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Beiträge von Werner Michael Schwarz

Hauptinhalt

Werner Michael Schwarz, Historiker, Kurator am Wien Museum. Publikationen, Ausstellungen und Lehre mit Schwerpunkt Stadt-, Medien- und Filmgeschichte. 

Das Wunderteam in London

Paul Meissner: Das Wunderteam, 1948, Öl auf Holz, Wien Museum

Das Wunderteam in London

„Die Sensation Europas“

Österreichs Fußballteam in London? Das erinnert an das legendäre Länderspiel am 7. Dezember 1932, als das Wunderteam 3:4 gegen England verlor. Die Niederlage wurde zum Nationalmythos, ein Blick auf zeitgenössische Quellen offenbart die politische Dimension des Sportereignisses.

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70 Jahre Siedlung Siemensstraße

Siedlung Siemensstraße, Schrägluftaufnahme, 1956, Foto: Wiener Stadt- und Landesarchiv

70 Jahre Siedlung Siemensstraße

Terra Nova

Die Wohnungsnot nach 1945 erforderte schnelles Handeln. Eine Antwort darauf war eine große Wohnsiedlung in der Siemensstraße in Floridsdorf. Dem städtebaulichen Pionierprojekt am Stadtrand ist nun vor Ort eine Ausstellung in einer „Original-Duplexwohnung“ gewidmet, die in Kooperation mit dem Wien Museum entstand.

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Die Österreichische Unabhängigkeitserklärung 1945 und ihr Verfasser Karl Renner

Vom Bauernsohn zum Bundespräsidenten, Wandzeitung, Vorwärts Verlag, 1950, Wienbibliothek im Rathaus, Plakatsammlung AC10606660

Die Österreichische Unabhängigkeitserklärung 1945 und ihr Verfasser Karl Renner

Radikaler Pragmatismus

Am 27. April 1945, nur zwei Wochen nach der Befreiung Wiens, proklamierte die vom sowjetischen Oberkommando anerkannte provisorische Regierung Renner die Wiederherstellung und Unabhängigkeit Österreichs als demokratische Republik. Darin wird Österreich als erstes Opfer von Hitler-Deutschland dargestellt – Adressaten waren vor allem die westlichen Alliierten und die eigene Bevölkerung.

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Kulturstadtrat Viktor Matejka

Martin Vukovits: Viktor Matejka im Wurstelprater, 1992. Matejka, der 1901 geboren wurde, starb am 2. April 1993.

Kulturstadtrat Viktor Matejka

Wo anknüpfen? Viktor Matejka - Kulturpolitik nach dem Grauen

Am 17. April 1945, nur wenige Tage nach der Befreiung Wiens, setzte die sowjetische Stadtkommandatur einen provisorischen Gemeinderat ein. Bürgermeister der Drei-Parteienregierung (SPÖ, ÖVP, KPÖ) wurde der Sozialdemokrat Theodor Körner. Für das Amt für Kultur und Volksbildung nominierte die kommunistische Partei Viktor Matejka, einen der facettenreichsten und charismatischsten Wiener Kulturpolitiker, dessen knappe Amtsperiode bis 1949 zur Legende wurde.

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Pest und Krisenmanagement im vormodernen Wien

Infektions-Ordnung vom 1. Oktober 1680, in: Codicis Austriaci, Wien 1704, S. 534-535.

Pest und Krisenmanagement im vormodernen Wien

„Der Traum der Ordnung“

Die behördlichen Maßnahmen und Beschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus sind einschneidend. Schon die Pest bot der Obrigkeit die Möglichkeit, weitreichende Machtbefugnisse über das Volk zu erlangen, wie Michel Foucault vor mittlerweile 45 Jahren in seinem Buch „Überwachen und Strafen“ darlegte. Ein Interview mit dem Kurator Werner Michael Schwarz.

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Ungarnflüchtlinge in Wien 1956

Ungarnhilfe-Sammelbüchsen, November 1956. © Verein der Geschichte der Arbeiterbewegung

Ungarnflüchtlinge in Wien 1956

Im Niemandsland an der Donau

Mehr als 180.000 Menschen flohen 1956 vor den sowjetischen Panzern über die burgenländische Grenze in den Westen, viele davon landeten – zumindest vorübergehend – in Wien. Zunächst war die Hilfsbereitschaft seitens der einheimischen Bevölkerung groß. Doch schon bald machte sich Unmut breit.

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Die Siedlerinnen vom Rosenhügel

Josef Derbolav: Siedlerarbeit, 1921, Sammlung Wien Museum

Die Siedlerinnen vom Rosenhügel

Ziegelschupfen und Emanzipation

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs besetzten tausende „wilde“ Siedler- und Siedlerinnen Land am Stadtrand von Wien. 100 Jahre danach: Eine Hommage an die „Ziegelschupferinnen“ vom Rosenhügel anlässlich des internationalen Frauentages.

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