Wien Museum / Magazin
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Foto: Susanna Hofer
Die pessimistische Philosophin Helene von Druskowitz
Zauberreich
Sie lebte zwischen Wien, Zürich und Dresden. Ihre Biographie ist geprägt von philosophischen Studien, der Liebe zu Frauen und dem Ringen um ihre psychische Gesundheit: Eine Nachzeichnung von Helene von Druszkowitz' bewegtem Leben.

Kulturstadträtin Gertrude Fröhlich-Sandner bei der Eröffnung der Wiener Festwochen am Rathausplatz, 24. Mai 1975, APA-Images / brandstaetter images / Votava
Zum 100. Geburtstag von Gertrude Fröhlich-Sandner
„Der größte Fehler in der Demokratie ist: nichts zu tun.“
Die Arena-Besetzung 1976 war für die damalige Vizebürgermeisterin und Kulturstadträtin Gertrude Fröhlich-Sandner der Härtetest. Auch sonst waren die Jahre ihres politischen Wirkens eine bewegte Zeit mit dem Anspruch, Kultur und Bildung möglichst allen zugänglich zu machen.

Der österreichische Journalist und Schriftsteller Raoul Auernheimer (Ausschnitt), 1921,
APA-Images / brandstaetter images / Archiv Setzer-Tschiedel
Zum 150. Geburtstag des Schriftstellers Raoul Auernheimer
Wien und die leere Weite
Er war der erste Präsident des österreichischen PEN-Clubs, zählte zum Kreis der Literatengruppe Jung Wien, war mit Arthur Schnitzler befreundet und den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge. Nach seiner Flucht in die USA konnte Raoul Auernheimer nicht mehr an seine literarischen Erfolge anschließen, blieb innerlich aber seiner Heimatstadt Wien eng verbunden.

Kehrichtsammelhalle im Sandleitenhof, 1928, Foto: Theo Bauer, Wien Museum, Inv.-Nr. 59241/999
Stadtreinigung im „Roten Wien“
Triumph der Technik
Das Image Wiens, eine der saubersten Metropolen der Welt zu sein, begann sich erstmals in der Zwischenkriegszeit zu etablieren. Damals wurde das Rote Wien nicht nur für seine fortschrittliche Sozial- und Wohnungspolitik bekannt, auch seine moderne Entsorgungspolitik erregte europaweit Aufsehen. Auf höchstem Niveau gelang in jenen Jahren eine organisatorische, bauliche und technische Neuordnung.

Ensemblefoto (Ausschnitt) in der Josefstädter Straße 17, ca 1965, Fotoarchiv K & A. Theiner
Die Harnoncourts und die Gründerjahre des Concentus Musicus in der Josefstadt
„Wir als Veränderte bleiben“
Wie fängt man etwas an, das zu einer weltweiten Bewegung werden wird? Anlässlich des 10. Todestages von Nikolaus Harnoncourt am 5. März widmet das Bezirksmuseum Josefstadt den Gründerjahren des Concentus Musicus eine Ausstellung. Im Mittelpunkt stehen die Pionierzeit dieser „Entdeckergemeinschaft" von 1953 bis 1972 und die enge Verbindung des Ensembles zur Josefstadt.

Marie Langer, um 1930
Aus den Erinnerungen von Marie Langer
Kommunistin statt Dame
In Lateinamerika wurde Marie Langer (1910 - 1987) eine der wichtigsten Psychoanalytikerinnen, davor kämpfte sie als Kommunistin im Spanischen Bürgerkrieg. Aufgewachsen ist Langer in einer großbürgerlichen Wiener Familie. In ihren Erinnerungen, die nun wieder publiziert wurden, erzählt sie von jungen Jahren in Umbruchszeiten – u. a. von überkommenen Rollenbildern und Moralvorstellungen. Ein Auszug.



