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Beiträge von Gerhard Milchram

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Gerhard Milchram, Studium der Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Wien. Studien- und Forschungsaufenthalte in Israel, Absolvent der internationalen Sommerakademie für Museologie der Universitäten Klagenfurt, Wien, Graz und Innsbruck, ab 1993 Kulturvermittler und wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 1997 – 2010 Kurator im Jüdischen Museum Wien. Seit 2011 Kurator im Wien Museum.

Kriegsverluste der Städtischen Sammlungen

Bericht über die Plünderungen im Schloss Thalheim bei St. Pölten, 1945

Kriegsverluste der Städtischen Sammlungen

„Kostbare Kisten“

Die Befreiung Wiens durch die Sowjettruppen im April 1945 bedeutete für die Städtischen Sammlungen, zu denen ein ganzes Konglomerat von Institutionen, wie das Historische Museum, das Römische Museum, das Uhrenmuseum, Musikergedenkstätten und noch vieles mehr gehörte, eine schmerzhafte Bestandsaufnahme.

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Brand des Stephansdomes 1945

Blick auf den Hauptaltar nach dem Brand 1945, anonyme Fotografie, Wien Museum

Brand des Stephansdomes 1945

„Die Russen waren es“ – nicht

Der Brand des Stephansdomes im April 1945 ist ein nationaler Mythos. Jahrzehntelang wurde erzählt, sowjetische Soldaten hätten den Brand gelegt. Mittlerweile ist dies widerlegt, doch die historische Wahrheit ruft immer noch heftige Reaktionen hervor.

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Ceija Stojka

Ceija Stojka: „Wo sind unsere Rom? Laaerberg 1938“, Öl auf Karton, 1995, Sammlung Wien Museum

Ceija Stojka

Wo sind unsere Rom?

Im Jahr 2014 kaufte das Wien Museum im Zuge der Vorbereitungen zur Ausstellung „Romane Thana. Orte der Roma und Sinti“ 18 Ölgemälde und 5 Tuschzeichnungen der Künstlerin Ceija Stojka (1933 – 2013) an. Seither besitzt das Museum den größten Bestand von Werken Stojkas in musealen Einrichtungen weltweit.

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Wiener Wohnungen 1938

Robert Haas: Wohnung von Gustav und Louise Stern, 1938, Sammlung Wien Museum

Wiener Wohnungen 1938

„Zum Andenken verewigt“

Im Herbst 2015 vertrauten die Töchter des österreichischen Exil-Fotografen Robert Haas dem Wien Museum dessen fotografischen Nachlass an. Darin fanden sich auch Aufnahmen von Wohnungen, die 1937/38 entstanden waren – im Auftrag der damaligen jüdischen Bewohner_innen. Ein Fallbeispiel.

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Luigi Toscanos Porträts von Schoah-Überlebenden

© Luigi Toscano/Repro:Heribert Corn

Luigi Toscanos Porträts von Schoah-Überlebenden

Zerschnitten und genäht

In Wien wurden im Mai 2019 Porträts von Schoa-Überlebenden an der Ringstraße geschändet. Engagierte Menschen aus der Zivilgesellschaft setzten sich dagegen zur Wehr, reparierten die Werke und hielten Mahnwachen ab. Zwei Bilder aus der Serie überließ der Fotograf Luigi Toscano nun dem Wien Museum für seine Sammlung.

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