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Ausschnitt aus einer Originalzeichnung von Nando von Arb zu Glauser „Damals in Wien“, © Litar / Nando von Arb 2026

Ausschnitt aus einer Originalzeichnung von Nando von Arb zu Glauser „Damals in Wien“, © Litar / Nando von Arb 2026

Friedrich Glauser-Nando von Arb-Ausstellung in der Zürcher Galerie Litar

„Hat der Bub wieder Angst?“

Mit der Wiener Kindheit des Schriftstellers Friedrich Glauser beschäftigte sich vor zwei Jahren ein Symposium im Wien Museum. Kooperationspartnerin war die Zürcher Stiftung Litar, die nun in einer Ausstellung das Thema Kindheitsängste ins Zentrum rückt – im Dialog mit dem Künstler Nando von Arb. Dazu gibt´s eine kompakte Publikation mit der Essenz der beiden Projekte.

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Kapperle Sammlung Gerri Geiger, Foto: Jürgen Glück

Kapperle Sammlung Gerri Geiger, Foto: Jürgen Glück

Die Kapperle-Sammlung von Gerri Geiger

„Schützt!“

25 Jahre lang verkaufte Gerri Geiger den Augustin auf den Straßen Wiens, bis er im Jänner diesen Jahres verstarb. Seine Stammroute führte ihn durch Lokale am Gürtel. Bekanntheit erlangte er nicht zuletzt durch seine auffälligen Kopfbedeckungen. Dass er eine Sammlung mit über 2.000 Kappen aufgebaut hatte, wussten allerdings die wenigsten. Ein neues Buch stellt nun Gerri und seine „Kapperle“ vor.

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Robert Kotas: Forum Kino, 1949-1950, Fassade, Nachtaufnahme (Ausschnitt), Foto: Lucca Chmel, 1950, Bildarchiv Austria/ÖNB

Robert Kotas: Forum Kino, 1949-1950, Fassade, Nachtaufnahme (Ausschnitt), Foto: Lucca Chmel, 1950, Bildarchiv Austria/ÖNB

Robert Kotas und die Wiener Kinos der Nachkriegszeit

Architektur für die Nacht

Nach 1945 erlebten Kinos in Wien einen wahren Bauboom, viele davon stammen von einem Architekten: Robert Kotas (1904-1973). Mit rund 40 Kino-Neu- und Umbauten, vorwiegend in Wien, prägte er die Kinolandschaft der Nachkriegszeit. Er verstand Kino als Erlebnisraum, bei dem neben dem Kinosaal auch alle öffentlich zugänglichen Nebenräume einem modernen Konzept im Sinne des Gesamtkunstwerks folgten.

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Wetti Schaffgotsche, Foto: Atelier Grill (Ausschnitt), Donaueschingen, 1926. © Michael Huey und Familienarchiv Witt-Dörring

Wetti Schaffgotsche, Foto: Atelier Grill (Ausschnitt), Donaueschingen, 1926. © Michael Huey und Familienarchiv Witt-Dörring

Michael Hueys Buch über den Grafen Felix „Wetti“ Schaffgotsche

„Ich fühle mich wie eine Primadonna“

In den USA wurde Felix „Wetti“ Schaffgotsche dafür bekannt, dass er als Scout das Sun Valley-Skigebiet „entdeckte“ und touristisch mitentwickelte. In der großangelegten biografischen Spurensuche des Künstlers Michael Huey erweist sich der Sprössling einer österreichischen Adelsfamilie als ambivalenter Lebe- und Geschäftsmann zwischen libertärem Individualismus und Begeisterung für die Nationalsozialisten.

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Anzeige aus: Der Bautechniker 1884, Seite 12, ANNO/ÖNB

Anzeige aus: Der Bautechniker 1884, Seite 12, ANNO/ÖNB

Unter Strom – Elektropionier Bela Egger – Teil 2

In lichten Höhen

Die industrielle Erfolgsgeschichte von Bela Egger nahm in den 1880er Jahren nochmals an Fahrt auf. Neben der elektrischen Beleuchtung unzähliger Bauten in der Monarchie standen die Entwicklung und Produktion von Elektromobilen sowie moderner Glühlampen im Fokus.

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Bela Egger vor einem Dynamo, 1901, Familienbesitz

Bela Egger vor einem Dynamo, 1901, Familienbesitz

Unter Strom – Elektropionier Bela Egger – Teil 1

Am seidenen Faden

Ob in Krankenhäusern, Theatern, Fabriken oder Verwaltungsbauten: Die Elektrifizierung Wiens in der Gründerzeit ist eng verbunden mit den Produktionsstätten von Bela Egger – und wurde ganz wesentlich von lokalen Mechanikern, Textilarbeiterinnen und Ingenieuren getragen. Teil 1 einer industriellen Erfolgsgeschichte mit Schattenseiten.

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Friedrich Ohmann, Sala Terrena im Oberen Belvedere, 1886, Wien Museum, Inv.-Nr. 106881

Friedrich Ohmann, Sala Terrena im Oberen Belvedere, 1886, Wien Museum, Inv.-Nr. 106881

Eine Vorschau auf die große Friedrich Ohmann-Ausstellung 2027

Barocke Moderne

Das Glashaus im Burggarten, das Wienfluss-Portal im Stadtpark und das Denkmal für Kaiserin Elisabeth im Volksgarten zählen zu den bekanntesten Bauten Wiens. Der Name ihres Schöpfers, Friedrich Ohmann, ist dagegen weitgehend vergessen – zu Unrecht, wie eine große Ausstellung zeigen soll, die ab April 2027 im Wien Museum zu sehen sein wird.

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Landung eines Fallschirmspringers, um 1930, APA-Images / brandstaetter images / Austrian Archives

Landung eines Fallschirmspringers, um 1930, APA-Images / brandstaetter images / Austrian Archives

Die Anfänge des Fallschirmspringens in Wien

Aus allen Wolken

Die experimentelle Phase des Fallschirmspringens dauerte lange – und kostete viele Menschenleben. Erst in der Zwischenkriegszeit sorgten neue Modelle für mehr Sicherheit, darunter ein in Wien entwickelter Rollfallschirm. Getestet wurde er auch von einigen heimischen Pionierinnen der „Luftkunst“.

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Illustration: Lukrezia, www.lukrezia.org

Illustration: Lukrezia, www.lukrezia.org

Buch zu 50 Jahre Arena

„Das Ärgste und Leiwandste, das ich je gemacht hab“

Constanze C. Czutta gehört seit 17 Jahren zum Arena-Team, hat sich intensiv mit deren Geschichte beschäftigt, die Community Gallery-Ausstellung zur Arena im Wien Museum kuratiert und vor allem das große 50-Jahre-Arena-Buch geschrieben und gestaltet. Ein Gespräch über die Publikation, in der Hirn und Herzblut steckt.

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Robert Örley, 1908, Foto: Atelier Madame d’Ora / APA-Images / ÖNB-Bildarchiv

Robert Örley, 1908, Foto: Atelier Madame d’Ora / APA-Images / ÖNB-Bildarchiv

Zum 150. Geburtstag von Robert Örley

Ein fast vergessener Baukünstler

Robert Örley (1876–1945) zählte mit seinen Möbelentwürfen und ersten Stadtvillen schon kurz nach 1900 zu den herausragenden Protagonisten der Wiener Moderne. Drei zentrale Bauten des Autodidakten werden im Folgenden vorgestellt.

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