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Beiträge von Andreas Winkel

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Andreas Winkel hat Kunstgeschichte in Wien und Dublin studiert; 2017/18 kuratorischer Assistent der Otto Wagner-Ausstellung im Wien Museum, seit 2019 Mitarbeiter der Online-Sammlung des Museums.

Die Wiener „Spinnerin am Kreuz“

Balthasar Wigand, Ansicht der Stadt Wien mit der Spinnerin am Kreuz (Ausschnitt), Gouache, um 1824–1830, Wien Museum

Die Wiener „Spinnerin am Kreuz“

Vom Ende einer Blickachse

Eingerüstet und verhängt für eine notwendig gewordene Restaurierung, zog die Wiener „Spinnerin am Kreuz“ in den letzten Monaten wohl mehr Aufmerksamkeit auf sich, als dies normalerweise der Fall ist. Anlass genug, einen Blick auf das größte gotische Denkmal Wiens und die Möglichkeiten seiner Wahrnehmung im historischen Wandel zu werfen.

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Leopold Kupelwiesers Geschäftsschild der Apotheke zur goldenen Krone

Himmelpfortgasse 14, Apotheke zur goldenen Krone mit dem Portalvorbau von 1903 und einem Windfang von Franz Gessner von 1922, Fotografie um 1925, Austrian Archives / brandstaetter images / picturedesk.com

Leopold Kupelwiesers Geschäftsschild der Apotheke zur goldenen Krone

Ein Wiener Original und seine Kopie

In der Himmelpfortgasse konnte man bis vor kurzem ein Geschäftsschild bewundern, dessen Vorlage Leopold Kupelwieser 1826 für die Apotheke zur goldenen Krone gemalt hatte. Das Geschäftsschild hatte eine bewegte Geschichte, das Originalbild befindet sich seit mehr als 120 Jahren in Familienbesitz und wird hier mutmaßlich erstmals publiziert.

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Zur Geschichte des Augustinbrunnens

Zur Geschichte des Augustinbrunnens

Der Philanthrop und der Lump

Aufgrund der Bauarbeiten für die Verlängerung der U2 musste der Augustinbrunnen jüngst von seinem Standort am Augustinplatz entfernt werden. Bis zur Wiederausstellung in einigen Jahren werden die Teile am Naschmarktparkplatz zwischengelagert. Anlass, einen Blick auf die Geschichte des Brunnens zu werfen, der eigentlich gar kein Augustinbrunnen hätte sein sollen.

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Wiener Geschäftsschilder

Spiegelgasse Ecke Plankengasse, Aquarell von Anton Hlavacek (Ausschnitt), um 1900, Wien Museum. Rechts das Geschäftsschild der Spezereiwarenhandlung „Zum Mohren“, links das heute im Wien Museum befindliche Geschäftsschild Zwirn-, Woll- und Wirkwaren-Handlung „Zum Heiducken“ von J. N. Mayer.

Wiener Geschäftsschilder

Bilder der Straße

Sie sind verwandt mit den Hauszeichen, doch weit weniger bekannt: die „Alt-Wiener“ Geschäftsschilder, von denen nur noch sehr wenige an Ort und Stelle erhalten sind. Eine Spurensuche im Straßenbild Alt-Wiens.

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Geschäftsschilder im Biedermeier

Herrn Werner’s Hut-Niederlage in der Kärnthnerstraße No 969, aus: Situations-Plan der k. k. Haupt-und Residenzstadt Wien nebst den Ansichten von den Gewölbern der vorzüglicheren Handelsleuten, von Carl Graf Vasquez, um 1835, Wien Museum

Geschäftsschilder im Biedermeier

„Alt-Wiener“ Street Art

Geschäftsschilder bei hochkarätigen Malern zu beauftragen: Diese Praxis kam in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Mode. Zur gleichen Zeit gewann auch die Gestaltung der Auslagen immer stärker an Bedeutung. Über Vorboten der Shopping-Moderne, die längst verschwunden sind.

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Wiener Hauszeichen

Hausschild/Geschäftsschild „Zu den drey Spulen“ vom 1968 demolierten Haus Breite Gasse Nr. 10 (früher 24), Wien Museum, als Schenkung 2012 in das Museum gekommen.

Wiener Hauszeichen

Aus dem Inventar von „Alt-Wien“

Historische Hauszeichen gibt es in Wien noch einige: Nur wahrgenommen werden sie eher selten. Dabei waren sie früher unerlässlich für die Orientierung. Eine Anregung zur Wiederentdeckung „Alt-Wiener“-Objekte – im Museum und in der Stadt.

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Wiener Bergbahnen im 19. Jahrhundert – Teil 2

Die Drahtseilbahn auf den Kahlenberg, Gesamtansicht, Fotografie von Michael Frankenstein, um 1873/75, Wien Museum. Die Fotografie als Dokumentation des schnellstmöglichen, direkten Zugangs auf den Kahlenberg.

Wiener Bergbahnen im 19. Jahrhundert – Teil 2

„Ringen mit der Natur“

Die drei Wienerwald-Bergbahnen waren zunächst für Touristen gedacht, doch auch die Wiener Bevölkerung erfreute sich an den neuen bequemen Transportmitteln. Zeitgenössische Medien vermitteln jedenfalls den allgegenwärtigen Glauben an die Bezwingung der Natur durch die Technik. Und sie erlauben uns, die historische Wahrnehmung der Wienerwaldbahnen besser zu verstehen.

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Wiener Bergbahnen im 19. Jahrhundert – Teil 1

Drahtseilbahn auf die Sophienalpe, „Fiakerwagen“, Fotografie von Michael Frankenstein, um 1875, Wien Museum

Wiener Bergbahnen im 19. Jahrhundert – Teil 1

Zuckerl-, Ruckerl-, Knöpferlbahn

Die Anhöhen des Wienerwaldes wurden in den 1870er Jahren durch drei heute nicht mehr erhaltene Bergbahnen erschlossen, die durch Fotografien aus der Sammlung des Wien Museums dokumentiert sind. Jenseits der Wiedergabe der Bahnen an sich vermitteln diese Bilder ein neues, technikgeprägtes Verhältnis des Menschen zu seiner Umgebung.

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