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Bela Egger vor einem Dynamo, 1901, Familienbesitz
Unter Strom – Elektropionier Bela Egger – Teil 1
Am seidenen Faden
Ob in Krankenhäusern, Theatern, Fabriken oder Verwaltungsbauten: Die Elektrifizierung Wiens in der Gründerzeit ist eng verbunden mit den Produktionsstätten von Bela Egger – und wurde ganz wesentlich von lokalen Mechanikern, Textilarbeiterinnen und Ingenieuren getragen. Teil 1 einer industriellen Erfolgsgeschichte mit Schattenseiten.

Landung eines Fallschirmspringers, um 1930, APA-Images / brandstaetter images / Austrian Archives
Die Anfänge des Fallschirmspringens in Wien
Aus allen Wolken
Die experimentelle Phase des Fallschirmspringens dauerte lange – und kostete viele Menschenleben. Erst in der Zwischenkriegszeit sorgten neue Modelle für mehr Sicherheit, darunter ein in Wien entwickelter Rollfallschirm. Getestet wurde er auch von einigen heimischen Pionierinnen der „Luftkunst“.

Christoph Scharff: Fotoserie Donauinsel (Ausschnitt), 1983, Wien Museum
Impressionen von der Großbaustelle Donauinsel
Landschaft im Umbruch
Neun Monate lang streifte der Wiener Fotograf Christoph Scharff im Jahr 1983 durch das Areal des Überschwemmungsgebiets, das damals gerade zur Donauinsel und zur Neuen Donau umgebaut wurde. Seine Dokumentation einer neu entstehenden Landschaft ist nun als Schenkung ins Wien Museum gekommen.

Plakate in der besetzten Arena, August 1976, Foto: Heinz Riedler, Wien Museum, Inv.-Nr. 301366/280
Coming Out: Die erste emanzipatorische Schwulengruppe Wiens
„Schwul ist schön“
Zwischen Strafrechtsreform, alternativem Milieu und inneren Konflikten bewegte sich die 1976 gegründete Wiener Schwulengruppe Coming Out. Wie dieser Aufbruch möglich wurde – und an welchen inneren Zerwürfnissen er letztlich scheiterte.

Frau im Ruderboot um 1910, Fotografie, Wien Museum, Inv.-Nr. MF 2825
Der Weg der Wienerinnen in die Ruderboote
Frau an Bord!
Schon vor Hunderten Jahren lockte das spiegelglatte Donauwasser Sportbegeisterte in die Boote. Obwohl das Rudern als ältester Vereinssport Österreichs gilt, blieb er lange Zeit eine exklusive Männerdomäne. Erst in den 1920er Jahren ergriffen auch Frauen das Ruder.

Grossmannhof, 20., Pappenheimgasse 4 / Denisgasse 39-41, um 1926, Wien Museum Inv.-Nr. 57962/451
Oskar Grossmann und 100 Jahre Grossmannhof
Kommunist und „Soldat am Mittelmeer“
Der Grossmannhof in der Brigittenau feiert seinen 100 Geburtstag. Eine Erinnerung an das Eröffnungsjahr des Gemeindebaus und dessen späteren Namensgeber, den kommunistischen Widerstandskämpfer Oskar Grossmann.

Ansichtskarte Bildseite, 9,1 cm x 13,8 cm, Lichtdruck, Photographischer Kunstverlag Richard Karlmann, Wien. Privatbesitz
Eine Ansichtskarte mit kaiserlicher Überraschung
Elisabeths letzte Show
Auf den ersten Blick ist es eine unspektakuläre Ansichtskarte von einem „Kaisereinzug“ im August 1896. Auf den zweiten Blick entpuppt sie sich als überraschende Quelle zur Biografie der Kaiserin Elisabeth. Eine Spurensuche zwischen Repräsentation, Image, zeitgenössischer Berichterstattung und diplomatischer Mission.

Handgeschriebenes Kochbuch, 19. Jahrhundert, aus dem Nachlass von Franz Ruhm, Wien Museum, Inv.-Nr. 313658/17
Mehr als nur Kuriositäten: Historische Kochrezepte
Krebseuterl, Regenwürmer und Hetschepetsch-Koch
Sie stammen aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert und werden nun im Rahmen eines Crowdsourcing-Projekts des Wien Museums digitalisiert und transkribiert: 44 handgeschriebene Kochbücher und Rezeptsammlungen aus privaten Haushalten. Damit stehen sie für die wissenschaftliche Forschung und für alle kulinarisch Interessierten online und leichter lesbar zur Verfügung.

Karikatur aus „Neues Österreich“ (Ausschnitt), 3. August 1945, ANNO/ÖNB
Spiral Bike meets Schlurfs und Schlurfinnen
Beswingt am Fahrrad
Spiral Bike nennt sich ein Kunstprojekt mit Radtouren quer durch die Stadt. Für das neue Programm hat sich das Team rund um Conny Zenk von der Jugendkultur der Schlurfs und Schlurfinnen inspirieren lassen, die sich in der NS-Zeit widerständig verhielten und deshalb verfolgt wurden.

Die Villa auf der Hohen Warte 29, um 1910, Atelier Julius Weiner, Wien, Quelle: Wikimedia Commons
Wiener Zeitfenster – Erinnerungen an die Hohe Warte
Paradise Lost
Hohe Warte 29: An dieser Adresse stand bis in die 70er Jahre eine repräsentative Villa, in der unzählige prominente Personen gewohnt haben. Vom Turmzimmer aus blickte man bis zur Donau, und der parkähnliche Garten bot sich zum Verstecken an…