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Beiträge von Peter Stuiber

Hauptinhalt

Peter Stuiber studierte Geschichte und Germanistik, leitet die Abteilung Publikationen und Digitales Museum im Wien Museum und ist redaktionsverantwortlich für das Wien Museum Magazin.

Kafka in Kierling

Das letzte bekannte Foto Franz Kafkas aus dem Herbst 1923 (Ausschnitt), der Fotograf ist unbekannt. Ullstein Bild / picturedesk.com

Kafka in Kierling

Vom Verstummen

Am 3. Juni 2024 jährt sich der Todestag von Franz Kafka zum 100. Mal. Das heurige Jahr lenkt den Blick einmal mehr auf den kleinen Ort Kierling bei Klosterneuburg, wo der Schriftsteller die letzten Wochen bis zu seinem Tod in einem Privatsanatorium verbrachte. Das Haus blieb nahezu unverändert und beherbergt eine kleine Gedenkstätte.

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Ausstellung über Erwin Ratz

Erwin Ratz, 1920, (c) Arnold Schönberg Center Wien

Ausstellung über Erwin Ratz

Der Bäcker als Musiktheoretiker und Lebensretter

Erwin Ratz war vieles: Schönberg-Schüler, Musiktheoretiker, Promotor der Avantgarde, Sekretär von Walter Gropius am Bauhaus und wortwörtlich im Brotberuf Bäcker. Posthum wurde er vom Staat Israel als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt. Das Bezirksmuseum Wieden zeigt nun eine Ausstellung über den Mann, der nie in der ersten Reihe stehen wollte. Ein Interview mit der Kuratorin Antonia Teibler.

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13 Antworten zum neuen Wien Museum

Foto: Christine Koblitz

13 Antworten zum neuen Wien Museum

Ab Nikolaus: Open House

Am 6. Dezember eröffnet das neue Wien Museum nach vierjähriger Umbauzeit. Wie lautet die Bilanz des Bauprojekts und was erwartet das Publikum – außer einer spektakulären Architektur und einer ebenso faszinierenden Dauerausstellung? 13 Antworten von 13 Kolleg:innen.

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Die neue Dauerausstellung des Wien Museums

Anton Hanaks Skulptur „Der letzte Mensch“ ist der Auftakt des Kapitels zum Roten Wien, Foto: Lisa Rastl

Die neue Dauerausstellung des Wien Museums

Menschen, Themen, Leitobjekte

Sie ist das Herzstück des neuen Wien Museums: die Dauerausstellung. Ein Parcours vom Naturraum Wiens vor der Besiedelung bis ins 21. Jahrhundert. Elke Doppler und Michaela Kronberger haben sie – in enger Abstimmung mit vielen Kolleg:innen – kuratiert. Ein Interview mit ersten Einblicken.

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Zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin Ilse Helbich

Ilse Helbich in ihrem Haus in Schönberg am Kamp, 2017, Foto: Norbert Stadler

Zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin Ilse Helbich

Ein Jahrhundert: und mehr

Schon ihr literarisches Debüt im Jahr 2003 sorgte für Aufmerksamkeit – da war Ilse Helbich achtzig Jahre alt. Dass sie seitdem ein Dutzend weiterer Bücher veröffentlicht hat, ist ein Glücksfall sondergleichen. Ein Blumengruß zum 100. Geburtstag der Wiener Schriftstellerin.

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100 Jahre Plakatsammlung der Wienbibliothek im Rathaus

Schoeller Wolle Spinnerin (Ausschnitt), 1970, Jost Wildbolz, Jürg Fausch (Foto), 170 × 118 cm, P-102551

100 Jahre Plakatsammlung der Wienbibliothek im Rathaus

„Die verstrichene Zeit schafft den nötigen Abstand“

Mit einer prächtigen Publikation feiert die Wienbibliothek im Rathaus das 100-Jahr-Jubiläum seiner Plakatsammlung. Deren Leiterin Julia König gibt im Interview Einblicke in die frühere und die heutige Sammelpraxis und erzählt von verschwundenen Produktgruppen, gestalterischen Zeitphänomenen und der Herausforderung, billiges Papier zu archivieren.

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Thomas Bernhards Wien

Thomas Bernhard in einem Wiener Kaffeehaus, 1971, Foto: Otto Breicha / brandstaetter images / picturedesk.com

Thomas Bernhards Wien

Ein „Guckerl“ in die Welt

Ob „Heldenplatz“ oder Wertheimsteinpark, Dinieren im Sacher oder billig Essen in der WÖK: Wien spielt in der Biografie und im Werk Thomas Bernhards eine zentrale Rolle. Erstmals widmet sich ein Buch diesem Thema: Der historisch-biografische Stadtführer „Thomas Bernhards Wien“ von Martin Huber und Wolfgang Straub bietet nicht nur Bernhard-Fans viel Neues.

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Ausstellung zur Geschichte der Wiener Ansichtskarte

Kahlenberg mit Höhenstraße und Donau, um 1960, HDH-Verlag, Wien, Wien Museum

Ausstellung zur Geschichte der Wiener Ansichtskarte

Totgesagte leben länger

Die Ausstellung „Großstadt im Kleinformat“ widmet sich der Geschichte der Ansichtskarte in Wien, die um 1900 einen ersten Boom erlebte, nach der Jahrtausendwende zunächst von elektronischen Medien zurückgedrängt wurde, aber in jüngster Zeit ein Revival erfahren hat. Kurator Sándor Békési erzählt im Interview von Moden und Medien, Sammlern und Motiven sowie Vorder- und Rückseiten.

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Rennrad-Pionierin Cenzi Flendrovsky

Illustration: Jorghi Poll/Edition Atelier

Rennrad-Pionierin Cenzi Flendrovsky

„Je sportlicher die Frau, desto größer der Widerstand“

Der Fahrradboom um 1900 hatte auch einen emanzipatorischen Aspekt: Viele Frauen nutzten das Bicycle, um sich zumindest einen gewissen Freiraum zu „erfahren“. Unter ihnen Cenzi Flendrovsky (1872 – 1900) aus Favoriten, eine der erste namentlich bekannten österreichischen Rennfahrerinnen. Ihr kurzes, intensives Leben hat die Historikerin Petra Sturm – gemeinsam mit dem Verleger und Illustrator Jorghi Poll – in einer Graphic Novel eingefangen. Im Interview erzählt sie von der herausfordernden Recherche und der vitalen Wiener Fahrradszene ab den 1890er Jahren.

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Neue Wege zu Grete Wiesenthal

Grete, Elsa und Berta Wiesenthal tanzen Lanner - Schubert - Walzer, 1908, Foto: Rudolf Jobst, Wien Museum

Neue Wege zu Grete Wiesenthal

Glückseligkeit in der Schwebe

Grete Wiesenthals spezielle Wiener Tanzweise, die in der jungen Freien Szene vor dem Ersten Weltkrieg Furore machte, ist Patin eines neuen Tanzstücks mit dem Titel Glückselig. War gestern, oder? Eine Aneignung, das am 30. März im brut nordwest Premiere hat. Die Tanzhistorikerin und Initiatorin des Projekts, Andrea Amort, erläutert im Interview die historische Bedeutung Wiesenthals und die kreative Aneignung ihres künstlerischen Erbes.

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