Website Suche (Nach dem Absenden werden Sie zur Suchergebnisseite weitergeleitet.)

Beiträge von Susanne Breuss

Hauptinhalt

Susanne Breuss studierte Europäische Ethnologie, Geschichte, Philosophie und Soziologie an der Universität Wien und an der TU Darmstadt und ist seit 2004 Kuratorin im Wien Museum. Sie unterrichtet an der Universität Wien und schreibt für die Wiener Zeitung. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen historische und gegenwärtige Alltagskulturen sowie museologische Fragen. 
 

Geschichte des Pyjamas

Damenpyjamas, aus: Wiener Perfekt Mode, H. 137/1934, Quelle: Anno/ÖNB

Geschichte des Pyjamas

Ausgezogen und angezogen zugleich

Die Corona-Pandemie und Home Office haben Loungewear, Jogginghosen oder Sweatshirts in den Fokus der Mode gerückt. Nun erlebt auch der Pyjama ein glanzvolles Comeback. Zur Geschichte eines intimen Kleidungsstückes, das viel zur Modernisierung der Frauenkleidung beigetragen hat.

Mehr zu: Geschichte des Pyjamas
100 Jahre WÖK

Transportauto der WÖK, Fotografie um 1926, Wien Museum

100 Jahre WÖK

Bei den Billigessern

Im April 1921 eröffnete das erste Restaurant der „Wiener Öffentlichen Küchenbetriebsgesellschaft“. Bis heute ist die WÖK im kollektiven Gedächtnis verankert – mit günstigen, auch fleischlosen Gerichten und schlichter Atmosphäre. Das Angebot richtete sich auch an eine Mittelschicht in finanziellen Nöten.

Mehr zu: 100 Jahre WÖK
Porridge, Müsli, Hafersuppe

Faltprospekt der Firma Knorr: Haferflockenherstellung, um 1960, Privatbesitz Susanne Breuss

Porridge, Müsli, Hafersuppe

Vom Hafer gestochen

Heute kommt kaum ein trendiges urbanes Frühstückslokal ohne Porridge aus. Noch vor wenigen Jahren hätte man mit einem warmen Haferbrei die meisten eher jagen können. Aber: Selbst Grundnahrungsmittel wie der Hafer unterliegen den Launen der Mode und ihr Image ist immer von den jeweiligen Zeitumständen abhängig.

Mehr zu: Porridge, Müsli, Hafersuppe
Der Krampus

Krampusfiguren aus Chenilledraht, 20. Jh., Wien Museum

Der Krampus

Böse, wild und schaurig schön

Nur wenige brauchtümliche Figuren sind so negativ und ambivalent besetzt wie der Krampus. Heute lehnen ihn viele als Ausgeburt „schwarzer Pädagogik“ und als veraltete Männlichkeitsinszenierung ab. Andere sehen in ihm ein faszinierendes Symbol für gesellschaftlich Verdrängtes und Tabuisiertes.

Mehr zu: Der Krampus
Das Kosmetikinstitut von Helene Pessl

Kosmetikinstitut von Helene Pessl im Dianabad, 1937, Foto: Robert Haas, Wien Museum

Das Kosmetikinstitut von Helene Pessl

Schönheit aus dem Dianabad

Nach mehr als 200 Jahren ist es bald Geschichte: das Dianabad im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Anlass genug, einen Blick auf einen eher unbekannten Aspekt dieses traditionsreichen Bads zu werfen: In der Zwischenkriegszeit gab es dort ein in der ganzen Stadt bekanntes Kosmetikinstitut. Geleitet wurde es von der in Schönheitsdingen äußerst umtriebigen und innovativen Helene Pessl.

Mehr zu: Das Kosmetikinstitut von Helene Pessl
Berühmte Wiener Elefanten

Keramikelefant, Fa. Goldscheider, verm. nach 1930, Wien Museum

Berühmte Wiener Elefanten

Bubi, Mädi & Co.

In der Geschichte Wiens gab es immer wieder Elefanten, die es zu einiger Prominenz gebracht haben. Darunter auch der erste in Europa gezeugte und lebend geborene Babyelefant.

Mehr zu: Berühmte Wiener Elefanten
Heiraten im Jahr 1910

Album der Verlobten (Ausschnitt). Geschenk hervorragender Kaufleute, Wien 1909, Susanne Breuss

Heiraten im Jahr 1910

Ein Album für Verlobte

Verliebt, verlobt, verheiratet – diese sprichwörtlich gewordene Abfolge ist heute nicht mehr die Norm. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war sie es noch. Ein „Album für Verlobte“ aus dieser Zeit ermöglicht einen Einblick in die damaligen Rituale und Abläufe rund um eine Hochzeit.

Mehr zu: Heiraten im Jahr 1910
Historische Benimmregeln für den Ausstellungsbesuch

Joachim Wachtel: 1 x 1 des guten Tons heute, Gütersloh 1973, Susanne Breuss

Historische Benimmregeln für den Ausstellungsbesuch

Nicht küssen! Nicht schnattern!

Nach der monatelangen Sperre wegen der Corona-Pandemie sind Museums- und Ausstellungsbesuche in Kürze wieder möglich. Allerdings unter neuen Auflagen wie Maskenpflicht und Abstandsregelungen. Das Verhalten in Ausstellungen unterliegt aber nicht nur Gesetzen und Hausordnungen, sondern auch informellen gesellschaftlichen Normen. Wir haben uns die Empfehlungen von Anstandsbüchern aus den letzten 130 Jahren angesehen.

Mehr zu: Historische Benimmregeln für den Ausstellungsbesuch
Geschichten vom Schanigarten

Grand Hotel Wien mit Gastgarten. Je vornehmer der Gastronomiebetrieb, desto aufwendiger war meist die Gestaltung des Schanigartens. Farbdruck nach Grafik, um 1930, Wien Museum

Geschichten vom Schanigarten

Ein bisserl Grün mit Bedienung

Nach wochenlangen Ausgangsbeschränkungen und geschlossenen Gastronomiebetrieben wegen der Corona-Pandemie freuen sich nun viele auf einen Besuch beim Wirten oder im Kaffeehaus. Besonders herbeigesehnt: die kleinen Freiluftoasen mitten in der Großstadt, die Schanigärten.

Mehr zu: Geschichten vom Schanigarten
Franz Ruhm – Koch und Medienstar

Wiener Küche, Nr. 79, 1937, Seite 11 (Ausschnitt), Susanne Breuss

Franz Ruhm – Koch und Medienstar

Besessen von der Wiener Küche

Das häusliche Kochen erlebte in den letzten Wochen ein beachtliches Revival: Weil der Corona-Virus auch die Gastronomie lahm gelegt hat und man deutlich mehr Zeit daheim verbringt, greifen nun viele wieder selbst zum Kochlöffel – oft mit sachkundiger Hilfe aus dem Internet. Ein Meister und Pionier in der Vermittlung von Kochkenntnissen via moderne Medien war der Küchenchef Franz Ruhm: Ab 1928 trat er als Österreichs erster Radiokoch auf, ab 1955 als erster Fernsehkoch.

Mehr zu: Franz Ruhm – Koch und Medienstar