliehenen Orden wünsche ich bis an mein Lebensende und noch etwas länger zu behalten.“ 

Obwohl sich Auernheimers Herzleiden verschlimmerte und er im Alter von 62 Jahren die harten Bedingungen des Konzentrationslagers schwer ertragen konnte, versuchte er in Dachau nicht zu verzweifeln. Dennoch war es eine fünf Monate währende physische und psychische Grenzerfahrung, die durch Interventionen von Schriftstellerkollegen wie Emil Ludwig und des internationalen PEN am 25. August 1938 unter der Auflage endete, Deutschland umgehend zu verlassen. 
 

Exil in New York

„Ob ich mich hier als Schriftsteller werde behaupten können, weiß ich noch nicht“, hält Raoul Auernheimer am 26. Dezember 1938, wenige Tage nach seiner Ankunft im Exil in New York fest. Das erste Thema, dem er sich schreibend widmet, ist „Die Zeit im Lager“, seine persönlichen Aufzeichnungen über das KZ Dachau. 

Patricia Ann Andres, die Auernheimers KZ-Bericht als Dissertationsthema wählte, weist darauf hin, dass er es für seine weltbürgerliche Pflicht hielt, über seine Erfahrungen mit Hitler-Deutschland Auskunft zu geben. Er wollte damit die amerikanische Öffentlichkeit auf die Gräuel und menschenverachtende Brutalität dieses politischen Regimes aufmerksam machen. Und die Enttäuschung war groß, als sich in New York kein Verlag für seinen KZ-Bericht interessierte. Seit Hitlers Machtantritt hatten die Verleger von entkommenen KZ-Inhaftierten zahlreiche Manuskripte dieser Art erhalten. Für das amerikanische Auge lasen sie sich wie „Mystery-Stories“, wie Schauermärchen. Auernheimers „Lager-Buch“ blieb unveröffentlicht und gelangte erst im Rahmen von Patricia Ann Andres Dissertation „Erzählen heißt, der Wahrheit verschworen sein“ ans Licht der Öffentlichkeit.

Literarische Karriere gerät ins Stocken

Auch wenn Auernheimer Stefan Zweig in einem Brief wissen ließ, dass er „nach Dachau keine Angst mehr vor der Zukunft habe“, war seine weitere berufliche Laufbahn ungewiss. Wie die meisten Emigrantinnen und Emigranten, die Europa verlassen mussten, traf Auernheimer nahezu mittelos in den USA ein. Erschwerend hinzu kam die Sprachproblematik. Plötzlich sah er sich als Sprachschaffender mit der Tatsache konfrontiert, seine materielle Existenz nicht mehr durch seinen bisherigen Beruf sicherstellen zu können. Obwohl er versuchte, seine rege literarische Tätigkeit fortzusetzen, blieben die meisten seiner Texte unveröffentlicht. Seine Themen waren zu sehr auf europäisches Denken ausgerichtet und an gewisse kulturelle Traditionen geknüpft, die mit dem amerikanischen Literaturmarkt nicht kompatibel waren. Lichtblick war eine 1940 in englischer Sprache publizierte Biografie über Metternich, die positive Kritiken einbrachte. Davon abgesehen, schaffte er es in Amerika nicht, an seine schriftstellerischen Erfolge anzuknüpfen.

1941 übersiedelte Auernheimer nach Kalifornien, drei Jahre später erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Gefühlsmäßig stand er seinem Exilland gespalten gegenüber. Einerseits dominierte die Dankbarkeit für sein physisches Überleben, auf der anderen Seite markiert dieser Orts- und Sprachwechsel auch das Ende seiner schriftstellerischen Karriere. Wie Patricia Ann Andres im Nachwort seiner autobiographischen Notizen anführt, war Auernheimer „in seinem tiefsten Inneren ein überzeugter Österreicher, der seinem Heimatland stets in Liebe und Bewunderung verbunden war. Obwohl er sich in kosmopolitischem Sinne zu einem übernationalen Weltbürger- bzw. Europäertum bekannte, war seine Vorstellung von Heimat dennoch immer geographisch gebunden und auf das Land Österreich beschränkt.“ Denn, so Auernheimer, „es mag schon sein, dass der Österreicher, der nach dem Westen fährt, aus der Enge in die Weite kommt. Aber die Enge war vielleicht schön und die Weite vielleicht leer“.

1960 wurde im 22. Wiener Gemeindebezirk die Auernheimergasse nach ihm benannt. In der Neulinggasse 13, wo Auernheimer ab 1906 wohnte, erinnert ein Gedenkstein an den Schriftsteller. Sein Nachlass befindet sich teilweise in der Wienbibliothek im Rathaus, an der Universität Riverside in Kalifornien sowie in Familienbesitz.

 

Literatur

Patricia Ann Andres: Erzählen heißt, der Wahrheit verschworen sein. Kommentierte Edition der deutsch- und englischsprachigen Fassung des bisher unveröffentlichten KZ-Berichts „Die Zeit im Lager – Through Work to Freedom.“, Frankfurt/Main 2010 (Europäische Hochschulschriften. 1990).

Raoul Auernheimer: „Aus unserer verlorenen Zeit“. Autobiographische Notizen 1890 – 1938, Wien 2004.
Raoul Auernheimer: „Das Wirtshaus zur verlorenen Zeit“. Autobiografische Erlebnisse und Bekenntnisse, Wien 1948.
Raoul Auernheimer: „Die linke und die rechte Hand“, Graz 1985
Raoul Auernheimer: Metternich. Staatsmann und Kavalier, Wien 1947.
Raoul Auernheimer: Franz Grillparzer. Der Dichter Österreichs, Wien 1948.

Lennart Weiss: „In Wien kann man zwar nicht leben, aber anders wo kann man nicht l e b e n“: Kontinuität und Veränderung bei Raoul Auernheimer, Dissertation 2009. 

Christine Dobretsberger, geboren 1968 in Wien. Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften und Philosophie an der Universität Wien. Langjährige Kulturredakteurin der „Wiener Zeitung“. Initiatorin der Gesprächsreihe „Wiener Salongespräche“ und „Seelenverwandte“. Seit 2005 freie Journalistin, Autorin, Lektorin, Ghostwriterin und Herausgeberin von Texten. Sie ist Gründerin der Text- und Grafikagentur „linea.art“ (www.lineaart.at) und befasst sich schwerpunktmäßig mit kulturellen Themen.

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