Website Suche (Nach dem Absenden werden Sie zur Suchergebnisseite weitergeleitet.)
Erwin Chargaff, 1987, Porträt von Lillian Birnbaum

Erwin Chargaff, 1987, Porträt von Lillian Birnbaum

Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an Erwin Chargaff

Mehr zu: Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an Erwin Chargaff

Der fröhliche Pessimist

Erwin Chargaff leistete entscheidende Vorarbeit zur Erforschung der DNA, blieb als Biologe aber zeitlebens zutiefst skeptisch gegenüber den Naturwissenschaften. Zumindest einmal im Jahr besuchte der 1935 emigrierte Nobelpreis-Kandidat seine Heimatstadt Wien. Dann eröffnete sich ein Zeit-Raum, erfüllt von Sprache.

Mehr zu: Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an Erwin Chargaff

Wien Museum / Magazin

Hauptinhalt

Mauterner Tauschvertrag, Detail, München, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Hochstift Passau Urkunden (802-1808) 39, in: Monasterium.net

Mauterner Tauschvertrag, Detail, München, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Hochstift Passau Urkunden (802-1808) 39, in: Monasterium.net

Der Mauterner Tauschvertrag von 1137

Mehr zu: Der Mauterner Tauschvertrag von 1137

Entscheidung zum Aufbruch

Jüngste Forschungen zu einer Urkunde von 1137 ermöglichen neue Einblicke in die Anfänge des hochmittelalterlichen Wien. Der Konsens der beiden maßgeblichen Herrschaftsträger stellte die Weichen für die Entwicklung des Ortes zum überregional bedeutenden Handels- und Herrschaftsmittelpunkt.

Mehr zu: Der Mauterner Tauschvertrag von 1137
Hundemarke des Vororts Hernals, 1890, Wien Museum: Inv.-Nr. 308465/32

Hundemarke des Vororts Hernals, 1890, Wien Museum: Inv.-Nr. 308465/32

Einführung der Hundesteuer in Wien

„...dass wir eigentlich von unseren Hunden leben!“

Ehe in Wien 1869 zum ersten Mal eine „Gemeindeauflage auf den Besitz von Hunden“ in Kraft trat, waren herumstreunende Straßenhunde keine Seltenheit im Stadtbild. Erhoffter Nebeneffekt dieser Steuer war die Eindämmung der Tollwut.

Mehr zu: Einführung der Hundesteuer in Wien
Ehemaliger Aufgang aus den Katakomben zum Deutschordenshaus, Foto: Thomas Keplinger

Ehemaliger Aufgang aus den Katakomben zum Deutschordenshaus, Foto: Thomas Keplinger

Die geheimen Gänge von Wien

Kopfgeburten im Kellergeschoß

„Der Kaiser fuhr unterirdisch in der Kutsche von der Hofburg bis Schönbrunn!“ So lautet eine der beliebtesten Untergrundlegenden Wiens. Weitere Geheimgänge meist kürzerer Distanz verorten Gerüchte hauptsächlich im Umfeld der Hofburg, seltener an der Peripherie. Ein Versuch, Fantasie von Wirklichkeit zu trennen.

Mehr zu: Die geheimen Gänge von Wien
Dauerausstellung des Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums in der Volkshalle des Wiener Rathauses, 1927, Wien Museum, Inv.-Nr. 55456/7

Dauerausstellung des Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums in der Volkshalle des Wiener Rathauses, 1927, Wien Museum, Inv.-Nr. 55456/7

Das Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum im Roten Wien

Mehr zu: Das Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum im Roten Wien

Warum Museum?

Ein Museum, das nichts weniger als gesellschaftliche Utopie anstrebte: In der Zwischenkriegszeit dachten Otto Neurath und sein Team Wissensvermittlung völlig neu und erzielten damit Rekord-Besucherzahlen. Susanne Winkler und Werner Michael Schwarz im Interview über das Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum.

Mehr zu: Das Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum im Roten Wien
Der Ludo-Hartmann-Hof in der Albertgasse 13-17 im 8. Bezirk. Foto: Martin Gerlach jun., Wien Museum, Inv.-Nr. 57962/62

Der Ludo-Hartmann-Hof in der Albertgasse 13-17 im 8. Bezirk. Foto: Martin Gerlach jun., Wien Museum, Inv.-Nr. 57962/62

Margit und Erich Lessing

Gekündigt und verfolgt

Das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands hat die Geschichte der Wiener Gemeindebauten in den Jahren 1933/34 bis 1945 erforscht und dazu einen Sammelband herausgegeben, in dem auch Schicksale von verfolgten Bewohner:innen erzählt werden. Ein Beispiel: Der spätere Fotograf Erich Lessing und seine Mutter Margit.

Mehr zu: Margit und Erich Lessing
Bibliothek der Wiener Mechitaristen Kongregation, 2025, Foto: Klaus Pichler, Wien Museum

Bibliothek der Wiener Mechitaristen Kongregation, 2025, Foto: Klaus Pichler, Wien Museum

Eine kurze Geschichte der Armenier:innen in Wien

Vienna Hay

Siebzig Prozent der Armenier:innen leben außerhalb Armeniens, einige tausend davon in Wien. Die Gemeinschaft blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Ein knapper Abriss zeigt ihre Vielfalt und Verbindungen mit der Stadt.

Mehr zu: Eine kurze Geschichte der Armenier:innen in Wien
Marian Anderson gibt Autogramme in Wien, 1930er Jahre, Marian Anderson Collection of Photographs (Volume 6, Page 28, Item 1), Kislak Center for Special Collections, Rare Books and Manuscripts, University of Pennsylvania Libraries

Marian Anderson gibt Autogramme in Wien, 1930er Jahre, Marian Anderson Collection of Photographs (Volume 6, Page 28, Item 1), Kislak Center for Special Collections, Rare Books and Manuscripts, University of Pennsylvania Libraries

Marian Anderson im Wiener Konzerthaus

Erst Schubert, dann Spirituals

Eine Karriere als Schwarze Person zu machen war sowohl in den USA als auch in Europa kein Leichtes im frühen 20. Jahrhundert. Die klassische Sängerin Marian Anderson stellte sich gegen rassistische Vorurteile und erkämpfte sich Räume für ihre Kunst. Ihre Zeit auf Wiener Bühnen spielte dabei eine wesentliche Rolle.

Mehr zu: Marian Anderson im Wiener Konzerthaus
Catalog von Marianne Bendl,  K.U.K. Priv. Busenschützer-Fabrik Wien, 1893, Rückseite, Universitätsbibliothek der Universität Wien

Catalog von Marianne Bendl, K.U.K. Priv. Busenschützer-Fabrik Wien, 1893, Rückseite, Universitätsbibliothek der Universität Wien

Marianne Bendl und ihr Reform-BH

„...das Mieder ist der Feind der Gesundheit des Weibes“

Das Korsett war lange Zeit ein Must-have der Damenmode. Dem setzte sich erstmals eine in Wien ansässige Kleidermacherin und Unternehmerin entgegen: Marianne Bendl brachte den „Busenschützer“ auf den Markt und versuchte die Damenwelt so von ihrer Einschnürung zu befreien - nicht ohne gehörige Kontroversen auszulösen.

Mehr zu: Marianne Bendl und ihr Reform-BH
Werbung für den „Universal-Robot“ der Wiener Firma Beran, 1936

Werbung für den „Universal-Robot“ der Wiener Firma Beran, 1936

Erinnerungsfunktion bei historischen Uhren

Mehr zu: Erinnerungsfunktion bei historischen Uhren

Vergiss den Knoten im Taschentuch!

Als Gedächtnisstütze hat der einst vielzitierte Knoten im Taschentuch längst ausgedient: Denn vor etwa hundert Jahren kamen die Papiertaschentücher auf. Uhren mit Erinnerungsfunktion gab es zwar schon länger, doch ab den 1950er Jahren erlebten sie einen Boom.

Mehr zu: Erinnerungsfunktion bei historischen Uhren