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Die pessimistische Philosophin Helene von Druskowitz
Zauberreich
„Der Mann führt höchst unbescheidenerweise überall das große Wort und ist das schnatterhafteste aller Lebewesen.“
Zur Einweihung der neuen Räumlichkeiten hatte sich Wiens queeres Zentrum Qwien jüngst etwas besonders Originelles ausgedacht: In bester uchronischer Manier wurden Artefakte präsentiert, die täuschend echt wirkten, die es in Wirklichkeit aber nie gegeben hat. So auch das handschriftliche Titelblatt der „Optimistischen Kardinalsätze. Ein Vademekum für die Frauenliebe“ von Helene von Druskowitz. Die österreichische Literaturwissenschaftlerin und Philosophin hätte vielleicht ein Werk mit diesem Titel verfasst haben können, wurde hier doch einfach die Überschrift ihres 1905 publizierten Pamphlets „Pessimistische Kardinalsätze. Ein Vademekum für freie Geister variiert“. Auch standen Frauen ihrem Herzen zeitlebens näher als Männer. Wer das wusste, verstand den tieferen Sinn des kontrafaktischen Scherzes, der sich hier erlaubt wurde.
In den „Pessimistischen Kardinalsätzen“ hatte Druskowitz die Herren der Schöpfung satirisch als minderwertig und „schnatterhaft“ abgestempelt und Frauen als das bessere Geschlecht charakterisiert. „Da die Grundlagen eben ausgezeichnet gut sind und alles Unheil im Grunde nur auf die Schlechtigkeit und Intelligenzlosigkeit des anderen Geschlechtes zurückzuführen ist, so muß die Frauenwelt eben nur gereinigt, durch eine freie und kühne Erziehung, durch frühe Berufswahl ermutigt und durch Teilung der Städte nach Geschlechtern, durch Beschränkung der Anzahl der Heiraten, die schließlich eine Eliminierung der Ehe herbeiführen wird, separiert werden. Dann werden die Frauen wieder heilig wie von Natur und eines wahren Kultus würdig sein.“ Der triebgesteuerten Sexualität von Männern stellte Druskowitz eine gleichsam sublimierte Homosexualität von Frauen gegenüber. „Lebt außer in der Eroberung und Behauptung eurer Rechte in der Sympathie für euer Geschlecht, sowie in der feinsten Etikette zu demselben, denn euer Geschmack hat nur noch reiner, euer Selbstgefühl gestählter und die Vorliebe für das eigene Geschlecht für dessen Ansprüche und Fortschritte verdichtet zu werden, damit das Rittertum der Frauen sich begründe und sich würdig dem Priestertum derselben anschließe; lebt in maßvollen, von milder Gesinnung inspirierten Gefühlen und in dem Genusse der unerschöpflichen Schönheit der Natur!“ Vor einigen Jahren als herausragendes Zeugnis „weiblichen Anti-Antifeminismus'“ bewertet, also gleichsam als Polemik der Polemik, sind die 1920 von Anton Bettelheim als „Zeugnis lichterlohen Wahnwitzes“ abqualifizierten „Pessimistischen Kardinalsätze“ gegenwärtig das wohl bekannteste Werk der erst in den vergangenen 40 Jahren wiederentdeckten Autorin.
Geboren worden war Helene Druskowitz am 2. Mai 1856 in Hietzing bei Wien; im Taufbuch wurde sie als Helena Maria Franziska Druschkovich eingetragen, sie selbst hat ihren Namen jedoch stets in der bislang genannten Form verwendet und später ein „von“ ergänzt. Die aus Nürnberg stammende Mutter, die Fabrikantentochter Magdalena Biber oder Biba, kümmerte sich sorgfältig um die Ausbildung ihrer einzigen Tochter. Außerdem gab es noch drei Söhne aus Magadalenas beiden Ehen; Helenes aus der Steiermark zugezogener Vater, der Handelsmann Lorenz Druschkovich, starb 1858, Gatte Numero Zwei, ein Herr namens Gerstner, 1863. In finanzieller Hinsicht war die Familie wohl ganz gut gestellt, was ermöglichte, das früh mit seiner Begabung auf sich aufmerksam machende Mädchen 1873 am Wiener Konservatorium zur Pianistin auszubilden, bevor sie ein Jahr später als externe Schülerin die Matura am Piaristen-Gymnasium in Wien ablegte. Bald danach zogen Mutter und Tochter in die Schweiz, damals das einzige Land, in dem Frauen zum Studium zugelassen waren. In Zürich studierte Druskowitz Philosophie, Archäologie, Orientalistik, Germanistik und moderne Sprachen und erlangte im November 1878 den Doktorgrad mit einer literarisch-ästhetischen Abhandlung über das Versepos „Don Juan“ von Lord Byron. Nach der Polin Stefanija Wolicka war sie die zweite Frau, die in Zürich einen Abschluss als Doktor der Philosophie machte, aber die erste, die das Rigorosum persönlich und nicht in absentia ablegte. Die in der Schweiz promovierenden Frauen verfolgte ein bestimmtes Gerücht, wie der Psychiater Paul Näcke erfuhr, als er in Begleitung des Charlottenburger Sexualwissenschaftlers Magnus Hirschfeld 1903 „Berlins drittes Geschlecht“ in Augenschein nahm und von einer Informantin darüber in Kenntnis gesetzt wurde, auch unter Frauen gebe es „genug Invertierte, sie kenne deren eine Reihe, und gerade unter den Studentinnen in der Schweiz seien viele, ebenso unter den radikalen Frauenrechtlerinnen.“

Nach ihrer Promotion war Druskowitz als freiberufliche Vortragende und Journalistin tätig. Und so machte sie sich im Mai 1881 in der Neuen Zürcher-Zeitung am Beispiel des italienischen Dichters Giacomo Leopardi Gedanken zum Pessimismus. Die „Neigung zur pessimistischen Weltanschauung“ sei „in der eigenthümlichen Anlage, im Naturell, in der geheimsten psychischen und somatischen Komplexion des Individuums“ zu suchen und „wie jede andere Betrachtungsweise subjektiv“. Sei die „Neigung zur pessimistischen Weltbetrachtung“ an „persönliches Mißgeschick“ geknüpft, werde „dieselbe vertieft, das Gefühl für das allgemeine Elend geschärft; sagt doch schon ein griechischer Philosoph, daß nur Gleiches das Gleiche erkenne“.
Im selben Jahr fand Druskowitz Anschluss an den Kreis um die Schriftstellerinnen Marie von Ebner-Eschenbach, Betty Paoli und Louise von François. „Es ist oft hervorgehoben worden, daß die Grundstimmung in den meisten Dichtungen der Gegenwart eine pessimistische sei“, schrieb sie 1882 in der Neuen Ilustrirten Zeitung in einem Louise von François gewidmeten Feuilleton. „Viele unserer gelesensten Romanciers und Novellisten lieben es, die menschliche Existenz in Nachtbildern zu schildern, und verneinen den Werth des Daseins.“ François, die Druskowitz die Bekanntschaft mit dem Schweizer Schriftsteller Conrad Ferdinand Meyer vermittelte, schrieb diesem, wolle die junge Österreicherin auf eine „litterarische Thätigkeit ihre Zukunft bauen“, müsse „sie sich zunächst des eingesogenen, sterilen Pessimismus zu entledigen suchen oder mindestens ihn in Isolirhaft halten“.
Nachdem Druskowitz auf sich aufmerksam gemacht hatte mit literaturwissenschaftlichen Publikationen über englische Schriftsteller:innen wie Joanna Baillie, Elizabeth Barrett Browning, George Eliot und Percy Bysshe Shelley, Letzteres laut Meyer „eine grundehrliche und gewissenhafte Arbeit“, wechselte sie mit Arbeiten wie „Moderne Versuche eines Religionsersatzes“ auf das Gebiet der Philosophie über. In Zürich stand Druskowitz 1884 kurze Zeit mit Friedrich Nietzsche in Kontakt, der sie jedoch in philosophischer Hinsicht nicht zu überzeugen vermochte. Meyer schrieb sie im Dezember: „Meine Begeisterung für Nietzsches Philosophie hat sich nur als eine passion du moment, als ein armseliges Strohfeuer erwiesen. Nietzsches Propheten-Miene kommt mir nur recht lächerlich vor.“
Ende 1887 siedelte sie nach Dresden über, wo sie im selben Haus lebte wie die aus Cernowitz stammende und 1874 in Bern promovierte Psychologin Susanna Rubinstein. Der Kulturhistoriker Adolf Kohut beschrieb die beiden im Juni 1889 in einem Atemzug: „beide Damen […] befinden sich in der Blüthe ihres Lebens, tragen keine Brille und kein Pincenez, sind reizende, elegante Erscheinungen, kleiden sich nach der neuesten Mode, sind ‚fesche Wienerinnen‘ und obendrein – unverheiratet; mit einem Worte: ‚Fräuleins Doctor.‘ Sie heißen: Fräulein Dr. Susanne Rubinstein und Fräulein Dr. Helene Druskowitz. Beide leben in Dresden, in Einem Hause, und Beide sehen nichts weniger als philosophisch aus – vielmehr sind sie poetisch angehaucht.“

Im Februar war mit dem Tod von Mutter Magdalena die finanzielle ebenso wie die moralische Unterstützung weggebrochen. Zeitgleich setzte sich die Autorin anhand der Denkmodelle des Philosophen Eugen Dühring ein weiteres Mal kritisch mit dem Pessimismus auseinander. Im Gegensatz zu ihm dünkte ihr die Anschauung, „daß mit der Werthsteigerung des Lebens eine Glückssteigerung im Allgemeinen sich vollziehe, illusorisch“. Als Einwand gegen die Behauptung, mit der Vervollkommnung gehe eine „Erhöhung des Glücks“ einher, führte sie an, „daß je vollkommener ein Mensch, um so schwerer er sich selbst genug thut, um so größer die Divergenz zwischen Wollen und Können, um so höher sein Ideal und darum um so unerreichbarer. Der Durchschnittsmensch lebt behaglicher, als der abnorm [=außergewöhnlich] Veranlagte, und das Glück, das dieser in seinen besten Stunden genießt, vermag nicht die Leiden einer erhöhten Sensibilität und einer verschärften Erkenntniß der Unzulänglichkeit der menschlichen Kräfte aufzuwiegen.“ Das war sicherlich pro domo geredet. Es sei jedoch ein „Trugschluß schlimmster Art“, wenn Pessimisten annähmen, „weil die Summe der Leiden größer als die der Freuden“ sei, müsse „das Nichtsein dem Sein“ vorgezogen werden.
Ende des Jahres suchte die neben philosophischen Traktaten auch noch mit Dramen hervorgetretene Autorin Rat bei einem Nervenarzt in Berlin, und bei einem mehrmonatigen Aufenthalt in Wien bereitete ihr Geisteszustand der Freundin Ebner-Eschenbach Sorgen. „Heute ist Helene Druskowich in Wien angelangt, hat mich vor-, sehr vormittags besucht. Sie sieht nicht gut aus. Sehr blaß, sehr eingefallene Wangen, nervoser denn je. Ich glaube, daß sie ihr Selbstvertrauen nur künstlich erhält.
Wieder zurück in Dresden kam es im Januar 1891 zu einem folgenschweren Zusammenbruch. In der Nacht vom 30. zum 31. Januar randalierte die im Alkoholrausch von Wahnvorstellungen geplagte Druskowitz in einer Pension. Später gab sie an, sie habe geglaubt, „ihre Geliebte, die Sängerin Therese Malten“ zu sehen. Die Sängerin sei „wie ein erotischer Wahnsinn auf sie“ eingedrungen, sie habe „sich mit ihr vereinigt“, sei „mit ihr eine Wesenheit“ geworden und habe „ihre Stimme aus sich herausreden, ihr die widersprechendsten Dinge zurufen“ hören. Die Wirtin hatte Hilfe geholt und so war die Delirierende am 2. Februar ins Irren- und Siechenhaus der Stadt eingeliefert worden. In einem Gespräch gab sie dem behandelten Arzt Sigbert Ganser, er hatte sich 1880 mit einer Arbeit über die Anatomie von Maulswurfhirnen habilitiert, neben vielem anderen auch ihren „sexuellen Verkehr mit einer ihr befreundeten Opernsängerin“ zu Protokoll. Der renommierte Psychiater diagnostizierte „hallucinatorischen Wahnsinn“ und empfahl die Unterbringung in einer Anstalt. Im Juni wurde sie in eine Heilanstalt in ihrem Heimatland überstellt, fortan sollte sie bis zu ihrem Tod am 31. Mai 1918 in den Anstalten in Ybbs und Mauer-Öhling bei Amstetten verbleiben.

Von der angeblichen Beziehung von Helene Druskowitz und der drei Jahre älteren Therese Malten wissen wir nur aus der beglaubigten Abschrift ihrer in Dresden notierten Antworten. Dennoch scheint sie insbesondere in der feministischen und queeren Forschung seit der Jahrtausendwende zur unhinterfragten Gewissheit geworden zu sein. Auch wenn sie nicht immer eigens angeführt werden, als Beleg dafür dienen ausschließlich die Krankenakten, andere Quellen sucht man in den entsprechenden Publikationen vergeblich. Das schließt natürlich nicht aus, dass es diese Affäre tatsächlich gegeben hat und Helene Druskowitz in eine Irrenanstalt eingewiesen wurde, um einen öffentlichen Skandal zu vermeiden. Dass sie behauptete, mit Therese Malten liiert gewesen zu sein, mag aber noch einen anderen Grund gehabt haben. Der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach schickte sie im Juli 1890 einen (heute verschollenen) Aufsatz über Therese Malten, was belegt, dass sie sich um diese Zeit intensiv mit der Sängerin befasst hatte. Und noch kurz vor ihrem Zusammenbruch konnte sie in einer Zeitschrift ein der Sängerin gewidmetes Gedicht unterbringen:
An Therese Malten Malten als „Armide“
Als in Palermo’s Gärten einst
Zur Lenzeszeit ich mich erging,
An tausend Wundern der Natur
Berauscht mein staunend Auge hing,
Vermißt’ ich Eines schmerzlich nur:
Die Huld- und Lichtgestalt, die – gleich
Des Ortes holdem Genius,
Beherrschte jenes Zauberreich.
Im Norden erst fand ich „Armide“,
Der damals meine Phantasie,
In der Gedanken Wechselspiel,
Visionenhaft Gestalt verlieh;
Hier erst fand ich die Zauberin,
In der die Kunst ward zur Natur, –
Nun weckt ihr Anblick stets in mir
Erinn’rung an Siciliens Flur.
Hier ist die den Ritter Rinaldo mit Magie an sich fesselnde Armida aus Torquato Tassos Epos „La Gerusalemme liberata“ ebenso gemeint wie die darauf basierende Titelfigur von Christoph Willibald Glucks Reformoper „Armide“ aus dem Jahr 1777 (Malten hatte sie gerade erst 1890 in der Dresdner Hofoper verkörpert), und verzaubert war offenbar auch die Autorin selbst. Doch da war sie beileibe nicht die Einzige. Therese Malten war eine europaweit bewunderte, noch von Richard Wagner gelobte, von Kaisern, Königen und Fürsten mit Orden und kostbaren Geschenken überhäufte und von ihrem Publikum vergötterte Berühmtheit. Das fand Ausdruck in so obskuren Fanartikeln wie einer Nippfigur aus Dresdner Porzellan, ein unter ihrem Namen vertriebenem Parfüm sowie einer Essers Seifenflocken beigepackten Bildpostkarte mit ihrem Konterfei. Wer Ende des 19. Jahrhunderts nach Dresden kam, musste sie einfach in der Hofoper, ihrem Stammhaus, gehört haben. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich auch Druskowitz mit diesem „Phänomen“ befasst hat, zumal diese Sängerin insbesondere weibliche Fans zu faszinieren wusste.
Im Freund:innenkreis wurde keineswegs angenommen, eine beendete Liebesbeziehung habe Druskowitz in den Wahnsinn getrieben. Louise von François meinte, der Grund für Druskowitz’ „Größenwahn in despotischer, nahezu tobender Art“ sei „in dem einmütigen – leider berechtigten! – Ablehnen ihrer theatralischen Versuche, die sie selbst als Meisterwerke ansah“, zu suchen, aber „mehr noch in gänzlicher Mittellosigkeit“.
Doch auch als sie in die Anstalt eingeliefert und mit Medikamenten ruhiggestellt worden war, ließ sich Druskowitz nicht davon abbringen, schöpferisch tätig zu sein. Und so entstanden nicht nur die 1905 in Wittenberg veröffentlichten „Kardinalsätze“, sondern auch das als Reinschrift im Nachlass von Ebner-Eschenbach in der Wienbibliothek des Rathauses erhaltene Manuskript „Neulicht“. Darin kommt Druskowitz eingangs erneut auf ihr Lieblingsthema zu sprechen und vertritt nun eine früheren Einstellungen entgegengesetzte Meinung: „Seid für die Hauptlehren der pessimistischen Philosophie entzündbar und wisset, dass die Welt vom Grundübel beherrscht, dass sie Stückwerk und das Nichtsein dem Sein vorzuziehen sei.“ Noch am 16. März 1916 meinte sie in einem Kondolenzschreiben an Viktor von Dubský, Neffe und Erbe von Marie von Ebner-Eschenbach, sie habe sich bemüht, „eine neue, […] pessimistische Lehre zu verkünden, allein – es ist schwierig rohen Felsblöcken einen Widerhall abzugewinnen. Ich halte die Welt für verfallen und eine Beute der rohesten und allerersten Ansprüche geworden.“ Festzuhalten bleibt, der Pessimismus war die vorherrschende Lebenshaltung der letztlich um ihre Selbstverwirklichung gebrachten Autorin.
Literatur und Quellen:
Taufbuch IV der Pfarre Hietzing 1856 bis 1869. Matricula Online (https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/13-maria-hietzing/01-06/?pg=8)
Dr. Helene Druscovitz: Giacomo Leopardi’s Weltanschauung, in: Neue Zürcher-Zeitung, 61. Jg., Nr. 122–123 (3.–4. Mai 1881), o. S.
Dr. Helene Druskowitz: Louise von François. Eine Skizze, in: Neue Illustrirte Zeitung, 10. Jg., Bd. 1, Nr. 22 (26. Februar 1882), S. 346
Dr. H. Druskowitz: Eugen Dühring. Eine Studie zu seiner Würdigung, Heidelberg 1889
Helene Druskowitz: Therese Malten als „Armida“, in: Deutsches Dichterheim, 11. Jg., Nr. 2 (1891), S. 27
Erna (Dr. Helene von Druskowitz): Pessimistische Kardinalsätze. Ein Vademekum für Freie Geister, Wittenberg o. J. [1905]
[Helene von Druskowitz]: Neulicht. Praedikte. Wienbibliothek im Rathaus, H.I.N.-61140 (https://www.digital.wienbibliothek.at/urn/urn:nbn:at:AT-WBR-425160), Scan 31–34
Helene von Druskowitz an Viktor von Dubský, Mauer-Öhling, 16. März 1916. Wienbibliothek im Rathaus, H.I.N.-61401 (https://www.digital.wienbibliothek.at/urn/urn:nbn:at:AT-WBR-426798), Scan 1–3
Marie von Ebner-Eschenbach: Tagebücher IV 1890–1897. Kritisch hg. u. kommentiert v. Karl Konrad Polheim u. Norbert Gabriel unter Mitwirkung v. Markus Jagsch, Tübingen 1995
Louise von François an Conrad Ferdinand Meyer. Ein Briefwechsel. Hg. v. Anton Bettelheim, Berlin u. Leipzig, zweite, vermehrte Auflage 1920
Sigbert Ganser: Ärztliches Zeugnis vom 15. April 1891. Beglaubigte Abschrift vom 17. April 1891, in: Helene von Druskowitz Krankenakte. Niederösterreichisches Landesarchiv, HPA-MÖ, Druskowitz 8340
Adolf Kohut: Zwei Fräuleins Doctor, in: Im Boudoir. Beiblatt der „Wiener Mode“, 2. Jg. Nr. 17 (1. Juni 1889), S. 21 f.
Conrad Ferdinand Meyer: Shelley, in: Das Magazin für die Litteratur des In- und Auslandes, 53. Jg., Nr. 6 (9. Februar 1884), S. 85 f.
Petra Nachbaur: Der Wahnwitz des „Frl. Dr.“ Helene Druskowitz, Emanzipations-Satirikerin der Jahrhundertwende, in: Gilbert Ravy u. Jeanne Benay (Hg.): Satire, parodie, pamphlet, caricature en Autriche à l’époque de François-Joseph (1848–1914), Rouen 1999, S. 173–194
Paul Näcke: Ein Besuch bei den Homosexuellen in Berlin. Mit Bemerkungen über Homosexualität, in: Archiv für Kriminal-Anthropologie und Kriminalistik, Bd. 15 (1904), S. 244–263







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