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Beiträge von Peter Stuiber

Hauptinhalt

Peter Stuiber, Studium der Geschichte und Germanistik in Wien und Paris. Leiter der Abteilung Publikationen und Digitales Museum im Wien Museum, redaktionsverantwortlich für Wien Museum Magazin. Diverse Ausstellungen und Bücher zur österreichischen Design- und Kulturgeschichte.

Thomas Bernhards Wiener Wohnorte

Thomas Bernhard mit seiner Mutter Herta, Wien 1933, (c) Thomas Bernhard Nachlassverwaltung

Thomas Bernhards Wiener Wohnorte

„Typisches Großstadtkind am Anfang“

In Thomas Bernhards Leben spielt Wien eine entscheidende Rolle. Zum 90. Geburtstag haben wir uns seine Wiener Wohnorte genauer angesehen: Zu sehen sind erstmals Innenaufnahmen des Ottakringer Zinshauses, in dem er als Kleinkind aufwuchs. Mit der Döblinger Adresse des späteren Schriftstellers ist nicht nur der Roman „Frost“, sondern auch ein dunkles Kapitel der Geschichte verbunden.

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Sabine Pollak über Adolf Loos

Rekonstruktion des Schlafzimmers für Lina Loos für die MAK-Ausstellung „Wege zur Moderne“ durch Hubmann und Vass Architekturbüro, Foto: Robert Newald/picturedesk.com

Sabine Pollak über Adolf Loos

Ein schneeweißer Horizont

Die Architektin und Architekturtheoretikerin Sabine Pollak hat sich intensiv mit der Moderne aus Gender-Perspektive auseinandergesetzt. Zum 150. Geburtstag von Adolf Loos erläutert sie ihre Sicht auf die Aktualität von Loos, das berühmte Schlafzimmer für Lina Loos und die Inszenierung in der Architektur.

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Online Sammlung des Wien Museums

Wonach suchen? Vorschläge erleichtern den Einstieg in die Online Sammlung

Online Sammlung des Wien Museums

Von Kunst bis Krampus

Das Wien Museum stellt – nach dem Magazin – das zweite große „Digital-Projekt“ vor: Die neue Online Sammlung präsentiert aktuell über 47.000 Objekte mit Bildern, von denen ein Großteil zum freien Download zur Verfügung steht. Das Konzept dahinter erklärt Projektleiterin Evi Scheller im Interview.

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Totenmasken im Wien Museum

Totenmaske von Karl Seitz (Willy Kauer), 1950

Totenmasken im Wien Museum

Geschönte Erinnerungen

Die Totenmasken-Sammlung des Wien Museums ist von internationaler Bedeutung, wird aber selten gezeigt, weil die Objekte äußerst empfindlich sind und das Interesse an dieser Art von Personenkult im 20. Jahrhundert nachgelassen hat. Ein Interview mit Kuratorin Michaela Lindinger über Erstabgüsse, Geniekult und Image-Kontrolle.

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Ausstellung über Felix Salten

Felix Saltens Presselegitimation, 1933, Wienbibliothek im Rathaus

Ausstellung über Felix Salten

Das Sprach-Chamäleon

In Kooperation mit der Wienbibliothek im Rathaus zeigt das Wien Museum im MUSA ab 15. Oktober eine Ausstellung über den Schriftsteller Felix Salten (1869-1945). Heute ist er meist nur noch als Autor des Welterfolgs „Bambi“ bekannt, dabei war Salten eine der zentralen Figuren im Wiener Kulturbetrieb von den 1890er Jahren bis 1938. Ein Interview mit der Kuratorin Ursula Storch.

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Der Parkettboden aus Beethovens Sterbewohnung

Foto: Karin Maierhofer

Der Parkettboden aus Beethovens Sterbewohnung

325 Bretter, die die Welt bedeuten

Ende September eröffnet – zeitverzögert – die große Beethoven-Schau im Kunsthistorischen Museum. Ein Highlight ist der originale Parkettboden aus Beethovens Sterbewohnung, der sich in der Sammlung des Wien Museums befindet. Eine Begehung mit der Restauratorin Karin Maierhofer.

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Ausstellung Face it!

Die Outdoor-Ausstellung am Karlsplatz, Foto: Klaus Pichler

Ausstellung Face it!

Menschen und Masken

Das Wien Museum nutzt den Bauzaun am Karlsplatz für eine neue Reihe von Open Air-Ausstellungen. Den Anfang macht eine Porträtserie der Fotografin Elodie Grethen aus dem Frühjahr 2020, die 18 Personen mit Mund-Nasen-Schutz in Nahaufnahme zeigt. Ergänzt werden die Bilder durch Interviews über das persönliche Erleben der COVID-19-Krise.

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Zum 30. Todestag von Bruno Kreisky

Bruno Kreisky, 1989. Foto: Martin Vukovits

Zum 30. Todestag von Bruno Kreisky

Der Überzeugungspolitiker

Am 29. Juli jährt sich zum 30. Mal der Todestag Bruno Kreiskys (1911-1990). Der Spitzendiplomat Wolfgang Petritsch, einst Kreiskys Sekretär, erinnert sich im Interview an die Reform-Ära des Jahrhundertkanzlers, Kreiskys Stärken und Schwächen, an dessen Humor und den schmerzvollen Abschied von der aktiven Politik. Fotograf Martin Vukovits hat für den Beitrag bislang unveröffentlichte Fotos des Kreisky-Begräbnisses aus seinem Archiv geholt.

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Kulturstadtrat Viktor Matejka

Martin Vukovits: Viktor Matejka im Wurstelprater, 1992. Matejka, der 1901 geboren wurde, starb am 2. April 1993.

Kulturstadtrat Viktor Matejka

Wo anknüpfen? Viktor Matejka - Kulturpolitik nach dem Grauen

Am 17. April 1945, nur wenige Tage nach der Befreiung Wiens, setzte die sowjetische Stadtkommandatur einen provisorischen Gemeinderat ein. Bürgermeister der Drei-Parteienregierung (SPÖ, ÖVP, KPÖ) wurde der Sozialdemokrat Theodor Körner. Für das Amt für Kultur und Volksbildung nominierte die kommunistische Partei Viktor Matejka, einen der facettenreichsten und charismatischsten Wiener Kulturpolitiker, dessen knappe Amtsperiode bis 1949 zur Legende wurde.

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Pest und Krisenmanagement im vormodernen Wien

Infektions-Ordnung vom 1. Oktober 1680, in: Codicis Austriaci, Wien 1704, S. 534-535.

Pest und Krisenmanagement im vormodernen Wien

„Der Traum der Ordnung“

Die behördlichen Maßnahmen und Beschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus sind einschneidend. Schon die Pest bot der Obrigkeit die Möglichkeit, weitreichende Machtbefugnisse über das Volk zu erlangen, wie Michel Foucault vor mittlerweile 45 Jahren in seinem Buch „Überwachen und Strafen“ darlegte. Ein Interview mit dem Kurator Werner Michael Schwarz.

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